Ich bin traurig

Rolf Schwendter ist vorgestern, am 21.7.2013, gestorben.

Mitte der 90er Jahre sind wir uns begegnet bei mehreren Jahrestreffen des Theoriearbeitskreises der AG SPAK. Ich begriff erst allmählich, was für ein Kaliber er war. Wir waren von einer Art scheuen Neugier aufeinander. Wir lernten uns nicht nahe kennen. Mir war noch nicht einmal bewußt, daß er eine der Zentralfiguren, wie es bei Wikipedia heißt, der deutschen Antipsychiatrie war. Im alten opablog belegte er die Nummer 7 meiner Reihe „Schöne Lieder und Tänze“ mit seinem genialen „Ich bin noch immer…“

Rolf, jetzt können wir uns nur noch in Gedanken begegnen.

Durch HaBEs Katzenjammer hab ich’s erfahren.

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, Demokratie, Kunst, Leben, Literatur, Mensch, Revolution abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Ich bin traurig

  1. Fritz schreibt:

    Einer der besten und anständigsten Menschen.

  2. Harry schreibt:

    Rolf der Trommler war Wiener. Formal nach Triplepromotion Prof. für Sozial(pädagogik? arbeit?) in Kassel. Inhaltlch ein theoretischer Utopist und praktischer Aktivist vor und nach ´68. AG Spak kam später. Hier im Blog gabs vor Monaten Beiträge von R. Albrecht. Der kannte Rolf seit 68.

  3. fritzLetsch schreibt:

    Hat dies auf Psychiatrie-Politik rebloggt und kommentierte:
    Die treune Freunde in der Mollath-Anwalts-Intrige helfen langfristig … danke!

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