Camembert im Biergarten

Mehr Camembert hier.

9. Juli 2013, 21:14 Uhr; Presse: Eingesperrt in der Psychiatrie: CSU und FDP können im Fall Mollath keine Fehler entdecken… Ich („Mehlpulli“) aber konnte ein interessantes Gespräch meiner Nachbarn, Herrn Todtenschläue und Frau Späck, mithören:
„Herr Todtenschläue “Da haben doch endlich die lieben Äfflein Nachwuchs bekommen!”
Frau Späck -Was für Äfflein?
Herr Todtenschläue “Na die da: 1. nichts sehen, 2. nichts hören, 3. nichts sagen!”
Frau Späck – Ah ja? was für Nachwuchs denn!
Herr Todtenschläue 4.”Nichts riechen! (… zum Himmel stinkts!)”
Frau Späck – und?
Herr Todtenschläue 5.”Nichts fühlen”
Frau Späck – (.)!… Sag an. Das betrifft ja…5! Au…Alle 5 Sinne?! geht einfach gar nichts mehr? muß man sich jetzt Sorgen machen? ich meine…Keinerlei Lebenszeichen?…hm!
Herr Todtenschläue “Ach woher denn! – Sie klopfen sich noch immer feste auf die Schultern!!”
Frau Späck- (Kicher) und wenn man ein Zückerchen gibt, dann machen sie ein Nickerchen… :-)
Herr Todtenschläue: “Ein marktformatiertes”
Frau Späck: – im Schreibmaschinenkoma!
Herr Berlus: – Ist das Ihr rechtskräftiges Urteil?
Frau Coni: Dies ist nicht mein Karlsruhe.
Dr. Singasong: Ach Suppe! DaDa. Das ist nicht mein Pflicht-Waschlappen.
Das Gespräch bricht ab. Schade. Fluchzeuge über mir.“

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5 Antworten zu Camembert im Biergarten

  1. Pingback: Camembert in der bayerischen Sommerhitze | opablog

  2. Euler Hartlieb schreibt:

    Die fuenf Affen und der Camembert!
    Kann man die Sache auch anders sehen?
    Die Affen schauen ganz genau, hoeren genau zu, alles ist besprochen.
    Der meiste Geruch wird gefiltert, Seehofer und Merk reagieren extrem feinfuehlig und sensibel.
    Im Vergleich zum eigentlichen Sachverhalt, sieht diese Baustelle doch weiterhin gut aufgeraeumt, schluessig und in klare Ablaeufe gepresst aus. Die Ausduenstungen sind marginal, alle Beteiligte haben letztendlich bekommen, was sie wollten. Kaum jemand schaut wirklich dorthin, wo er nicht hinschauen soll, kaum einer spricht ueber das Unaussprechliche, gesehen werden nur Justizstuben, man streitet noch ueber den Reifezustand des „Cammemberts“, der leichte Geruch wird noch immer toleriert etc.etc.

    Nochmal Anders formuliert: Es bleibt die Frage nach dem WARUM?
    Brixner hat sich das nicht ausgedacht. Die Fuelle von Vorsatz der Rechtsbeugung. hat er weder alleine als „Einzeltaeter“ ersonnen noch hat er aus „Bosheit“ gehandelt, ein hierarchieaffiner Aufsteiger & Reservist. Es gab mehr als volle „Rueckendeckung“ zumindest von allem was „oben drueber“, und daher auch von dem was „horizontal“ liegt. WARUM diese zielgerichtet pro-aktiv phantasievoll kreative „Rueckendeckung?“
    Brixner & Co haben diese Ausgeburt an abgekarteter & kalkulierter Rechtsbeugung auch nicht nur implementiert, um der Geliebten/spaeteren Frau eines entfernten ehemaligen Handballschuelers & Freund „aus der Patsche“ zu helfen. Das ist eher abwegig fuer so ein multipersonellen, langfristig abgekartes „Spiel“ mit dem Leben, Ruf und Schicksal eines Menschen; der Justiz, der Poltik.
    Die eigentliche Frage ist also WER hat Brixner & Co, WIE, mit welchen Instrumenten und WARUM oder mit welchem ZIEL derartig hereingeritten, gedraengt, geholfen, bekniet oder gezwungen sich selbst hereinzureiten. Der Mann wird doch nicht mehr gluecklich?
    Das passiert einem erfahrenen Richter vor der Pensionierung nicht einfach so. Man koennte auch fragen, WER meinte soviel vorsaetzliche Rechtsbeugung von Brixner & Co WARUM verlangen zu muessen & zu koennen? Wer musste dies von ihm verlangen? Und wer meint dies offenbar mit allen Mitteln und sehr viel Kollateralschaden und Vertrauensverlust fuer Partei, Justiz, Psychiatrie, Polizei und sogar Medien weiter verlangen und vertuschen zu muessen?
    Und auch hier: Warum bis heute?

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    • federleichtes schreibt:

      Ich glaube, auf der gesellschaftlichen Bühne laufen einige „Gespenster“ herum. Einige sitzen auch im Zuschauerraum, Andere stehen lauernd hinter dem Vorhang: Was wird geschehen. Gleich dem Kuchenbäcker vielleicht, der mit einer Nadel in den Puffer stach, um zu prüfen, ob er gar ist.

