Mollath, Beckstein und X

X hat im Mollathskandal eine Rolle gespielt. X ist wirklich mächtig. X schweigt.

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Denkt man über den Mollathskandal nach, sollte man sich darüber klar sein, auf welcher Ebene:

– auf der Ebene des Fußvolks – „Ebene Grötsch“ –  Polizeibeamte, manche Justizakteure, Wald- und Wiesen-Gutachter, manche Bankmitarbeiter

oder

– auf der tertiären Ebene – „Ebene Brixner“ – Richter und Staatsanwälte, Creme-Gutachter, auch mittlere Bankmanager

oder

– auf der sekundären Ebene – „Ebene Beckstein“ – Politiker, Bankmanager, Spitzen der Justiz

oder

– auf der primären Ebene – vielleicht „Ebene Rampl“ zu nennen, besser aber doch „Ebene X“.

Vielleicht gehören Letzterer (zumindest zeitweilig) die obersten Bankmanager an, sonst aber Unsichtbare. (Manche Leute, die behaupten, nur Beweise gelten zu lassen, erklären die Unsichtbaren zu Erfindungen, Einbildungen. Das vereinfacht die Lage. Leider gibt es „Spuren“ (in Form von Milliarden), die nun auch zu Einbildungen erklärt werden müssen. Das verkompliziert die Lage.)

Auf den jeweiligen Ebenen stehen manche Personen im Zentrum, manche eher am Rande.

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Es gibt die Meinung, daß Beckstein eine zentrale Rolle im Mollathskandal spielte; nicht nur, weil er eine der zentralen Figuren der Nürnberger Szene war und ist. Beckstein ist langjähriger Polizeiminister, Mann des harten Durchgreifens, durchaus auch mit fragwürdigen Methoden (Import einer dann bei uns verbotenen Verhörmethode aus den USA nach Bayern, deren Name mir gerade entfallen ist). Zahlreich sind die Polizeiübergriffe gegen Mollath. Beckstein ist seit 2001, also während der ersten Akutphase des Mollathdramas (2003 bis 2006), Stellvertretender Ministerpräsident, zweiter Mann nach Stoiber. Beckstein ist 2007/2008 Ministerpräsident, das ist die Zeit, in der die Aktivitäten von Richterin Fleischmann und Psychiater Diekhöfer weitgehend ins Leere laufen und Mollaths Situation in Straubing (unter Mitwirkung Kröbers) aussichtslos bleibt. Weniger bekannt (jedoch mühelos zu googeln) ist die Banken- und Finanzkompetenz des Günther Beckstein, die über Bayern LB und Hypo Alpe Adria in damalige Haider-Gefilde reicht.

All das (und mehr) sind Tatsachen, die zu Vermutungen Anlaß geben, aber natürlich keine Beweise sind. Nach Letzteren müßte man im Interesse umfassender Aufklärung fragen, z. B. als Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags. Das interessierte den UA aber nicht. Da kann Mollath gerne zu Protokoll geben, er habe dem Herrn Beckstein 10x geschrieben. Das interessierte den UA immer noch nicht. Diesem UA konnte man ja ins Stammbuch, aka Revisionsbericht der Bank, schreiben, daß eine Person von öffentlicher Bedeutung betroffen sei. Das – reife Leistung – untersuchte der UA ebenfalls nicht. (Anscheinend wäre es nicht ganz falsch, sich des bayerischen Untersuchungsausschusses (UA) zugleich als Nicht-Untersuchungsausschuss (NUA) zu erinnern.)

Da der UA sich auch nicht für Stoiber interessierte, nicht für Seehofer, nicht für Söder, nicht für Faltlhauser, Huber, Fahrenschon, für Haderthauer sowieso nicht; auch nicht für die den Genannten unmittelbar Nachgeordneten (die ja bekanntlich oft die eigentliche Arbeit machen) stoßen wir gar nicht überraschend auf ein wohlbekanntes Phänomen:

Dunkelheit!

