Die Mollathwahl

Klar, die Überschrift ist ein Scherz.

Die Parteienvertreterwahldemokratie in Bayern hat mal wieder bewiesen, daß sie öffentliche Diskussionen von der Art der Mollathdiskussion problemlos wegsteckt. (Eine Hoeneßdiskussion gab es ja gar nicht erst…) Ein wenig neugierig bin ich darauf, wie nun die Parteienvertreternachwahldemokratie die Reste der Mollathdiskussion entsorgt.

Es (re)präsentieren sich die bekannten stabilen Verhältnisse:

Bürger, die rundum zufrieden sind, machen unverändert genau ein Drittel der Wahlberechtigten aus.

Bürger, die ziemlich zufrieden sind aber nicht ganz, machen unverändert ziemlich genau das zweite Drittel der Wahlberechtigten aus.

Bürger, die nicht oder ungültig wählen, sind das dritte Drittel. Ob sie Gründe haben? Uninteressant. Wer nicht Wahl-Demokrat ist, ist Luft.

Knapp 30% der Stimmberechtigten wählen CSU. Darf man vermuten, daß jeder Zweite von ihnen (also 10 bis 15% aller Bayern) direkt oder indirekt Nutznießer des CSU-Amigo-Systems sind?

Ein extra Prozentpünktchen kriegt Horsti sicher für schöne Bajuwarensprüche. Fallen „Preißen“ zukünftig auch unter die Maut? Und Rechtsanwälte aus Hamburg?

Für Die Linke haben 125 000 Menschen gestimmt. Eigentlich ’ne Menge Leute. Ob die interessant sind?

Auch eine interessante Zahl: Von denen die gültig gewählt haben fallen dank 5%-Sperre insgesamt 14%, immerhin 830.000 Menschen, durchs Sieb (darunter sind auch ungefähr 100 000 Neonaziwähler).

Ein letztes Zahlen-Fazit: Es gab 9405974 Wahlberechtigte. Davon wählten 2816136 CSU, also 29,9%. Diese 29,9% erhalten 56% der Sitze im Landtag. Mit dieser Mehrheit haben sie vier Jahre 100% der Regierungsgewalt in Bayern = moderne bürgerliche Demokratie.

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48 Antworten zu Die Mollathwahl

  1. D7 schreibt:

    @OPA

    Ja, 29 % der Wahlberechtigten stimmten bei der Bayernwahl 15. 9. 2013 für die CSU (Erststimmen). Im Landtag hat die CSU mit 111 von 180 56 % der Mandate eine „absolute Mehrheit“.
    Normal oder verrückt?
    Das Lager der Nichtwähler und der an der 5-Prozent-Klausel gescheiterten Wähler machte bei der Bayernwahl 15. 9. 2013 fünf Millionen Menschen oder 53 Prozent aller Wahlberechtigten aus. Verrückt oder normal?

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  2. Friedrich Leinweber schreibt:

    Man darf auch nicht vergessen, dass in Bayern die höchste Millionärsdichte ist! Dank HVB und
    Ehepaar Maske! Frollein Merk kann weiter auf Staatskasse schöne Bussi,Bussi Party machen!
    Die öffentliche Welle für Gustl hat aber trotzdem bis jetzt Gute Früchte getragen.
    Vieleicht bringen die Ermittlungen bei den Steuerhinterziehern noch einige Überraschungen
    Zutage!

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  3. Dian schreibt:

    Ich bin davon überzeugt, dass es noch leichter ist, eine Wahl zu Gunsten der Herrschenden zu fälschen, als Menschen in die Geschlossene zu verräumen oder Gerichtsurteile „abzukarten“ – nicht nur in Bayern.

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    • Dian schreibt:

      P.S. Wenn es eine Wahlfälschung letzten Sonntag in Bayern gab, dann wollte Berlin, Frau Merkel, besonderes Interesse daran gehabt haben. Damit erklärt sich für mich auch der Zeitpunkt der Bayernwahl, der mehrere Millionen extra gekostet haben dürfte gegenüber einer zeitgleichen Bayern- und Bundestagswahl. Hier den Amigos Geldverschwendung vorzuwerfen ist irrig, bezahlen tut, wer die Musik bestellt.

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    • Diese Überzeugung teile ich.
      Es ist ganz einfach beispielsweise auch bei Volksbegehren Busladungen von Altersheimbewohnern anzukarren, die als Gegenleistung für den Gratisausflug „richtig“ abstimmen…. oder beim Transport der abgegebenen Stimmzettel „kurz“ mal zu tricksen…etc…

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  4. Beate N. schreibt:

    Dr. Martin Runge (der ja für Mollath auch viele Lanzen gebrochen hat) kommt nicht in den Landtag. Knapp, aber er ist nicht drin!

    Ich finde übrigens man muss zwischen ungültig und Nichtwählern unterscheiden.
    Ungültig heißt ( wenn man mal von dumm angestellt absieht), dass man zwar wählen wollte, aber sich mit keinem Vorschlag identifizieren konnte. Nichtwählen heißt, ich habe keine Lust und möchte am demokratischen Prozess nicht teilnehmen. Ein himmelweiter Unterschied, in meinen Augen!