      Öffentlich schaubare Prozesse generieren Lerneffekte. Einige werden sagen: Wau, ich werde Richter. Andere werden vielleicht fragen, ob das, was nach einstmals nach Rose duftete, auch Rose war, wenn es sich wie ein Camenbert verhält.

      Das Phänomen des Machtmissbrauchs sollte uns bekannt sein: Die Rose kreißt und gebärt den ungeheurlichen Camenbert. Und Mündig-Mensch wählt wieder und wieder die Rose und sie(c)ht, riechend sich wieder und wieder dem Camenbert ausgesetzt. Und so rächt es sich wieder und wieder, seine Rechte in die Hände eines Molochs vergeben zu haben; vergeblich hoffend, immer wieder.

      Versuchen wir uns an der Definition eines „Rechtsfreien Raumes“. Als ein geistiger Raum empfunden, in dem die siechende Justizia keinen Zugriff hat, in dem nicht etwa gegen Recht verstoßen und Unrecht begangen, sondern das Recht der Mächtigen und das Recht beliebiger Unanständigkeit nicht in Anspruch genommen wird. Ein Raum, in dem unbedingte, ich möchte sagen, ewige Rechte gelten. Gleich was geschieht: Sie können IMMER in Anspruch genommen werden. Ich weiß das.

      Am Rande
      Wir verwendeten im letzten Jahr Camenbert, um einen in NRW recht seltenen Schmetterling, den Schillerfalter, anzulocken. Wir sahen ihn zwar nicht, allein gilt als sicher, dass die Methode funktioniert.
      Das Üble versammelt sich; was sich auf der anderen Seite der Medaille versammelt, ist eben nicht so übel.

      Gruß in die Runde.

      Wolfgang Jensen

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      • Frieder Kohler schreibt:

        „Ein Raum, in dem unbedingte, ich möchte sagen, ewige Rechte gelten. Gleich was geschieht: Sie können IMMER in Anspruch genommen werden. Ich weiß das.

        “ Dieses Fest würde auch einer Monarchie zur Ehre gereichen: Zum 80. Geburtstag von Franz Herzog von Bayern feiert sich das alte Bayern im Schloss Schleißheim selbst – und sogar Dackel defilieren vor der Schlosskulisse am adeligen Hundefreund vorbei.

        Er meidet Defilees, wann immer es geht – doch am Montag kam Franz Herzog von Bayern dem Zeremoniell nicht aus. An die 200 Vertreter des Adels, Politiker, Künstler, Kirchenvertreter und Industriebosse wollten dem Chef des Hauses Wittelsbach persönlich zum 80. Geburtstag gratulieren. Und der Jubilar ertrug es tapfer.
        Bild: dpa
        22. Juli 2013, 18:36 2013-07-22 18:36:02 © Süddeutsche.de/SZ/dpa/afis/tba/segi
        („Raum, in dem unbedingte, ich möchte sagen, ewige Rechte gelten“:

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  3. Euler Hartlieb schreibt:

    Ein paar Kommentare zu dem FAZ-Artikel von gestern – „Nebel auf gehobenem Niveau“

    Der Artikel ist geschickt irrefuehrend – eher LaLa auf FAZ-Niveau:
    1. Seehofer ist nicht derjenige, der jetzt von einem „kurzen Prozess“ (voellig und gezielt falsche Assziation) abgehalten werden muss (dann haette Merk recht) sondern die Justiz wurde bei „Mollath“ instrumentalisiert und auch/gerade er hat den „kuenstlichen und kuenstlich langen Prozess“ vermutlich gewollt, will ihn womoeglich noch heute und hat ihn zu verantworten – er steuert weitgehend Frau Merk.
    2. Die Psychiatrie ist nicht selber irre, und hat nicht nur fortgeschrieben, sondern zielgerichtet abgesprochen gehandelt und gegenteilige Gutachten ausgegrenzt.
    3. Es geht kaum primaer um einen Rosenkrieg, wie der Artikel suggeriert, dazu waere sich die Politik zu schade, das waere es nicht wert.
    4. Das das BGH nichts gemerkt hat, ist eine unterschwellige eingeschobene, womoeglich sogar voellig falsche Hypothese. Das Gegenteil – es war sich der Implikationen bewußt – ist genauso wahrscheinlich.
    5. Der Skandal ist AUSDRUCK bisheriger weitreichender „Fummeleien“ am Rechtsstaat, er laeuft dafuer nicht, wie insinuiert, „heute Gefahr“.
    „Horstophilis“ ist eine gut geschriebene und getarnte Einflußnahme von Horst Schaeffer/FAZ auf die oeffentliche Meinung. eine Verharmlosung des zielgerichteten institutionellen Zusammenwirkens und deren Hintergruende.
    „Seehofer contra Unabhaengige Justiz“ – das hatte implizit schon Frau Merk suggerieren wollen oder sollen – ist eine geschickte Ablenkung und flankiert dieses Wahlkampfmanoever.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fall-mollath-horstopheles-12289363.html

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