Das Fußvolk und einige Unteroffiziere des Mollathskandals wurden/werden mehr oder weniger grell beleuchtet. Was sich auf der sekundären Ebene abspielte aber ist bis heute weitgehend im Dunkel. Und was die von mir so genannte primäre Ebene betrifft, ist die Finsternis so undurchdringlich, daß Naive  fragen: Gibt es diese Ebene überhaupt?

Manchmal erlauben auch Kleinigkeiten erstaunliche Einblicke. Das Buch „Soziale Ungleichheit – kein Thema für die Eliten?“ von Michael Hartmann, Campus Verlag, 2013 hält brisante Forschungsergebnisse über die deutschen Eliten bereit. Mich brachten schon Fakten zum Nachdenken, die eigentlich noch vor der eigentlichen Forschung lagen, Fakten zur Datenbasis.

Hartmann wollte nur die Kernelite untersuchen und definierte daher 999 Positionen in der deutschen Gesellschaft, die von 958 Personen eingenommen wurden. Diese Gesamtzahl verteilt sich auf das große Lager der Wirtschaft, einschließlich der Wirtschaftsverbände (44%), das Lager des Staates, bestehend aus Politik, Justiz, Verwaltung und Militär (40%) und weitere Bereiche, vor allem Medien und Wissenschaft. Leider willigten nur 351 Personen (37%) der 958 ausgewählten in eine Befragung ein. Bemerkenswert war, daß entscheidende Bereiche, die allesamt intensiv mit dem Instrument Befragung arbeiten, nur in besonders geringen Maße zum Interview bereit waren.  Von den 405 Zielpersonen der Wirtschaft beteiligten sich gerade einmal 25%, von der Politik (134 Zielpersonen) 22% und von den Medien (46 Zielpersonen) ebenfalls 22%. (Hartmann a. a. O. S. 29-32)

Wohlgemerkt, es gab keine peinliche Verhörsituation, der Zeitaufwand war auf eine Stunde begrenzt, es ging allein um Erkenntnis, Erkennbarkeit, Transparenz. Doch 75% bis knapp 80% dieser „Leistungsträger“, die ständig das Wohl der Allgemeinheit im Munde führen, sah sich nicht imstande, einem begründeten Informationsinteresse der Allgemeinheit nachzukommen. Wie dieser Sachverhalt zu interpretieren ist, muß – so Hartmann – offen bleiben. Diese Daten aus einer belastungsfreien Situation vor Augen, wundert es mich nicht, wenn sich solche Verantwortungsträger „im Ernstfall“ auszeichnen durch: Täuschen, Tricksen, Mauern.

Auch der Soziologe Hans-Jürgen Krysmanski (oder hier) hat sich mit Eliten beschäftigt, denen des Reichtums und Superreichtums.

Was ist mit Superreichtum gemeint? „In harten Zahlen liegt die Grenze zwischen reich und superreich bei rund 500 Millionen Dollar frei verfügbarem Vermögen (also abzüglich der selbstgenutzten Immobilien, der zum Lebensstil gehörenden langlebigen Güter, wie Autos, Yachten usw.)… Unter ihnen sind – die Schätzungen gehen weit auseinander – rund 3000 Milliardäre.“ (Pos 776)

Das sind weltweit etwa 10 000 bis 20 000 Superreiche. Man kann sich diese Kernzone gut als ein schwarzes Loch vorstellen, um das herum sich etwa 100 000 „ultra-high net-worth individuals“ (UHNWIs) gruppieren mit Vermögen zwischen 30 und 500 Mio Dollar und weitere „konzentrische Ringe“ mit abnehmenden Vermögensvolumina.

Was interessiert uns diese abgehobene Welt?

Es geht um die Dialektik der absoluten Privatheit des Superreichtums und der aus dieser dunklen Zone heraus möglichen unkontrollierbaren Ausübung von Macht.“(Pos 574) „Die Superreichen… verkörpern… nichts so sehr, wie die Befreiung großer Geldmengen aus der Warenform und deren Umwandlung in die  Machtform.“ (Pos 605) Die Hervorhebung ist von mir – kranich05.