    Ich hatte ja schon immer gesagt, der Fall Mollath interessiert niemanden und die anderen Schnitzer auch nicht. Und wenn jemand die Schlötterer-Bücher liest, dann lacht derjenige uns sagt: ja genauso ist es damals gewesen bei Strauß und bei seinen politischen Erben noch heute.
    Konsequenzen hat das keine, weil ja jeder weiß, dass es so ist, war und auch sein wird?
    Es interessiert nur, wen man kennt! Und, man muss es leider sagen, da macht die CSU einen sehr guten Job. Sie ist überall präsent, auf jedem noch so kleinen Fest, in jedem Kuhdorf, in jedem Verein, einfach überall.

    Und wo sind die anderen? Sie waren nicht präsent und wenn, dann sind sie nicht angekommen. Und von Juli bis September rot, gelbe, grüne, lilane uns sonstwelche Luftballons verteilen oder am Samstag vor der Wahl Bratwürste mit gelbem Senf ausgeben, ist halt nicht überzeugend.

    Darüber habe ich hier schon mal geschrieben, als mir aufgefallen ist, was die CSU macht. Sie zeigt sich, sie „kümmert“ sich um ihren Wähler. Die anderen sieht man nicht!

    Wenn die anderen nicht heute anfangen mehr als alles zu geben, dann sieht es in 5 Jahren wieder so aus.

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    • kranich05 schreibt:

      Hallo Beate,
      ich würde zwischen Nichtwählern und Ungültigwählern nicht solch scharfe Trennlinie ziehen. Ich z. B. pendle immer zwischen beiden Möglichkeiten – aus Protest, weil ich keine Wahl habe bzw. es als Unverschämtheit empfinde, mir nur die „Wahl des kleineren Übels“ zu lassen. Diesmal werde ich wohl ungültig wählen, aber ich frage mich zugleich: Wem werde ich damit irgend etwas beweisen? Es interessiert niemanden und fällt genauso unter den Tisch wie das Nichtwählen.

      Ich halte es übrigens für einen Krebsschaden der bürgerlichen Demokratie, daß die Mehrheit der Minderheit diktiert. Im Extremfall stehen sich zwei gleichgroße Lager gegenüber und mit einer Stimme Mehrheit werden „demokratisch“ Beschlüsse gefasst, die die Gegenseite vergewaltigen.

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      • Beate N. schreibt:

        Wäre die belgische Lösung der Wahlpflicht eine Lösung?

        Übrigens werden bei uns die ungültig und Nichtwähler getrennt erfasst. Es muss sogar zwischen ungültig und leer unterschieden werden, was meiner Meinung nach wiederum keinen Sinn macht.

        Wie würdest du denn als Wahlsystem reformieren?

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      • Euler Hartlieb schreibt:

        @Kranich05: Naja tragen die Nicht-, Ungueltig- und Leerwaehler nicht eine ernste Verantwortung dafuer, dass die CSU jetzt weitere 5 Jahre ihre Arbeit machen und sich kuemmern darf?
        Dass eine weiter Aufklaerung des Falls Mollath extrem schwierig, Staatsanwaelte weiter von Frau Merk angewiesen, und die Karriere von Richtern weiter an ihr haengt. Waere doch schoen gewesen, Martin Runge in verantwortlicher Ministerposition zu sehen und die zig Jahre CSU – Herrschaft mithilfe der Aktenordner in den entsprechenden Aemtern etwas sachkundiger aufzurarbeiten.
        In Bayern haben die Nicht- und Ungueltigwahler sogar zur absoluten Mehrheit der CSU beigetragen.
        P.S.: Und warum es besser sein muss, wenn eine Minderheit ueber eine Mehrheit entscheidet als eine Stimme der Mehrheit ueber die Minderheit, das leuchtet mir nicht ein. Oder ist das ein Plaedoyer fuer „wissenschaftlich“ „eindeutig“ korrekt erarbeitete Entscheidungen von 1 bzw. 100% der Stimmen?

        @Kranich05: „Ich frage mich, wem werde ich damit irgendetwas beweisen? Auf die Antwort dieses Fragens bin ich gespannt.

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        • kranich05 schreibt:

          Daß F. die F. der Andersdenkenden sei, das sagt sich so leicht hin. Alle stimmen zu.
          Aber daß eine Mehrheit* (sei sie groß, sei sie klein) einer Minderheit (ob groß oder klein) diktieren darf, das erscheint als musterdemokratisch.
          Vielleicht gibt es ja andere Möglichkeiten als das wechselseitige Diktieren. Und es müssen wohl nicht gleich die 100 verschiedenen Varianten sein. Ich fürchte, wer die verlangt, der lenkt die Diskussion ins Absurde noch bevor sie begonnen hat.

          * Von der Pikanterie, daß die Mehrheit in dieser bayerischen Realdemokratie gar keine Mehrheit der Bürger ist, sehe ich hier sogar mal ab.

