„Unser Gustl“ sagen sie nicht, der Dr. Leipziger und der Lapp Otto*

Einem Menschen Gustl Ferdinand Mollath ist Dr. Klaus Leipziger nie begegnet. Was nicht am Menschen liegt.

Dr. L. hat einen Auftraggeber. Wenn der Geber einen Auftrag erteilt, sendet er Papiere. Der Herr Zwangspsychiater hat diese Papiere zur Kenntnis zu nehmen (zur Not kann er auch darauf verzichten) und er hat den psychopathologischen Befund abzuliefern, in der Regel nach ausführlicher Explorationen (auf die er zur Not – siehe oben).

Der Herr Zwangspsychiater hat sogar, was kein Justizmensch schafft, die 106 Seiten gelesen. Jetzt hatte er ein „gewisses Bild“. Das hat er mit weiteren heißen Informationen „abgeglichen“, etwa der, daß der Patient mit seinen „schwere(n) psychische(n) Störungen“ keine Waffe im Haus hatte, daß er möglicherweise auf einem Video zu erkennen war, daß er nicht leugnete, vor vier Jahren mit seiner damaligen Frau in Handgreiflichkeiten geraten zu sein usw. Doch erst als unserem Ehrenmann die Kunde von etwas gebracht wird, was als „G.-M.-Kernseifenwahn nach Leipziger“ in der nächsten Auflage des Kröber/Pfäfflin, Forensiklehrbuch, erscheinen dürfte, erst dann ist Mollaths Schicksal gutachterlich besiegelt.

Dr. Leipziger, der Gutachter, darf keinesfalls „eigene Ermittlungen“ anstellen. „Das sind Aufgaben der Juristen“, stellt er richtig fest. Wo käme ich hin, wenn „ich zum Beispiel Beweise ermittle oder bewerte.“ Das ist Sache der Justiz.

Ungute Erinnerungen drängen sich auf: Gab es nicht Herren über Leben und Tod, die allesamt unter Befehlsnotstand handelten? Gottlob, das ist lange vorbei. Der Zwangspsychiater heute entscheidet nur faktisch und nur über ein paar Jahre Leben, und er ist völlig frei von Befehlen, unterliegt allenfalls unhinterfragbaren Ermittlungsergebnissen. Hier nachzufragen fällt dem „investigativen“ Journalisten Lapp nicht ein, und der brave Kurierleser steht als ratloser Ochs vorm Tor. Nur „eifernde“ Mollathunterstützer, „einseitig informiert“ sind nicht zufrieden. Ihnen ist aufgefallen, daß der so auftragswillige Gutachter durchaus das ihm vorliegende Sammelsurium von Ermittlungsergebnissen bewertet hat, nämlich als allzu dürftig. Sein eigener Handwerkerstandard kam ihm in die Quere: Wie soll ich aus solch altem Kram ein tragfähiges Gutachten basteln? hat er vielleicht geschimpft. Nicht nur im stillen Kämmerlein; mit Brief vom 26.4.2005 fordert er neueres Belastungsmaterial an. Sechs Wochen später hat die Staatsanwaltschaft geliefert. Unser Forensikpsychiater hat jetzt Müll jüngeren Datums auf dem Tisch (nach dem Muster: Riesige Gefahr, wenn Luft aus einem Reifen langsam entweicht). Was macht der erklärte Nichtbewerter? Wie verwendet er ein Material, das den gesunden Menschenverstand beleidigt und über das es keinen juristische Entscheidung gibt? Ganz einfach: Dr. Leipziger antizipiert (ahnt, nimmt vorweg, helllsieht), welche juristische Bewertung/höhere Weihe Richter Brixner am 8.8.2006 diesem Material geben wird und, Schwupps! ist am 25.7.2005 sein Gutachten fertig. Ein Gutachten, und damit kehren wir zur Märchenstunde Lapp/Leipziger im NBK zurück, das wahrlich als Wurf gelten darf, denn (O-Ton Dr. Leipziger): „Hier muss ich unterstreichen, dass kein ernstzunehmender forensischer Psychiater, dem zur Erstattung des Gutachtens alle gerichtlichen Unterlagen vorlagen, inhaltlich das von mir erstellte Gutachten in Zweifel gezogen hat.“ 