Zwischenbemerkung: Die vorstehenden Zitate haben merkwürdige Quellenangaben. Krysmanskis Buch „0, 1 % Das Imperium der Milliardäre“, Westend Verlag, 2012 ist das erste (und letzte!) Buch, das ich über Kindle-Shop für meinen Tablet-PC gekauft habe. Ich kann es weder verborgen, noch verschenken, noch Zitate herauskopieren und auf meinen PC übernehmen oder auch nur Textstellen für Nicht-Kindle-Nutzer nachvollziehbar angeben. Nie wieder! 

In seinem Buch macht Krysmanski deutlich, wie diese Weltmacht-Geldmacht im Begriff ist, in jede Pore des Alltags einzudringen und das gesamte Leben der Menschheit zu verändern. Deshalb und nicht aus „Sozialneid“ gehört das Thema auf die Tagesordnung. (Übrigens entwickelt Krysmanski seine Einsichten auch überzeugend in einem zweiteiligen Interview bei KenFM.)

Was hat das alles mit Mollath zu tun? Die Frage, an welcher Stelle des Krysmanskischen Strukturmodells Dieter Rampl steht, interessiert letzten Endes nicht. Auch, ob der Industriellenclan Diehl, Nürnberg, zu den Superreichen gehört, ist nur von begrenztem Interesse. Nicht ganz klar ist mir, in welchem Maße Gustl Mollath überhaupt die Bankenkriminalität im Auge hatte. Anfangs erhoffte er sich von den Spitzenmanagern der Bank Hilfe, um seine Frau von krummen Wegen abzubringen. Ob und mit welcher Konsequenz er später die Banken als eigentliche Haupttäter erkannte, kann ich nicht einschätzen.

Etwas anderes ist wichtig. Es sind die Deals, die in den Jahren 2003-2009 (und später) mit HVB und HRE gemacht wurden, Quellen Wikipedia und Lobbypedia. Das sind Deals, die auf der Ebene der bundesrepublikanische Polit-Elite  abgewickelt werden mußten, Merkel und Steinbrück im Schulterschluß, unvergessen. Die Garantien erreichten dreistellige Milliardenbeträge, die direkten Hilfen zweistellige Milliardenbeträge. Dieses Geld brachten die deutschen Steuerzahler auf und mästeten damit (natürlich unbekannte) Superreiche. In diese Größenordnungen ist Gustl Mollath hineingeraten. Darum, so meine Behauptung, saß er nicht irgendwo, sondern in Straubing. Das ist das Lehrstück, aus dem ein Schmarrn gemacht werden soll.

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23 Antworten zu Mollath, Beckstein und X

  1. Bernd Schulz schreibt:

    Danke für diese einleuchtende Analyse. Sie zeigt den Horizont des Mollathskandals, der meist ausgeblendet wird. Das Buch von Hartmann werde ich mir besorgen.

  2. BB7 schreibt:

    Hallo zusammen,
    und einen besonderen Dank an ‚Opa‘ für diesen Artikel.

    Als ich im Winter ’13 auf ‚Verflechtungen‘ in ‚Netzwerke‘ hinwies, an deren unterem Rand Rotary-Clubs stehen und an deren oberen Rand ein aus Nürnberg-Führt gebürtiger Henry Kissinger wirkt, und in denen ein Herr Beckstein größere Aufmerksamkeit verdient, da wurde ich von manchen ‚Mitblogern mild ‚belächelt‘. Heute bestätigen viele sachliche Analysen meine damaligen ‚Befürchtungen‘.

    Der inzwischen generierte Erkenntnisfortschritt ist dabei ganz wesentlich der streng geübten Öffentlichkeit durch RA Dr. Strate zu verdanken. Die mit der Veröffentlichung ganz allgemein eintretende „Gefahr“ der Identifizierung löst bei weiten Kreisen der von Michael Hartmann zum Gespräch eingeladenen schon blanke Panik aus.

    Öffentlichkeit, – also die hier sekundär und primär genannten Ebenen aus der selbstgewählten Dunkelheit ans Licht zu holen, ist das Mittel der Wahl.