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    • Sansa schreibt:

      am 10.10. wählt der neue Bezirkstag Oberfranken seinen Präsidenten:
      http://www.bezirk-oberfranken.de/fileadmin/1_Aktuelles/infos/singleview_sitzungen.php?id=123
      Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich… Der Bezirk Oberfranken ist der Träger der Bezirkskliniken.

      und was, liebe Beate N kann man geben, wenn man „Alleinvertreter“ ist- kein Sekretariat–, die Zusammenhänge zwar kennt aber auch nur 24 Stunden am Tag hat? Da wird es auch in 20 Jahren noch so aussehen… leiider..
      Ergebnisse der Bezirkstagswahl unter http://www.regierung-oberfranken.de Bürger und Politik.. Das Schicksal von Herrn Mollath haben díe Wähler anscheinend nicht verstanden.. “ .. die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber..“ traurig.

      Grüße aus Bamberg
      Sansa

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    • Reinhold Schell schreibt:

      @Beate „Dr. Martin Runge ist nicht drin“ das ist bedenklich aber in diesem „Topf“ kein
      Nachteil. An Dr. Runge sollte man sich künftig, auch in Bayern, orientieren können.

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  5. Beate N. schreibt:

    Man kann überhaupt auch immer fragen, wie manipulativ die Medien sind. Man hätte manchmal schon auf die Idee kommen können, dass Frau Merkel neben Kanzlerin auch Außenministerin ist.
    Aber nein, Außenminister ist jemand anderes, der bestimmt nicht in seinem Ministerium sitzt und Däumchen dreht, sondern auch ständig unterwegs ist. Nur gezeigt wird er halt nicht, weil immer Frau Merkel gezeigt wird. So denkt also der gemeine Wähler: von Guido Westerwelle habe ich ja lange nichts gesehen….gibt es den und seine Partei noch? Ja, aber er wird nicht gezeigt…
    Oder sitzt er vielleicht wirklich in seinem Ministerium und dreht Däumchen. Ich weiß es nicht, denn ich habe ihn lange nicht gesehen!

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    • Euler Hartlieb schreibt:

      @Beate N:
      Westerwelle hat sich gerade entschieden dass es doch Assad war, der in Syrien diese verbrecherischen Gasgranaten geworfen hat.

      Und Warum bekamen bspw. Frau Merk und Haderthauer ein Dirkektmandat?
      Ich muss dabei immer auch an die „Verraeter“ Snowden, Mannings und Assange denken, von denen der eine zig Jahre Gefaengnis bekommen hat, der andere demselben Schicksal durch Exil in Russland bisher entgangen ist und der Dritte sich noch immer in der venezolanischen Botschaft verstecken muss.

      Snowden hat unser aller taeglich Mail-, Telefonat-, Bankkontenueberwachung, das Abhoeren von Industrie und unseren Institutionen durch u.a. Briten und Amerikaner z.T. in Zusammenarbeit mit deutschen Behoerden und Geheimdiensten aufgedeckt, die anderen u.a. z.T. willkuerliche Gewaltakte im Afghanistan und Irakkrieg.
      Ich finde diese Ueberlegung hilfreich, weil hier jeweils >einige 10.000 Mitwisser hinter den Vorgaengen stehen, die dazu schweigen (muessen/sich entschieden haben).

      Und wenn man selbst beschlossen hat zu schweigen, sind einem die Mutigen, Besserwisser, die Verrueckten, die Wahrheiten aussprechend, die einen an das eigene „Verschweigen“ erinnern, auf das man sich „geeinigt“ hat, vereinigt oder vereidigt wurde, dass Sie nicht ausgesprochen werden, eher unangenehm.
      Das erzeugt Zusammenhalt, Abwehr bis hin zu Aggression.
      Koennte man das so sehen?

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      • Beate N. schreibt:

        Merk und Haderthauer bekamen ihre Direktmandate, weil es ihnen gelungen ist persönlich vor Ort in ihren Wahlkreisen Leute für sich zu gewinnen. Dass sich die Leute möglicherweise belügen lassen von ihren Abgeordneten liegt dran, dass sie sich nicht die Mühe machen Fälle selbst zu hinterfragen und sie noch die Lacher auf ihrer Seite haben, wenn jemand (wie Schlötterer ) etwas veröffentlicht. Mir kommt das vor wie bei Brot und Spiele. Solange es dem Volk gut geht, ist ihm auch egal, was getrieben wird. Das ist ja auch immer die Rechtfertigung für Strauß: mag er gewesen sein, wie er war, aber er hat Bayern groß gemacht! Stimmt zwar nicht, ist aber die Volksmeinung! Bei Hoeneß geht es ja in die gleiche Richtung. Ja und selbst wenn er Steuern hinterzogen hat, er hat doch sooo viel für den FC Bayern und den dt. Fußball geleistet. So ticken sie, die Bayern.

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  6. Reinhold Schell schreibt:

    Hauptsache: Die Rente ist sicher.

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  7. ernesto45 schreibt:

    I

    Ich habe in einem Leserforum als Antwort auf einen Kommentar folgendes geschrieben :
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/landtagswahl-in-bayern-aus-fuer-gruenen-fraktionschef-runge-1.1773718

    Martin Runge hat sich wie kein anderer Politiker im Fall/ Skandal Mollath
    verdient gemacht. Und was hat es ihm politisch gesehen genützt ?