Dr. Leipziger spricht solch schöne, wenn auch tautologische Sätze, wie diesen: „Als Gutachter würde ich mich als inkompetent erweisen, wenn ich mich um Fragestellungen kümmere, die mir als Gutachter nicht zukommen.“ Was ihm zukommt, ist, jeden Realitätsgehalt in den Äußerungen dessen, dem das zwangspsychiatrische Schicksal zugedacht und zu bereiten ist, als eine typische Maskierung des Wahns zu erkennen. Dafür hat der Bruder im Geiste, Pfäfflin, eine Formulierung gefunden, die außerordentlichen Durchblick verrät: Das typische Problem aller Bekloppten ist, daß ihr Denken um einen „fernen Punkt des Unrechts“ kreist. Solches bescheinigen andere „ernstzunehmende(r) forensische(r) Psychiater“, besonders Hans-Ludwig Kröber, bereits nach Kenntnis des Aktendeckels, auf dem „Mollath“ steht.

„Gefährlich immer noch?“, blödelt Lapp, „nach sieben Jahren?“ Da setzt Herr Leipziger sein feinstes Lächeln auf: „Wenn Sie wüßten, was ich auch nicht weiß, was aber „besonders interessant“ wäre, sie würden Mund und Nase aufsperren.“ Draußen singen die Kinder:

Mein großer Hut heißt Schweigepflicht.

Die Unabhängigkeit schützt das Gericht.

Im Regen steht der arme Wicht.

Nicht weniger als sieben-, achtmal erntet der plötzlich wißbegierige Chefreporter die Antwort: „Schweigepflicht!“. Frau Merk pflegte in ähnlichen Situationen stets die Unabhängigkeit der Justiz zu beschwören, während Frau Merkel auf ein älteres Muster zurückgriff: TINA. Der Zweck ist immer derselbe. Eine Tabuzone  wird errichtet, ein „No go Area“ für Hans und Grete, die sich gerade anschickten, selbst zu denken.

Aus seinem sicheren Hafen der Verschwiegenheit heraus, erklärt sich Dr. Leipziger buchstäblich zu SUPERHIRN. Den Gerichten hat er seinen Informationsstand zukommen lassen. „Von daher können Entscheidungen auch von anderen Personen, die ebenso gut wie ich informiert sind, gut nachvollzogen werden.“ Selbst den Gesetzgeber hat er seit Langem aufgeklärt: „Ich habe schon vor mehr als zehn Jahren gefordert, dass bei Delikten niedriger Kriminalitätsebene aus fachlicher Sicht Möglichkeiten der Befristung durch den Gesetzgeber geprüft werden, oder hohe rechtliche Anforderungen an eine Fortdauer der Unterbringung anzulegen sind.“ Aber damit nicht genug. Solange seine kompetenten Ideen beim Gesetzgeber schlummern, sieht gerade er sich als Vorreiter der „Rehabilitation von Maßregelvollzugspatienten“.  Dabei, so Leipziger, sollen „forensische Ambulanzen“ Gutes bewirken. „Sie sind ein ganz entscheidender Stein, dass auch die Patienten, die noch eine gewisse Restsymptomatik ihrer Erkrankung haben, wenn eine entsprechende für den Einzelnen passende Behandlungsfigur zustande gekommen ist, frühzeitig unter Betreuung aus der Klinik herauskommen.“

Ein wahrer Pionier der Rehabilitation scheint dieser Dr. Leipziger zu sein. Einen ganzen Topf Honig rührt er (nach eigener Auskunft) für seine „Kunden“ an. Nur Mollath scheint der Löffel Teer zu sein, der alles ungenießbar macht. Mensch Mollath, Du Sturkopf, nimm endlich die „Behandlungsfigur“ an, dann kriegen wir Deine „Restsymptomatik“ auch noch in den Griff und mehr oder weniger frühzeitig darfst Du in die außerklinische Betreuung wechseln.

