vernetzt in Nürnberg

Das ist ein unendliches Thema, von dem nicht nur Gustl Mollath ein Lied zu singen weiß. Auch Klaus G. Stölzel hat dazu manch interessanten Hinweis, z. B. diesen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter „Nürnberg evangelisch“ können Sie die christl. Freunde von Herrn Dr. Bernhard Wankel und Vorsitzender der 1. Strafkammer des OLG Nürnberg, nun auch der „Gustl-Befreier“ genannt, kennenlernen.

Da tauchen auf Bildern auf, wie Nürnbergs OB Maly, der Menschenrechtler in Frauenangelegenheiten, dann Marga Beckstein, und auf einem gemeinsamen Bild, dann Gabriele Gemählich, Richterin und Gattin des LG-Nbg. Präsidenten Rainer GemählichSpitzname: „Mr. Sachsensumpf“ und Synodaler gemeinsam mit Günter Beckstein bei der evang. Kirche (Stand 2012).

Dann Petra Strohbach, Oberstaatsanwältin und Synodale und daneben dann der „Gustl Befreier“ Dr. Bernhard Wankel.

Ja, ja die Koalition der „Unbarmherzigen“ und „Scheinheiligen“ wird da sichtbar, neben den Rotariern ein weiteres Netzwerk,…“.
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14 Antworten zu vernetzt in Nürnberg

  1. gelegentlich schreibt:

    Hier hat Sie der Verstand verlassen. Das muss man leider so sagen.
    Sie lsiten auf welche Menschen in welcher Gruppe sich befinden. Ja und? Was soll das belegen? Und in diesem Fall ist es ja grotesk: Dr. Wankel hat doch gerade das Urteil gesprochen dass Mollath frei ließ. Wollen Sie uns auffordern nach Blutergüssen in seinem Gesicht zu suchen? Herrührend von den Schlägen, die ihm die Mitverschwörer wegen seines devianten Verhaltens verpaßt haben?

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    • Das von Dr. Wankel gesprochene Urteil ist kein Beweis dafür, dass Dr. Wankel ein überzeugter Anhänger der Rechtsstaatlichkeit ist. Man kann es auch so auffassen, dass einigen mächtigen Leuten klar geworden war, dass der Regensburger Entschluss in fürchterlichem Maße entlarvend ist, wie Dr. h.c. Gerhard Strate es ja auch in klaren Worten gesagt hat:

      Man kann das OLG-Nürnberg Urteil also als Befreiungsschlag betrachten:

      Prof. Müller hatte auf dem Beck Block damit begonnen, eine Diskussion über den Regensburger Beschluss zu eröffnen:

      http://blog.beck.de/2013/08/01/sind-die-wiederaufnahmeantr-ge-im-fall-mollath-unzul-ssig-der-beschluss-des-lg-regensburg-in-der-detail-kriti

      das stellte er ein, nachdem das OLG Mollath freigelassen hatte. Ich hatte darauf gehofft, dass der Nürnberger Beschluss in allen Einzelheiten zerpflückt würde, hatte zu dem Zweck das Dokument als Folge von Einzelseiten (jede einzeln anlinkbar, um besser verweisen zu können) ins Netz gestellt:

      http://die-volkszeitung.de/-2013-die-volkszeitung-de/ablehnung-wiederaufnahme-regensburg/DOKU-001.HTM

      Man muss ganz klar sehen: Das, was Strate mit klaren Worten (siehe Youtube-Vid oben) sagt, hat kaum jemand dem 113 Seiten-Beschluss des LG Regensburg entnehmen können. Im Volksbewusstsein bleibt so bestenfalls hängen, dass eine unechte Urkunde im Spiel war, die das LG-Regensburg als echt eingestuft hatte. Dass es sich bei dem Regensburger Beschluss um Teufelswerk handelt, tatsächlich um ein Werk aus der tiefsten Hölle der Justiz, das ist schon jetzt so gut wie unter dem Teppich.

      Wäre ich der Teufel selbst, hätte ich zudem den OLG-Beschluss machen müssen – ich hätte ihn genau so gemacht, wie er gemacht wurde!