    Die Roten und die Grünen und natürlich auch die Freien Wähler sollten den
    Vorschlag von Hans Well ernst nehmen :

    > Die CSU hat viel Zeit. Sie bleibt ja immer dran. Den Leuten ist es doch wurscht, wer für sie kandidiert. Ich rate deshalb allen Grünen und Roten, zur CSU zu gehen. Dann werden sie sofort gewählt, wurscht, was sie verzapfen.
    Ansonsten ein kleiner Trost für alle Quertreiber, die sich nicht anpassen wollen: In zirka sechs Milliarden Jahren geht die Welt unter, dann verschwindet die CSU in einem schwarzen Loch. Bis dahin bleibt ois‘, wie’s war. <

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/hans-well-zur-landtagswahl-bayern-ich-rate-allen-gruenen-und-roten-zur-csu-zu-gehen-1.1773134

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  8. Norddeutsche schreibt:

    Bayern halt….Mia san Mia…..und wenn einer was ganz perfides macht..dann regen sich die Bayern auf, aber heimlich finden sie ihn gut, bewundern ihn sogar noch: ein ganz schlauer Fuchs isser ja…
    tja und dann bei Wahlen?…ham wir immer so gemacht…machen wir heuer auch wieder…
    so siehts aus in Bayern..

    eigenartige Mentalität…

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  9. D7 schreibt:

    Hallo,

    freilich kann auch beim dieser Bayernwahl 15. 9. 2013 zwischen ungültig Wählenden und Nichtwählenden unterschieden werden: Nichtwähler waren – so die amtlichen Zahlen http://www.landtagswahl2013.bayern.de/taba2990.html – 3.394.457, Ungültigwähler 81.143 Menschen.

    Ein kurzer sachkundiger Kommentar zu Legitimations- und Mehrheitsfragen nach der Bayernwahl steht hier http://blog.nassrasur.com/2013-09-17/kommentar-die-mehrheit-schweigt/ mit dem Nachweis: die „absolute“ CSU-Mehrheit (101 von 180 Landtagsmandaten) beruht auf 2.753.205 Millionen CSU-Stimmen von 9.405.974 Millionen Wahlberechtigten. Und das sind 29 Prozent.

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  10. Breitenbach schreibt:

    Ob es bei bun­des­deut­schen oder an­de­ren Wah­len Wahl­fäl­schun­gen gibt, ge­ge­ben hat oder ge­ben wird, ist letzt­lich nicht so sehr von Be­lang, wie es ei­ni­gen vor­kom­men dürf­te (nicht zu­letzt viel­leicht den­je­nigen, die des­halb kei­nen Sinn da­rin ent­decken wol­len, wäh­len zu ge­hen). Denn: die Herr­schen­den – ih­nen ge­hört nicht etwa »nur« (das al­ler­mei­ste) Geld, vor al­len Din­gen viel­mehr die Fa­bri­ken, Grund­stücke und Wohn­si­los – wis­sen in sol­chen Fäl­len den­noch sehr wohl, wie vie­le im Wahl­volk wie ab­ge­stimmt bzw. Pro­test ge­wählt haben. Sie wis­sen über die Kräf­te­ver­hält­nis­se auch dann Be­scheid, wenn sie die Fäl­schung von Wahl­er­geb­nis­sen in Auf­trag ge­ge­ben ha­ben soll­ten, weil sie ih­nen – aus wel­chen Grün­den auch im­mer – nicht in den Kram ge­paßt hat­ten. Et­was, wo­von hier­zu­lan­de schon dann aus­zu­ge­hen ist, so­bald eine kar­tell­frem­de, nicht in das Koa­li­tions­ka­rus­sel von SPCDU & ih­rem je­wei­li­gen »Züng­lein an der Waa­ge« auf­sprin­gen  u n d  ge­win­nen wol­len­de ech­te statt nur ge­fäl­schte Kleinst-Op­po­si­tions­par­tei in Mei­nungs­um­fra­gen die aus al­lem an­de­ren als aus De­mo­kra­tie-Wil­len in der da­mals fri­schen Bun­des­re­pu­blik ein­ge­führ­te 5%-Hür­de, die die von Hit­ler de­zi­mier­ten we­ni­gen An­hän­ger der da­nach um­so leich­ter voll­stän­dig zu li­qui­die­ren­den und 1956 dann tat­säch­lich ver­bo­te­nen KPD neu­tra­li­sie­ren sollte, zu über­sprin­gen droht. Wahl­fäl­schun­gen könn(t)en theo­re­tisch mit dem be­sten Wahl­sy­stem vor­kommen – Par­tei­en­ver­bot oder 5%-Klau­sel al­ler­dings nicht.

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  11. D7 schreibt:

    Hallo,
    freilich kann auch beim dieser Bayernwahl 15. 9. 2013 zwischen ungültig Wählenden und Nichtwählenden unterschieden werden: Nichtwähler waren – so die amtlichen Zahlen http://www.landtagswahl2013.bayern.de/taba2990.html – 3.394.457, Ungültigwähler 81.143 Menschen.
    Ein kurzer sachkundiger Kommentar zu Legitimations- und Mehrheitsfragen nach der Bayernwahl steht hier http://blog.nassrasur.com/2013-09-17/kommentar-die-mehrheit-schweigt/ mit dem Nachweis: die „absolute“ CSU-Mehrheit (101 von 180 Landtagsmandaten) beruht auf 2.753.205 Millionen CSU-Stimmen von 9.405.974 Millionen Wahlberechtigten. Und das sind 29 Prozent.