Es gibt nur diese Einbahnstrasse: Der Forensik-Gott hat Dich erkannt. Bessere Dich! Wer hartnäckig behauptet, er sei gesund, beweist nur seinen unheilbaren Wahn und schmort bis er zur Mumie geworden ist. Das ist die erschreckende Logik dessen, was zwischen Leipziger und Lapp seitenlang hin- und hergeht. Nichts beweist die Wissenschaftsferne (von humanistischen Regungen ganz zu schweigen) von Leipzigers Psychiatrie-Denken schlagender als diese absolute Abwesenheit jeden Zweifels an seiner Entscheidung. Nicht zu vergessen, daß zu dieser Entscheidung auch gehörte, den Delinquenten Mollath jahrelang in eine Hochsicherheitsforensik zu sperren. „Er kam aus einer Einrichtung, in der er keine Lockerungen bekommen konnte.“ So spricht ein deutscher Zwangspsychiater aus dem Jahre 2013. 

Die Gesprächspartner sind sich einig in ihrer Ablehnung „der Öffentlichkeit“, die sich angeblich anmaße, Gutachter zu spielen oder mittels Abstimmung bei Facebook Recht sprechen zu wollen. Öffentlichkeit mische sich in alles ein, sei aber bestenfalls halb informiert. Da mutet es seltsam an, wenn der Chefarzt die Tatsachen des Anstiegs der in der Forensik Untergebrachten sehr eigenwillig darstellt: „Zum andern haben wir einen deutlichen Anstieg bei den suchtkranken Straftätern, aber keinen dramatischen Anstieg bei den im Paragraf 63 StGB Untergebrachten.“ Hier die bayerischen Zahlen, die seit rund 20 Jahren einen parallelen Anstieg beider Gruppen beweisen.

Völlig skurril wird es in einem der letzten Gesprächsabsätze, in dem es um die Begutachtung von Personen geht, die das ausdrücklich nicht wollen. Dr. Leipziger schildert dem mitfühlenden Reporter (und vor allem den nichtsahnenden Leserinnen und Lesern!) wie man es als gewiefter Psychiater anstellt, doch an irgendwelche Informationen zu kommen. Kein Wort davon, daß es sich hierbei um Praktiken handelt, die seit Oktober 2001 illegal sind. Sie mögen zwar in der bayerischen Justiz und Forensik noch im Schwange sein, diese stellt sich damit aber gegen Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts von 9.10.2001 und des Bundesgerichtshofs vom 10.9.2002. Nicht zuletzt diese Probleme sind Gegenstand eine Anzeige von Dr. Strate gegen Dr. Leipziger wegen Freiheitsberaubung, sowie einer darauf folgenden Beschwerde.

Aber das wird in diesem Gespräch, daß in der Pose der ausgewogenen und objektiven Information geführt wird, mit keiner Silbe erwähnt. Die geschmähte kritische Öffentlichkeit weiß, wo sie dazu, über die Webseite von Dr. Strate hinaus, solide Informationen findet. Leidtragender ist der naive Bayreuther Leser, der weiterhin vom verantwortungslosen Tendenzjournalismus der Lapp und Braun irregeführt wird, solange das Blättchen „Nordbayerischer Kurier“ noch erscheint.

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* „Nordbayerischer Kurier“ vom 19.7.2013 (online), „Mollath: Jetzt spricht sein Gutachter“ von Otto Lapp

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20 Antworten zu „Unser Gustl“ sagen sie nicht, der Dr. Leipziger und der Lapp Otto*

  1. 5jahrehartz4 schreibt:

    nehmen wir es mal kaufmännisch:
    die 100.000,- Umsatz bedeuten bei 365 Tagen (Basis) 279,97 €/Tag
    Stellt man hier einmal eine Haftentschädigung von 25,-€/Tag INKLUSIVE 7,- € für Essen, Unterkunft (diese Zahlen nur aus einer Quelle, aus Gedächtnis auch noch 6,50 und 9,-) gegenüber dann wird es interessant.