    Mit seiner übermenschlichen Standhaftigkeit hat Gustl Mollath einen ‚Stein‘ ins Rollen gebracht, der zu einer mächtigen Lawine werden kann. Dann hätte sich sein Opfer gelohnt.

    Schönen Gruß an Alle

  3. ernesto45 schreibt:

    https://opablog.net/2013/08/21/plakataufsteller-verraumt/

    Folgendes habe ich in dem o.a. Forum geschrieben :

    Apropos POK Grötsch, der ” Reifenstecher-Forscher ” – zur Erinnerung :

    i)
    Die Erfindung eines gleichartigen Modus operandi und der Gefährlichkeit der Sachbeschädigungen
    Zu den ›Feststellungen‹ im Urteil gehört auch eine zusammenfassende Darstellung der Er-mittlungen durch den zeugenschaftlich vernommenen POK Grötsch, der weder die Sachbe-schädigungsanzeigen entgegengenommen noch auch nur einen einzigen beschädigten Reifen in Augenschein genommen hatte. Von seiner Eignung als Unfall-Sachverständigem ist nichts überliefert. Letzterer hätte das langsame Entweichen von Luft aus Autoreifen gegenüber einem plötzlichen Entweichen durch Platzen eines Reifens sicherlich zur ungefährlicheren Variante erklärt. Insoweit heißt es im Urteil auf S. 15:
    Weiterlesen unter
    http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-LG-Regensburg-2013-05-01.pdf
    Seite 24 ff.

    und noch was :

    Es handelte sich um ein schwarzes Mercedes Cabrio.
    Nachzulesen im o.a. Nürnberg-Wiki :
    http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Menschenrechtsforum_Gustl_Mollath#Das_Banner_der_Gro.C3.9Fkundgebung
    MM und Petra3M wohnen in Nürnberg, Kirchenberg 1 gleich hinter der Satzinger Mühle.
    Und MM ist Geschäftsführer des Postsportvereins Nürnberg. Und die Geschäftsstelle des
    PSV befindet sich ebenfalls in Nürnberg, Kirchenberg 2-4. Alles klar ?!
    Nur wahrscheinlich nicht dem aufnehmenden Polizeibeamten Grötsch, der nicht weiß,
    in welche Richtung er ermitteln soll bzw. darf.
    Das Mercedes-Autohaus Stippler ist ( für sachdienliche Auskünfte )übrigens gleich um die Ecke wie auch die RA-Kanzlei Dr. Beckstein und Kollegen.
    Aber das hat wirklich nichts zu sagen, um mit Erwin Pelzig zu sprechen.

  4. Interessanter Ansatz, die *Gleichung* nach X auflösen zu wollen *!*

    Krysmanski wirkt in dem Video fast schon wie ein „Alien“ innerhalb unserer gleichgeschalteten Gesellschaft – oder wie ein überaus seltenes Juwel !?

    Was für eine Wohltat, dass es doch auch noch innerhalb der Aka“blase“ seriöse Persönlichkeiten gibt.

  5. Reinhard Treudler schreibt:

    Nach meiner Auffassung gibt es noch eine „Y“ – eine Ex-Chefin bei einer Nürnberger Zeitung. Ist doch schon komisch, wenn der Fall von Gustl Mollath nach Jahren ausgerechnet erst dann ins Rollen kommt, als die Dame zur neuen First Lady aufstieg.

    Dann gibt es noch den Faktor „Z“, wie Zeitungen, von denen eine große Gefahr für Gustl Mollath ausgeht. Es würde mich nicht wundern,wenn in einiger Zeit eine Zeitung fälscht, Gustl Mollath habe etwas in Richtung Psyche angestellt, obwohl ihm nichts vorzuwerfen ist. Der letzte Aufsatz in der ZEIT „Ist M. gesund?“ läuft schon in diese Richtung, um den Hamburger Starverteidiger zusätzlich wieder einmal auflaufen zu lassen, was zahlreichen anderen RA-Kollegen wohl sehr gefallen – und Gustl Mollath wieder in die Psyche zu bringen würde. Diese Fälschungen reicht man dann bei Gericht als Beweismittel ein. Dann wäre für alle bis auf die Unterstützer die Boulevard-Psycho-Jura-Welt wieder in Ordnung.