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  12. Euler Hartlieb schreibt:

    Oben im Blog: „Buerger die rundum zufrieden sind, sind die CDU Waehler, und die die ziemlich zufrieden sind haben die anderen Parteien gewaehlt.“ Die unzufriedenen sind die Nichtwaehler?
    Wenn ich hier im Blog so zuhoere (oft auch mir), dann macht die CSU eigentlich alles falsch.
    Ein Drittel der Waehler sind aber rundum zufrieden und haben sie dennoch gewaehlt.
    Jetzt haben sie wieder die absolute Mehrheit und duerfen 5 Jahre weiter alleine regieren.

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ein selbstkritisches Innehalten und Reflektieren der Nicht-CSU Waehler und der Nicht-Waehler in diesem Blog vielleicht kein Fehler waere.
    Wenn 30% der Wahlberechtigten und „ihre“ Regierung seit zig Jahren eine „falsche“ Politik machen koennen, welchen Fehler machen die anderen 70%, die sie nicht waehlen, dann?
    Oder haben die alles richtig gemacht? Waere doch eigentlich eine Ueberlegung wert.

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    • kranich05 schreibt:

      Zahlen lassen sich von mehreren Seiten betrachten.
      Wenn zwei Drittel der Bürger ganz oder teilweise zufrieden sind, warum sollte es dann zu einer anderen Regierung kommen?
      Wenn zwei Drittel der Bürger NICHT wirklich zufrieden sind, warum folgt daraus NICHTS?
      Das Wahlsystem, wie bemerkt, produziert aus 30% Zustimmung eine absolute Mehrheit(!) und dann (befristete) diktatorische Vollmacht (!).
      Es ist ein Simsalabim – Wahlsystem, eine Stimmen-Umformungs-Maschine. Bloß nicht darüber nachdenken. Das geht ja schon wieder über Systemgrenzen.
      Wie wird die Zufriedenheit mit der CSU produziert? Filz vermag sicherlich nicht alles, doch ist er vielleicht „die halbe Miete“?
      Wirkt Filz zwar z. T. direkt für die Machtinhaber, zu einem anderen wesentlichen Teil aber auch indirekt – nämlich durch, wenn ich SPD-Schindler betrachte, Enthauptung einer möglichen Oppositionskraft. (Dasselbe Rolle spielen auf Bundesebene bekanntlich Steinbrück und Steinmeier.)
      Wenn so viele zufrieden sind, dann haben sie (samt ihren Regierenden) wohl alles, zumindest das meiste, richtig gemacht?
      Wie teuer ist „zufriedenes Leben“? Muß es bezahlt werden? Von wem und wann?
      Der Mensch lebt zig Jahre zufrieden, dann (oh Schreck) „bricht etwas aus“. Schnell vergessen. Dann lebt der Mensch wieder zig Jahre zufrieden.
      Das „Schicksal“ ( Von wem geschickt?) Mollaths könnte zum Nachdenken verleiten. Muß aber nicht.

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  13. Euler Hartlieb schreibt:

    Sorry, es muss heißen „ein Drittel der Wahlberechtigten“

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  14. Michael Eriksson schreibt:

    Wer nicht wählen geht ist nunmal selbst Schuld, wenn seine Stimme nicht gezählt wird. (Ich habe selbst zuletzt vor etwa fünfzehn Jahren eine Stimme abgegeben.)

    Auch darf man nicht vergessen, dass die Proportionen bei einer höheren Wahlbeteilung ähnlichen blieben: Ja, sie könnnten sich ausreichend ändern, dass die CSU nicht an die Macht kommt. Nein, es ist wahrscheinlicher, dass die CSU immer noch gewonnen hätte.

    Wiederum: Bei abgeschaffter 5%-Sperre hätten wir statt dessen wieder CSU–FDP. Dass hierbei CSU ungleich mehr zu sagen hätte als die FDP, dürfte unstrittig sein. Der Unterschied zu jetzt ist nicht vernachlässigbar, aber auch nicht wirklich entscheidend.

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  15. Sabine schreibt:

    Die Bezirkstagswahl ist für die CSU schlechter ausgegangen. Da hat ihr die Bayernpartei einige Stimmen abgeluchst.
    In keinem Bezirk hat die CSU die Mehrheit.
    Und die Bezirke entscheiden in Bayern über die psychiatrische Versorgung.
    Hier hat sich der Fall Mollath sehr wohl ausgewirkt.

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    • Sabine schreibt:

      Noch ein Nachtrag: Die Bayernpartei ist nur in Oberbayern so stark, in den anderen Bezirken sind viele kleine. Im Bezirk Oberfranken, zu dem die Stadt Bayreuth gehört, sieht das Ergebnis so aus: http://www.bezirk-oberfranken.de/fileadmin/1_Aktuelles/infos/singleview_news.php?id=1422
      Alle Direktmandate entfallen auf die CSU.
      Stimmkreis 401 Bamberg-Land: Dr. Günther Denzler
      Stimmkreis 402 Bamberg-Stadt: Siegfried Stengel
      Stimmkreis 403 Bayreuth: Dr. Stefan Specht
      Stimmkreis 404 Coburg: Elke Protzmann
      Stimmkreis 405 Forchheim: Franz Stumpf
      Stimmkreis 406 Hof: Eberhard Siller
      Stimmkreis 407 Lichtenfels-Kronach: Christian Meißner
      Stimmkreis 408 Wunsiedel-Kulmbach: Henry Schramm

      Folgende Kandidaten wurden über die Liste gewählt:
      SPD:
      Andreas Starke (Bamberg), Dr. Beate Kuhn (Bayreuth), Oswald Marr (Küps), Frank Rebhan (Neustadt b. Coburg).