    7,- €/Tag Essen/Unterkunft verweist auf jährliche Kosten von 2.555,- €
    0,00 für Therapie (vielleicht sowieso Sache Krankenkasse?)
    macht einen Reinumsatz von 96.445,- €/Jahr
    plus Sondergutachten, usw. abzüglich kleine Geschenke, Geschäftsessen,…….

    Wir nehmen an, das die Banken so ein Geschäftsmodell finanzieren würden – 20 Menschen denen man die Grundrechte entzieht bringen einiges – die Kosten einige Baracken, Stacheldraht, Essen sind marginal………..

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  2. federleichtes schreibt:

    Ich dachte sogleich an einen Einäugigen und einen Fastblinden, die sich über räumliches Sehen unterhalten.

    Der Wahn an sich ist die Idee, einen Menschen begutachten zu KÖNNEN. Im Menscheins ist viele angelegt – ich fasse mich zusammen in den Worten:
    Das Denkbare ist möglich, das Mögliche ist nicht denkbar.

    Siegmund Freud vertrat den Standpunkt, jeder Psychoanalytiker sei LEBENSLANG mit seiner Eigenanalyse beschäftigt – und er MÜSSE dies tun. Ziemlich logisch, um subjektiv gefärbte Bewertungen zu vermeiden. Was daraus folgt ist auch logsich: Es gibt keinen einzigen Menschen, der objektiv bewerten kann – die Analyse an sich steht also als ein Wahn – zur Begutachtung.

    Wenn ich richtig informiert bin, gibt es keine Wissenschaft vom Menschen. Kann es nicht geben, weil der Mensch als System nur mit Zuhilfenahme wahnhafter Ideen in den Rahmen von Wisenschaft gezwängt, man könnte auch sagen, hinein-verstümmelt wird.

    Ronald D. Laing erzählt von einem jungen Mann, der in seiner Klinik nicht behandelbar war. Er nahm ihn drei Monate zu sich in seine Familie und entließ ihn dann in ein bürgerliches Leben. Menschen mit psychisch bedingten schweren Verhaltensstörungen sind klinisch weder analysierbar noch heilbar. Laing machte es richtig, und andere Menschen machen es auch richtig, wenn sie – teils über sehr viele Jahre – Menschen begleiten, um an den Kern der Verletzung ihres Wesen zu kommen. Und mit ihrer Begleitung einher geht dann wie selbstverständlich ihre Eigenanalyse.

    Jede Krankheit ist heilbar, aber nicht jeder Mensch ist heilbar – sagte Bruno Gröning. Er hatte Recht, sage ich aus Erfahrung, weil unverständige Menschen sich in natürliche Heilungsprozesse einmischen.

    Leipziger Allerlei – der Versuch, mit den Fragmenten einer Bedienungsanleitung für ein Auto A den Schaden an einem Auto B zu begutachten. Bravo, der Wahn, pardon, der Fortschritt schreitet fort – hoffentlich weit weg von den friedlich lebenden Menschen.

    Wolfgang Jensen

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    • freumich schreibt:

      Ich kann das alles gut nachvollziehen – nur in Bezug auf Siemund Freud habe ich immer so meine Bedenken, wiewohl es natürlich zutrifft, daß jeder Psychoanalytiker lebenslang mit seiner Eigenanalyse beschäftigt sein muß. Liegt da nicht aber bei Freud eine gewisse Gefühls-und Gedankenarmut, also zwanghafte Beschränktheit zugrunde, sich als Psychoanalytiker erhaben zu fühlen über andere Menschen? Denn in Wirklichkeit ist es doch so, daß jeder MENSCH lebenslang mit seiner Selbstanalyse beschäftigt sein sollte. Und sie stellen ja selbst den Beruf des Psychoanalytikers in Frage. Freud hat damals den Unfug über den Aggressionstrieb in die Welt gesetzt, der dann bei Konrad Lorenz seine „fröhlichen Urstände“ feierte. Wir müssen heute alle einsehen lernen, daß Gewalt am Menschen etwas Krankes ist und daß deshalb ein Aggressionstrieb etwas Krankes ist. Noch nicht einmal Charles Darwin konnte einen Aggressionstrieb am Menschen ausmachen. Als zentralen menschlichen Instinkt oder Trieb beschreibt er nicht etwa Aggression, sondern das Bedürfnis des Menschen nach Bindung und Zugehörigkeit. „Der Mensch findet, übereinstimmend mit dem Schiedsspruch aller Weisen, dass die höchste Befriedigung sich einstellt, wenn man ganz bestimmten Impulsen folgt, nämlich den sozialen Instinkten. Wenn er zum Besten anderer handelt, wird er die Anerkennung seiner Mitmenschen erfahren und die Liebe derer gewinnen, mit denen er zusammenlebt; und dieser Gewinn ist ohne Zweifel die höchste Freude auf dieser Erde“.(Darwin 1887)

      „da

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      • freumich schreibt:

        „Da ohne Zweifel Zuneigung eine Vergnügen erregende Empfindung ist, verursacht sie allgemein ein leichtes Lächeln und ein Erglänzen der Augen…Ganz allgemein wird eine starke Begierde empfunden, die geliebte Person zu berühren… Bei niederen Tieren sehen wir dasselbe Prinzip tätig, dass sich Vergnügen aus der Berührung in Assoziation mit Liebe herleiten“. (Darwin 1872)

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      • kranich05 schreibt:

        Ich versteh leider nur Bahnhof. Wollen Sie sagen, daß der Klaus Leipziger gegenüber Gustl Mollath auf seinen Aggressionstrieb aufpassen muß oder auf seinen Bindungstrieb oder einen noch anderen Trieb? Oder wollen Sie gar nichts zu meinem Posting sagen, das sich – aus sehr aktuellem Anlaß – mit Leipziger und Lapp und Mollath beschäftigt?

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  3. Beate N. schreibt:

    Nordbayerischer Kurier, „der doch wahrlich mit jedem Cent rechnen muss“ und „solange das Blättchen (…) noch erscheint“…

    Genau, lieber Opa, Geldnot und drohende Umstrukturierungen habe ich mir auch schon als Mitgrund für die „objektive“ Berichterstattung des Nordbayerischen Kurier im Fall Mollath überlegt…die ein Skandal für sich ist…also ein Skandal im Skandal…vielleicht kann ich mich ja im schönen Bayreuth etwas umhören…

    Leute, lasst euch von dem Artikel und den geheimnisvollen Andeutungen, aus denen man wer weiß was schließen soll nicht verunsichern. Denn wie sagte Dr. Zappe bei der Anhörung in Bayreuth, es gebe „keinen Anhalt für Gefährlichkeit seitens des Herrn Mollath“ (aus der Stellungnahme der Anwälte zur Anhörung in Bayreuth). Die Aussage des Herrn Dr. Zappe bei der Anhörung in Bayreuth wird ja wohl stimmen!

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  4. federleichtes schreibt:

    @ Kranich05

    „Wollen Sie sagen, daß der Klaus Leipziger gegenüber Gustl Mollath auf seinen Aggressionstrieb aufpassen muß oder auf seinen Bindungstrieb oder einen noch anderen Trieb?“

    Herr Leipziger erhob sich mit seiner Macht über den Menschen Gustl Mollath. Das soll(te) eine neutrale Aussage sein. Gewalt ausüben über einen wehrlosen Menschen – das mag jeder für sich selber bwerten.