      Allerdings: Ich hätte ihn auch dann genau so gemacht, wenn ich mit meinem eigenen Naturell hätte entscheiden können: Mollath frei, Wiederaufnahme beschlossen, per Beschluss, der keine Arbeit machte. Das Teufelswerk aus Regensburg in allen Details sauber und verständlich zu widerlegen, hätte mindestens 100 Stunden Arbeit gekostet – das hätte ich mir auch nicht antun wollen, wo der letztliche Erfolg doch so einfach zu haben war.

      Kurzum: Die Entscheidung des OLG Nürnberg sagt gar nichts über die Gesinnung der Richter aus, die sie trafen, weil sie von sehr verschiedenen Standpunkten aus Sinn macht. Manchmal gibt es solche Konvergenzen.

      Winfried Sobottka

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  2. Dietmar Nisch schreibt:

    Lieber Opa kranich05, aber der einzige Politiker ist doch Florian Streibl, der wirklich Theologie studiert hat und die Wahrheit sagt? Danke Ihnen auch, dass Sie etliche Menschenrechtler angeschrieben habe, z.B. Margot Käßmann, und ich mich deren „unmenschliche“ Art inbezug Gustl Mollath erstaunt bin. Nun geht wohl der „Rosenkrieg“ einer P3M aktuell weiter, dessen Verlinkung wohl ein Unfug wäre. Wenn ich es richtig sehe, so hatte doch P3M eine längere Zeit sie z u v o r mit ihrem „Steuerspar-Modell“ angefangen, was GM nicht gefallen hat, so dass es eine Zeit d a n a c h zu einem „Rosenkrieg“ gekommen ist? In dieser aktuellen Zeit bräuchte man nur die Figuren austauschen der Dreigroschen-Oper „Mackie Messer“ von Bertolt Brecht. BB wurde 1898 in Augsburg geboren (verst. 1956 in Ost-Berlin). BB wußte bestimmt, warum ihm Bayern „Flügel“ verliehen hatte, und so schrieb er „Die Moritat von Mackie Messer“ 1928 mit der 1.Str.: „Und der Haifisch, der hat Zähne – Und die trägt er im Gesicht – Und Macheth, der hat ein Messer – Doch das Messer sieht man nicht.“ Letzte Str. von BB 1930 (u.a.): „Denn die einen sind im Dunkeln – Und die andern sind im Licht. – Und man siehet die im Lichte – Die im Dunkeln sieht man nicht.“ Besser der vollständige Text der Dreigroschenoper von BB hier: http:///www.ursprung-origin.de/reed_email_corner/drei_groschen.htm

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  3. Marie schreibt:

    Alle, die daran beteiligt waren ihn in die Psychiatrie zu stecken mit falschen gutachten gehören eingesperrt. ALLE.

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  4. gelegentlich schreibt:

    @Marie
    Vorher kommen aber die Beweise dafür in einem rechtsstaatlichen Verfahren. Die Methode, aufzulisten wer zusammen in irgendeiner Gruppe ist, um damit anzudeuten, die hätten sich verschworen, ist definitiv nicht in Ordnung. Und im Falle von Dr. Wankel grotesk.

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    • Meine Oma sagte immer: „Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist!“

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    • kranich05 schreibt:

      Daß eine Gruppenzugehörigkeit kein Beweis ist, ist banal.
      Daß man Gruppenzugehörigkeiten zur Kenntnis nehmen muß, sollte celbstverständlich sein.

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      • Es gibt die von den Gruppen-Zielen / -Ideologien Mitglieder, es gibt die auf Destruktion zielenden Mitglieder (Maulwürfe), und es gibt die Opportunisten, die sich in jede Gruppe hineindrängen, wenn sie daraus Honig saugen können. Es ist nicht immer leicht, sauber korrekt einzuordnen.

        Winfried Sobottka

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      • federleichtes schreibt:

        Gelegentlich erinnert mich verbale Vehemenz an die Brixner’sche Herrschsucht; oder sollte ich sagen, Willkürherrschaft. Gut finde, ich, dass die sich auch hier bei Ihnen abbilden darf.

        Und nicht ganz, aber doch etwas passend:
        Wer von Anderen Mumm einfordert und noch nicht mal seinen Namen schreiben kann – nicht gerade untypisch für verdeckt ablaufende volksfeindliche Bestrebungen.

        Danke.