      Grüne:
      Ulrike Heucken (Bamberg)

      Freie Wähler:
      Reinhardt Glauber (Pinzberg), Stefan Frühbeißer (Pottenstein)

      Die Linke:
      Reinhard Möller (Tröstau)

      Die Franken:
      Uwe Metzner (Stegaurach)

      Wenn also die bisherige Opposition (einschließlich der Linken) und der Franke gemeinsame Sache machen, ist die CSU überstimmt.

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  16. rechtsbruch schreibt:

    Bei uns im Stimmkeis Roth wird halt so lange rumgerechnet, bis der überaus beliebte SPD-Kandidat knapp den Einzug in den Landtag verpasst hat.
    Das Problem in Bayern ist, dass wir so unendlich viele Splitterparteien haben, die kommunalpolitisch ja gut sind, deren Wähler aber einfach nicht verstanden haben, dass sie nie und nimmer zu einem Machtwechsel beitragen, wenn die diese Parteien auf Landesebene wählen, weil diese Parteien ohnehin nicht in den Landtag kommen (dafür sorgen schon die handverlesenen Auszähler) und somit eine wertvolle Stimme den drei einzigen starken Parteien, die gemeinsam hätten Seehofer entmachten können, verlorengeht.
    Ich krieg da die Motten, wenn ich höre, wie sich Leute für Bayernpartei, Piraten, Die Franken und so weiter landespolitisch starkmachen. Was haben sie bewirkt? Nun, sie waren die besten Wahlhelfer, die Seehofer sich wünschen konnte.
    Aber bundespolitisch sieht die Sache meist anders aus. Da erreichend diese kleinen Splitterparteien wesentlich geringere Stimmenanteile. Hoffen wir nur, dass jeder noch mal vernünftig darüber nachdenkt, was zu tun ist, wer zu wählen ist, um die derzeitige Gurkentruppe aus Berlin zu verjagen

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  17. D7 schreibt:

    @Opa, Hartlieb u.a.

    Der Legitimationskoeffizient, ein einfach berechenbares Maß für den Rückhalt von Regierungen nach Wahlen, betrug in Deutschland nach der letzten Bundestagswahl am 27. September 2009 bei einer Nichtwählerquote von 29 Prozent 34 Prozent (knapp 21 von 62 Millionen Zweitstimmen) für „schwarz-gelb“ auf Bundesebene. Analog berechnet gab es bei der letzten bayrischen Landtagswahl an 15. September 2013 bei einer Nichtwählerquote von 26 Prozent mit der „absoluten“ CSU-Mehrheit 2.74 von 9.42 Mio. Erststimmen nicht mehr und nicht weniger als 29 Prozent der Wahlberechtigten, die CSU wählten. Diese 29 Prozent erbringen i m System eine absolute Mehrheit von 56 % der Landtagsmandate (101 von 180). Und das halten Sie
    für „nomal“?

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    • Breitenbach schreibt:

      Erinnert stark an die Berechnungs­metho­de der sog. »evi­den­ce­ba­sed me­di­ci­ne«. Man zählt ein­fach al­le nicht an einer Krank­heit Er­krank­ten zur Men­ge der da­ran Er­krank­ten hin­zu, und – schwupps – findet man auf die­se Wei­se he­raus, daß ärzt­li­che Be­hand­lung den Men­schen gar nicht so sehr nützt, wie man vor­her zu Recht dach­te. (Sehr prak­tisch zur »Ko­sten­däm­pfung«.) Ge­nau so muß man nur die An­zahl der Nicht­wäh­ler zu den Wäh­lern hin­zu­rech­nen, um den so ti­tu­lier­ten »Le­gi­ti­ma­tions­ko­ef­fi­zi­en­ten« zu er­hal­ten. Na, prima! Wozu dann ei­gent­lich noch Wah­len? Dann kann man Wah­len auch gleich ganz ab­schaf­fen. Und da­rauf läuft es hinaus. Schließ­lich hat es Wah­len nicht schon im­mer ge­ge­ben. Es wird sie in Zu­kunft al­so nicht zwangs­läu­fig ge­ben. Vor allem, wenn mas­sen­haft »falsch« ge­wählt wer­den wür­de. Dann be­stün­de ein­deu­tig die Gefahr, daß Wahl­fäl­schun­gen über kurz oder lang be­kannt wür­den. (Und was der Be­kannt­heits­grad be­wir­ken kann, konn­ten wir ge­ra­de erst an­hand der Frei­las­sung Mol­laths ler­nen.) – Nur, wer  s e l b s t  nicht zur Wahl geht, hat frag­los auch kein Recht, sich über de­ren Er­geb­nis­se zu mo­kie­ren!