    Glauben Sie nicht – ich habe beruflich hautnah erlebt, wie man mit gefälschten Presseberichten, die als Beweismittel bei Gericht vorgelegt wurden, und mit höchst zweifelhaften Richtern jemanden (den ich kenne) in den Knast bringen wollte, um Markenraub durch gewerbsmäßigen Bandenbetrug zu betreiben. Es tauchen wieder exakt die Zeitungen auf, mit denen ich mich herumschlagen musste. Man muss nur dem richtigen Verein oder Club angehören, da kann man in diesem „Rechtsstaat“ alles organisieren.

    Gustl Mollath kann man eigentlich nur empfehlen, dass er jeden Tag Tagebuch mit genauen Zeit- und Zeugen-Angaben führt.

    • kranich05 schreibt:

      Besonders erhellend (weil Null begründet) finde ich das zu „Y“ Gesagte nicht.

      • Reinhard Treudler schreibt:

        Daniela Schadt ist die zweite Lebenspartnerin (nicht Ehefrau) des neuen Bundespräsidenten. Man hat sich vor 12 Jahren (ab Feb. 2012). bei einem Vortrag gekennen gelernt. Die frühere Lebenspartnerin, Frau Helga Hirsch schreibt die Reden für Herrn Gauck.

        Im Feb. 2012 gibt Frau Schadt ihre Position bei der NN auf (Chefpostion als Politikredakteurin) und wird neue „First Lady“.

        Den frühesten Aufsatz der NN zu „Ferdl G.“ konnte ich zum 07.10.2011 finden.

        Am 24.07.2013 weist das LG Regensburg den Antrag auf Wiederaufnahme zurück und die RAin Frau L. legt sofort Beschwerde ein.

        Am 26.07.2013 nimmt die neue „First Lady“ mit dem Bundespräsidenten an den Bayreuther Festspielen mit allen Bundesgrößen teil, wobei zeitgleich der Kampf um die Freilassung von Gustl Mollath tobt. Frau Schadt hätte ja einmal bei Gustl Mollath einen Besuch abstatten können, zumal der Bundespräsident bei anderen ausländischen Staaten und auf deren Demokratieverständnis eingeht. Das passt ja alles sehr gut zusammen, wenn Gustl Mollath auf höchst zweifelhafte Weise über Jahre in die Bayreuther Psyche abgeschoben wurde und die neue „First Lady“ von allem keine Kenntnis habe.

        Am 06.08.2013 entscheidet das OLG Nürnberg ohne die Begründung des Hamburger Strafverteidigers abzuwarten – so etwas aber auch, was wohl ein ziemliches Auflaufen war und die anderen Strafrechtsverteidiger bestimmt hell erfreute.

        Was für zeitliche Zufälle.

  6. Heinz Westenrieder schreibt:

    Die Aussage von Treudler zu „Y“ ist nicht nur nicht erhellend, sondern schlicht und ergreifen völliger Blödsinn. „Wahnhaft“ würde der Psychiater sagen.

  7. Heinz Westenrieder schreibt:

    Die Aussage von Treudler zu „Y“ ist nicht nur nicht erhellend, sondern schlicht und ergreifend völliger Blödsinn. „Wahnhaft“ würde der Psychiater sagen.

    • Reinhard Treudler schreibt:

      Danke Herr Westenrieder, solche Sprüche bin ich gewohnt: „Querulant“ – GRUR-Verein, „prozessunfähiger Querulant“ – spezieller Rechtsanwalt, „Verschwörungstheoretiker (Staatsanwaltschaft München).