    Nach Aktenlage. Wau!
    Vor ein paar Tagen bemühte ich mich um ein graphologisches Gutachten in „Sachen“ Gustl Mollath. War für mich selbstverständlich, weder den Namen Gustl Mollath zu nennen, noch darüber zu sprechen, worum es geht.
    Was psychiatrische Gutachter im Rahmen ihrer „Wissenschaft“ treiben, ist mir völlig wurscht. Diese spezielle Spezies scheint ja nicht mal den Zusammenhang zwischen Beobachter und Beobachtetem zu kennen – Quantenphysik, wohl auch Bahnhof für die in göttlichem Wahn – oder wahnhafter Göttlichkeit Schwebenden.

    Natürlich lernten die Menschen aus der Geschichte; deswegen schreibt sie sich ja. Nur dass der Wahn immer noch mächtig ist und beinahe ungehindert Angst und Schrecken verbeiten kann, und immer noch Schmierlappen Stifte in die Hand nehmen, um dem dienlich zu sein, blieb dem Lernen insofern verschlossen, als kein Bewusstsein über den systematisierten Wahn entstand – nicht entstehen konnte. Wahn ist eben normal, oder? Jedenfalls für mich als Radfahrer.

    Was soll man denn, mal offen gefragt, von einem Menschen halten, der in einer Schmierblatt-Redaktion (?) aus psychiatrischer Sicht schwätzt über Menschenrechtrechtsverletzungen, die erst durch die psychiatrische Sicht entstehen konnten. Kein Fragezeichen.

    Wolfgang Jensen

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  5. federleichtes schreibt:

    Wenn ich das kurz fragen darf.

    Betrachten wir Wahn mit Blick auf seine graduelle Gefährlichkeit, sehen wir dann einen Gustl Mollath, der auch nur ein Grundrecht auch nur eines Menschen verlezte? Oder einen Gustl Mollath, der das Verletzen von menschlichen Grundrechten auch nur in kleinster Weise unterstützte? Oder was sehen wir?

    Wolfgang Jensen

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  6. Bert schreibt:

    Ich frage mich, wieviele Stunden der Leipziger seinen Fehler sucht.

    Denn es muss ja selbst ihm klar sein, dass dieselbe wahnhafte Krankheit, die direkt-kausal zu gemeingefährlichen (juristisch anzunehmenden) Anlasstaten geführt haben soll (um für Schuldunfähigkeit überhaupt in Betracht zu kommen) nicht wirklich dieselbe sein kann, die er glaubt nach wie vor unverändert aktuell begutachten zu können.

    Wenn die Krankheit der wirkliche kausale Grund für die Anlasstaten sein soll, wie er ja (über eine falsche Analogie rück-kausal) unterstellt hat, dann muss dieselbe Krankheit – soweit sie wirklich unverändert sein soll – zu vergleichbar schweren Taten führen.

    Entweder die Krankheit war nie ausreichend und nie kausaler Grund für die Anlasstaten, und ein wahnhaft (paranoider) Mensch hat etwa in Notwehr gehandelt, oder ein Mückenstich/kriminelle Energien oder ein Streit war trotz einer wahnhaft-friedfertigen Krankheit der wahre affektive Grund für die juristisch anzunehmenden Taten.
    Oder aber die Krankheit war wirklich so stark, dass die Anlasstaten in einem Zustand (verminderten) Schuldfähigkeit stattfanden dann aber muss bei einer Gesamtwürdigung der Person (monatelange Selbstkontrolle trotz einer unfreiwilligen Umgebung, die sogar angeblich mit seinem paranoiden Denksystem zusammenhängt) eine starkes/plötzliches Abklingen der doch für gemeingefährlich-hochwahrscheinlich ursächlich gehaltene Krankheit festgestellt werden.

    Tja, Herr Leipziger, irgendwo steckt da ein Fehler in einer der Annahmen, gell?