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      • kranich05 schreibt:

        Die Ergebnisse der Wahl muß derjenige, der sich nicht beteiligt hat, tatsächlich nicht lange erörtern. Über die Veranstaltung selbst, darf er aber wohl seine kritische Meinung äußern, z. b. die Meinung, daß ihm sein Recht auf demokratische Teilhabe allein schon durch die 5%-Klausel verwehrt wird.

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  18. d7 schreibt:

    @Breitenbach

    Auf 10 Zeilen konkret-operative Argumentation zur Deutung aktueller Wahlergebnisse antworten Sie mit 16-Zeilen abstraktestem Wortschwall und meinen abschließend auch noch, meine wiss. Kurzanalyse als Ergebnismokierung abwerten und (mir) das Recht absprechen zu sollen, mich (wie geschehen) hier äußern zu dürfen. Für solche Auseinandersetzungen ist meine Zeit zu schade.

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    • Breitenbach schreibt:

      Komisch. Und ich dach­te im­mer, Wis­sen­schaft lebt von Kon­tro­ver­sen (das den­ke ich im­mer noch). Zählt »Le­gi­ti­ma­tions­ko­ef­fi­zi­ent« et­wa nicht zur Welt der Ab­strak­tio­nen? Und Wahl­ver­wei­ge­rung als »Protest­form«? Nun, wer sich den Schuh an­zieht …

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  19. Euler Hartlieb schreibt:

    Naja, Selbstkritik scheint doch schwer zu sein. „Die anderen sind schuld“. Und ein ueberzeugendes Argrument fuer Nicht-Waehlen oder Ungueltigwaehlen war auch noch nicht dabei, finde ich.
    „Wenn die anderen nicht heute anfangen mehr als alles zu geben, dann sieht es in 5 Jahren wieder so aus.“ (Beate N am 18. oben)
    Wenn man der Meinung ist, das 60 Jahre CSU zu viel ist, weil die auch mal Opposition ueben sollten, und aus anderen Gruenden, wie bspw. Filz und Richterkarrieren etc., muesste man erstmal die 70% (oder zumindest mehr als 29% Waehler) unter einer oder mehreren gemeinsamen Zielen, Gemeinsamkeiten und Forderungen zusammenbringen.
    Und den ueberzeugenden Eindruck erwecken, dass man fuer die Mehrheit der Bayern zusammen, ueber die internen Differenzen hinweg, 5 Jahre lang bessere und sympathischere Arbeit fuer die Menschen hier leisten will und kann als die CSU. Das war diesmal offensichtlich nicht der Fall.
    Und das erfordert die Suche nach den wichtigsten Gemeinsamkeiten, Kompromisse, Solidaritaet, Mehrheiten, Minimalkonsens (und auch ein bisschen Spaß daran) und das auch die Nichtwaehler und Jungen waehlen gehen.
    Z.B. CSU in die Opposition (1), Rechtsstaat in Bayern (2), Transparenz (3), bessere Kontrolle der Banken (4), Paradiesgeld in den gemeinsamen Haushalt, Steuern runter (5), bessere Bildungschancen (6), Psychiartrieinsasssen auf Fehleinweisung ueberpruefen (7), Mindestlohn (8) und vielleicht noch eine Grundsicherung (9) statt Hartz IV. und serioesen Klima/Umweltschutz (10) meine Daten sind meine (11) Oktober“wechsel“fest (12) o.s.aehnlich – Hauptsache man einigt sich mal mit sehr vielen.

    Und wenn man mal auf die Frauen hier hoert: Frauen wissen es ja nun mal oft besser:
    – Beate N: „Martin Runge nicht drin“, „es interessiert nur, wen man kennt!“ „da macht die CSU einen sehr guten Job.“ „Sie ist überall präsent, auf jedem noch so kleinen Fest, in jedem Kuhdorf, in jedem Verein, einfach überall.“ „Sie zeigt sich, sie “kümmert” sich um ihren Wähler.“ „Die anderen sieht man nicht!“ „Merk und Haderthauer bekamen ihre Direktmandate, weil es ihnen gelungen ist persönlich vor Ort in ihren Wahlkreisen Leute für sich zu gewinnen.“ „Sie haben noch die Lacher auf ihrer Seite“; „Brot und Spiele.“ „Solange es dem Volk gut geht, ist ihm auch egal, was getrieben wird“ – Sabine: alle gegen CSU gemeinsam
    – Norddeutsche „wenn einer ewas ganz perfides macht..dann regen sich die Bayern auf, aber heimlich finden sie ihn gut, bewundern ihn sogar noch, ein ganz schlauer Fuchs“ – und auch
    – Angela M: „Heimat, Sicherheit, Wohlstand, Gemeinsamkeit“:
    dann muss man zusaetzlich auf jetzt auf jedem Heimatfest und Kuhdorf und Verein sein, Menschen kennen, Lacher und Menschen gewinnen, Brot und Spiele „sichern“, sich kuemmern und einen Fuchs ausgucken.