      Die beste Lösung für die „Gegenseite“ wäre, Gustl Mollath über eine gefälschte Pressemeldung etwas anzuhängen. Falls es Ihnen hier an Boulevard-Presseerfahrung fehlt, wie im Auftrag von bestimmten Kreisen Presserichte gefälscht werden, sehe ich das Ihnen nach. Nur ich spreche aus Erfahrung.

  8. Petra Kutschke schreibt:

    Die „psychiatrische Elite“ hat dazu beigetragen, dass eine „neue psychiatrische Erkrankung“ entdeckt wurde. Eine „kleine Satire“ darüber jetzt bei psychiatrie-missbrauch.de.

  9. Eule schreibt:

    Ich gruebele ja immer noch, warum Brixner Sen sich nicht etwas besser bei seinem Sohn schlau gemacht, mal Maeuschen gespielt hat; und zwar bevor er Molllath, schon bevor er zustaendig war, gezielt von Eberl zustaendig gemacht wurde, an der obersten Steuerbehoerde als Spinner desavouierte und so das fruehere Auffinden der schwarzen Loecher in diesem HRE/HVB Bad/Good Bank Konglomerat behinderte, so dass Maskes HRE und sein Team dann spaeter in Kooperation mit der Deutschen Bank/Allianz et al 130 Mrd Euro Steuergelder bei Merkel und Steinbrueck fuer die Abloesung der HVB-Obligationen beantragen musste:
    Der arme Maske wo das viele verlorene Geld wohl geblieben war? Da braucht man schon Hilfe.
    Kann man aber nicht wissen, ist ja geheim, auch die Aufsicht. Und Steinbrueck wurde ja dann freigesprochen, weil Merkel seine Chefin war; und die ist ja Kanzlerin; die sagt nichts und kanzelt es ab. Naja, drei bayrische Staatshaushalte halt auf einen Streich aus dem Steuertopf. Die Ministerpraesidenten von Bayern und Finanzminister, auch die Aufsicht waren unschuldig, hatten ja scliesslich gesagt das war toxic; das ist, wenn man allen Betrug, Betrueger eine Weile in einen Sack steckt und sie dann, wenn keiner mehr hinschaut wieder laufen laesst; und der HVB geht es ja wieder gut; kein Verlust ohne Gewinn halt, weiss doch jeder. Auch die Staatsanwaltschaft.
    Das ist schon genial; das hat noch keiner geschafft: so viel muss man erstmal bekommen, verlieren, verschwinden lassen, schwarz machen koennen. Nicht Scharzgeld sondern Verlustgeld, das ist ja noch viel schwaerzer, als schwarz; die muessen ganz schoen arm gewesen sein bei so viel Schulden. Und dann Mollath, der Spinner; den hat man gewuergt bis ihm die Luft weg blieb; wenn die HRE schon alles verlor, dann aber auch Mollath. Einer muss ja schliesslich auch schuld sein.
    Aber die Firma von Brixner Junior blickt doch durch; die war und ist doch gut vernetzt, ausgesprochen erfolgreich im Bereich der bundesweiten, besonders bayrischen Beratung von Bundes, Laender und Kommunalfinanzen, deren Budgetierung und Optimierung von Finanzierungs und Steuerverrechnungsfragen, ein Kerngebiet auch der Kreditfinanzierung der HVB/HRE fuer oeffentliche Haushalte; haben Brixner Junior und Brixner Senior denn eigentlich niemals beim Abendessen, auf Familienfesten ueber die Schieflage und die gefaehrlichen Praktiken von HVB und HRE gesprochen. Dadurch das der spaetere Finanzminister Soeder und Brixner Junior die Junge Union geleitet haben, zusammen studiert haben, und sich sowieso alle im Verein, Club, Partei und Stiftung kannten, haette doch auch Vater Brixner von der gigantischen Problen von HVB/HRE, der ehemaligen bayerischen Staatsbank, ihren hunderte von Milliarden schweren Schattenhaushalte und taeglich hundert von Geldtransfers von >10000 bayrischen Buergern in die Schweiz, Oesterreich und Liechtenstein bei insgesamt ueber 20Mrd/Euro/a wissen koennen.
    Komisch. Aber nein, auch der Leiter der bayrischen Steuerbehoerde, der Jueppner wusste absolut von nichts, nie was gehoert von Steuertransfers: nur Spinner wusste er; das hat er aber lieber auch nicht gleich allen verraten.
    Und gerade weil doch Herr Beckstein als Innenminister mit seiner Grenzpolizei und Abhoertechniken ein Mann war, der absolut fuer Recht und Ordnung stand, amerikanische Verhoerspezialisten eingeflogen hatte, die buchstaeblich jedes Gestaendnis moeglich machte, gesicherte Wahrheiten sichern und syrern kann. Und auch den Weg nach Liechtenstein kannte man doch, seitdem der Zaunkoenig schon oefter dort seine Dienste auch fuer die Partei als unauffaelliger Luftbote geleistet hatte.
    Der Sohn von Brixner und seine Firma kennen sich doch in den budgetaeren und kreditaeren Verflechtungen aus, den Netzwerken, den Spinnengeflechten, auch all den rechtlichen Implikationen: vielleicht koennte man da mal unverbindlich einmal anfragen, wie das alles zusammenhaengt? Vielleicht ist es ganz einfach.
    Weil Seehofer, Frau Merk und Frau Haderthauer wollen doch jetzt sicherlich auch wie damals Herr Kanther; der Hessische Ministerpraesident brutalst moegliche Aufklaerung. Und Seehofer hat doch extra gesagt: keine Schmuzeleien.
    Nicht dass Brixners Sohn oder Soeder hinterher sagen: keiner hat sie je gefragt. Vielleicht helfen sie gerne.