        Wolfgang Jensen

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  5. gelegentlich schreibt:

    Sorry, das ist, wenn man den o.g. Text liest, eine flache und feige Ausrede. Es ist eindeutig was damit suggeriert werden sollte. Da muss man den Mumm haben und sich entschuldigen. Fehler kann man immer mal machen. Mit dieser Konsequenz dann.

    Wenn es nur um das ,,…zur Kenntnis nehmen…“ gegangen wäre: warum wird dann aus einer so nichtssagenden Sache ein eigener Artikel gemacht?

    Das ist falsch. Und es schadet der Sache. Es wirkt nämlich auf Leser, z.B. auf mich, denunziatorisch. Im Übrigen kann uns egal sein welches Gefühl die Leute, welche die richtige Entscheidung trafen, dabei hatten. @Sobottka: Texte sollten auch für Nichtchrisen akzeptabel sein. Der Teufel kommt im säkularen Recht nicht vor.

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    • Der Teufel ist eine Metapher für das Böse, hat seinen Ursprung in einer Auslegung des Bösen: Eine Kraft, die nicht nach Frieden, Gerechtigkeit und Lebensglück, sondern nach absoluter Macht strebt, nach einer Herrenmenschen-, Sklaven-, unwertes_Leben-Gesellschaft. Diese Kraft ist in allen Zivilisationgesellschaften durchaus real.

      Und tatsächlich gibt es Zusammenhänge derart, dass diejenigen, die die Ideologie der Herrenmenschen-, Sklaven-, unwertes_Leben-Gesellschaft vertreten ( was solche Menschen in der Regel natürlich bestreiten!!!) , religiös zum Satansimus tendieren. Nicht nur im Falle Himmlers war das so. Das hängt u.a. mit psychologischen Dingen zusammen, die ich hier nicht umfassend darlegen kann; man kann im Grundsatz aber von einer Geisteskrankheit, von einem Wahn (u.a.: Größenwahn) in diesem Zusammenhang reden.

      Ich habe den Teufel und die Hölle oben metaphorisch genutzt, als begriffliche Symbole für die tiesfte Abgründigkeit menschlichen Handelns.

      Winfried Sobottka

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  6. gelegentlich schreibt:

    @kranich05
    „Ja, ja die Koalition der “Unbarmherzigen” und ”Scheinheiligen” wird da sichtbar, neben den Rotariern ein weiteres Netzwerk,…”.

    Jetzt hatten Sie 3 Stunden Zeit, haben aber nicht reagiert, um sich nach diesem Griff ins Klo die Hände zu waschen. Ein Netzwerk belegt man entweder oder man hält den Mund. Weil man sonst der Sache schadet, für die engagiert zu sein man vorgibt. Für den eiligen Leser werden sonst Alle zu Dampfflüsterern. Das können Sie doch nicht wollen?

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  7. gelegentlich schreibt:

    @kranich05
    Ok, auch innerhalb von 5 Stunden ist nichts passiert. Ich habe den Mailbezug Ihres Blogs deshalb gerade storniert. Mit solch unseriösem Kram will ich nichts zu tun haben. Es muß doch möglich sein solchen Quatsch einfach zu canceln.

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  8. fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:

    Sehr geehrter Herr Stölzel,

    es interessiert mich sehr, was Rainer Gemählich mit dem „Sachsensumpf“ zu tun haben soll. Können Sie ein paar Stichworte dazu mitteilen?

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Freilassung Gustl Mollaths nicht bedeuten muss, dass der 1. Strafsenat des OLG Nürnberg unter dem Vorsitz Herrn Dr. Wankels die Rechtsstaatlichkeit wiederherstellen wollte.

    Das OLG hatte gar keine andere Möglichkeit, als die Wiederaufnahme zuzulassen, wenn es sich nicht selbst – nach Art der 7. Strafkammer des LG Regensburg – unsterblich blamieren bzw. vom BVerfG „abgewatscht“ werden wollte.

    Wir wissen also nicht, wie es um den 1. Strafsenat und insbesondere um Herrn Dr. Wankel wirklich bestellt ist. Netzwerke können natürlich immer eine Rolle spielen. Ich halte es für sehr schwierig, sich als Mitglied eines Netzwerks von Einflüssen aus dessen Mitte ganz freizuhalten. Zumal es ja schon für den Beitritt zu einer Vereinigung eine gewisse Nähe und Affinität geben muss.

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