    Martin Runge, Inge Aures und Hubert Aiwanger haben doch im Untersuchungsausschuß eine gute und integre Figur gemacht und Vertrauen gewonnen. Vielleicht waeren sie wuerdige Kandidaten fuer die naechste Bayernregierung und eine „Sonnenkoenigin“.
    Dann muss man die drei aufs gemeinsame Schild „CSU weg – DIE Sonne in Bayern – statt „der“ Sonne“ heben, o.s.ae., vielleicht ist Aiwanger der Fuchs, noch einen fuer Heimat und Sicherheit, einen der die Lacher gewinnt, und viele Kuemmerer (nach Nichtwaehler, Falschwaehler, Linke, Piraten, Franken etc. –Parteiproporz) ausgucken, sich einigen und sich hinter Ihnen scharen. Das ist dann die schwere aber einvernehmliche Aufgabe und Ziel fuer die naechsten 5 Jahre. Sonst palavert man 5 Jahre weiter und steht 2018 vor der gleichen Situation. Ist doch nicht ganz unrealistisch und waer doch nach dann 65 Jahren CSU (Rentenalter) ein wuerdiges Ziel, an dem alle erstmal fuer 5 Jahre zusammen arbeiten koennen und sollten.
    Weitergehende Wuensche koennen ja dennoch von den einzelnen Gruppierungen vertreten werden. Oder?

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    • Reinhold Schell schreibt:

      Euler Hartlieb @ „Weitergehende Wünsche“. Mein Wunsch wäre, dass Beate N. die gemachten Erfahrungen um Herrn Gustl Mollath, dann gesamtheitlich und leicht verständlich in Papier Form bringt und man diese dann als Lesetoff, auch für Kinder gedacht, zur Verfügung hat, damit es künftig richtig tickt.

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  20. velogrino schreibt:

    http://internacional.elpais.com/internacional/2013/09/20/album/1379675009_790321.html

    Mutti zieht ihre Show als treudeutsche Hausfrau durch. Es wäre für den Steuerzahler sicher billiger, wenn sie eine Magd zum einkaufen schicken würde, statt mit einem Dutzend Leibwächtern den Supermarkt zu stürmen.

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  21. Euler Hartlieb schreibt:

    @Reinhold Schell Toller Vorschlag – Hoffentlich greift Beate N ihn auf… und findet die Zeit…

    SZ heute zu Nichtwaehlern:
    17.614.251 Deutsche bevorzugten es am Sonntag, Nichtwähler zu sein.
    Kaum jemand hat bisher eine Antwort auf die Frage gefunden, wie man mit der Mischung aus Verdruss und Faulheit, aus Ignoranz und Süffisanz unter Bürgern umgehen sollte; derjenige, der zu Hause bleibt, sendet ja nur eine sehr diffuse Botschaft.
    Vereinzelt gab es deshalb an diese Protestbürger den Ratschlag, wenigstens ins Wahllokal zu gehen und dort den Stimmzettel ungültig zu machen, durch Nicht-Ankreuzen oder das Draufschreiben von Kommentaren – in dem Fall wäre zumindest klar, dass der Nichtwähler keine Ausrede für seine Faulheit gesucht hat. Aber kaum jemand nimmt diese Mühe auf sich. Nur 1,6 Prozent der Erststimmen und 1,7 Prozent der Zweitstimmen waren am Sonntag ungültig.
    Wer wählt, wird zumindest von demjenigen regiert, den er weniger schlimm findet.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/nichtwaehler-staerker-als-die-sieger-1.1778946

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    • velogrino schreibt:

      Ich habe sie nicht gewählt und trotzdem werde ich von den Amigos regiert.
      Man sollte einen Wählerbonus einführen. Wer wählen geht bekommt im Wahllokal 100 T€uronen bar auf die Tatze.

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    • Michael Eriksson schreibt:

      „Wer wählt, wird zumindest von demjenigen regiert, den er weniger schlimm findet.“

      Nur dann wenn er den Sieger gewählt hat. Bei Koalitionen auch mit dem Vorbehalt, dass selbst Siegerwähler nur bedingt von diesem regiert wird.

      So hat z.B. in dieser Wahl deutlich weniger als die Hälfte für CDU/CSU gestimmt. Die Regierung wird aber wohl dennoch von CDU/CSU und einem deutlich schwächeren Partner gebildet.

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  22. b.schmid-oertel schreibt:

    Beate Merk ist nicht mehr Justizministerin…..eigentlich ein Grund zur Freude *!*
    ABER sie wird EUROPA – Ministerin …..grusel…..
    Ob Seehofers Taktik aufgeht ?
    Es wird wohl darauf ankommen, Merk nicht so einfach aus der Affäre davon und ihrer Verantwortung dafür kommen zu lassen .
    Wer ausser RA Strate kann dies verhindern ?

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  23. Euler Hartlieb schreibt:

    Ja, habe ich auch gelesen.. unsaeglich.. nett ist auch dieser Artikel.. Schulden sind gut..
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/staatshaushalte-schulden-sind-gut-1.1794160

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  24. Euler Hartlieb schreibt:

    Und noch einer: „Das Finanzwesen steuert die moderne Gesellschaft. Das mag sich für manche Menschen seltsam anhören, aber es ist absolut wahr.“
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/nobelpreis-fuer-wirtschaft-shillers-gespuer-fuer-draengende-fragen-1.1794484

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