    • Aber sicher helfen die gerne und gründlich …
      Wie brüllt es momentan von den bayrischen CSU-Plakaten „…besser (? im Vergleich wozu ?)
      aufgestellt ….“
      Die Besser-Aufgestellten können easy jede(n) kaltstellen (oder sogar .k..tmachen ?), wie die gefährlich ehrliche Psychiaterin aus der Beckmann – Show, die sich wie Herr Mollath nicht begutachten lassen würde.
      Ja da bricht so manches auf und aus, was nicht rechtzeitig abgestellt wurde !

    • Frieder Kohler schreibt:

      Durch eine himmlische Offenbarung gewarnt, treten Kaspar, Melchior und Balthasar nach der Huldigung des Jesuskindes schließlich einen geheimen Rückweg an, um dem Zorn des Königs Herodes zu entgehen. Kaspar stammt aus dem Persischen und bedeutet „Schatzmeister“. Melchior wird aus dem Hebräischen abgeleitet und bedeutet „König des Lichts“. Balthasar wird ebenfalls aus dem Hebräischen abgeleitet und bedeutet „Gott wird helfen“ (weiter aus kirchensite.de). Einer der drei ist meist von dunkler Hautfarbe und wird als Mohr bezeichnet! Es wird vermutet, dass die drei Sterndeuter im bayerischen Sumpf- und Moorgebiet aufgenommen wurden und dort als Patron der Spielkartenhersteller eine große Schar weiterer Scheinheiligen zeugten! Deutlich wird die direkte Linie von Kaspar bei den Finanzministern des Freistaates, deren „Kaspereien“ aktenkundig wurden! Der „Kölner Klüngel“ schaffte es früh, Zentrum der Verehrung dieser Heiden zu werden – bei der Landbevölkerung ist Bayern unschlagbar: „Gott wird helfen“, das gilt nicht nur für Balthasar! Genug der „Schmunzeleien“, die (Moor-)Leichen müssen ans Tageslicht.

  10. Pingback: Mollath – Beckstein (Update 1) – CSU | Muschelschloss-Blog

  11. Ulrich Grünwald schreibt:

    Gustl Mollath ist ein sehr spätes Opfer der weiss-blauen Rechtschaffenheit im braunen Kampfanzug. Die HVB-Story hatte ihren Zenith längsüberschritten.
    Danach ging es vermutlich nur noch um Vertuschung. Gustll Mollath hatte sich erdreistet, das Licht einzuschalten…

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