    Das kommt davon, wenn man zu einer bloßen ‚gesteigerten Alltags‘-Krankheit keine Merkmal begutachtet, die zu gemeingefährlichen Taten (kausal) führen, sondern man mit anzunehmenden schweren Taten die Schwere des Krankheitszustand (falsch-rück-kausal) feststellen will.
    Wenn man dann nur eine Krankheit und dazu bloße Benimm-Regel-Verletzungen begutachten kann, und denkt, man könne da einfach mal eine Analogie zu den schweren Anlasstaten anstellen.

    Das kommt davon, wenn man nur eine bloße Krankheit, analog aber keinen kausal-ursächlichen Zusammenhang zu den Anlasstaten zu begutachten für notwendig hält – wenn die Krankheit nicht die Ursache für die Anlasstaten war, kann die Krankheit trotzdem noch so richtig diagnostiziert sein – sie wird sich nicht nach ihrem Denkfehler richten.

    Anstatt zuzugeben, dass der kausal-ursächliche (und juristisch notwendige) Zustand nie in einer adäquat-vergleichbaren Situation begutachtet werden konnte, sondern nur unstatthaft konstruiert wurde, verlegen Sie in einer größenwahnsinnigen Anmaßung Selbstheilungskräfte auf sich oder einer ihrer Zunftkollegen, und behaupten weiterhin, dieselbe Krankheit wäre nach wie vor kausal-ursächlich hochwahrscheinlich wirkmächtig.

    So wird Ihnen nicht vergeben, dass Sie krankhaft an ihrer mehr oder weniger stimmig-richtigen Diagnose einer Krankheit festhalten, wo es doch darum gar nicht ging, sondern vielmehr, ob die Krankheit als Zustand zum Tatzeitpunkt so stark und kausal war, dass entweder die Selbstkontrolle oder aber die Tateinschätzung als (vermindert) schuldfähig zu gelten hatten.

    Da zeigt sich, dass ein guter Mediziner nicht auch ein ausreichend guter Gutachter sein muss.

    Tja, und wenn ein Prof. P. mal so eben lapidar seine Gefährlichkeitsprognose von einer bloßen abgeschwächten Möglichkeit zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit anschwellen lässt: Die Realität richtet sich nicht nach ihren Denkgebäuden.

    Wäre ein Herr Prof. P. standhaft genug seine eigene Einschätzung, schriftlich wohlüberlegt, festzuhalten, und wäre ein Prof. P. ein ernstzunehmend-seriöser Wissenschaftler und wäre Herr über affektive Meinungsschwankungen, tja, dann wären die Begutachtungen näher an der Wirklichkeit.

    Aber Schreibtischtäter wurden noch zu selten zur Verantwortung gezogen – und so träumen sie sich weiter in ihrer Welt, und fragen sich nicht, was solch schwach-sinnige (im direkten Wortsinn: seine eigenen Gedanken nicht festhalten und vor überbrodelnden affektivem Wohlgefallen verteidigen zu können) Wahrscheinlichkeitsbauchgefühle an Autonomieverlust für andere bewirken können.

    Was für ein Aufwand und welch Energie nun andere aufbringen müssen, um ihren Mist zu beseitigen. Aber Ihren Ruf und guten Leumund haben Sie sich mit ihrer unzureichend und schlechten Arbeit selbst zerstört.

    Was ist das nur für ein Pech und für eine wissenschaftlich-ethische Minderbegabung, nicht rechtzeitig den eigenen Fehler aufdecken und zugeben zu können. Schon längst hätte das alles heilen können. Aber so: Schwache und feige Männer, deren Väter und Töchter sich schämen müssen. Oder müssen die jetzt zum Trösten herhalten, weil Sie selbst den Fehler nie bemerkt haben ?

    Sie sind nicht beneidenswert.

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  7. freumich schreibt:

    Wir bekommen hier doch nur nur eine klare, eindeutige Antwort, wenn wir die Welt, die gesamte Menschheit, unser gesamtes Wissen über unsere Geschichte analysieren und solche bedenklichen Begebenheiten darin dann darin als Symptom der gesamten Krankhaftigkeit betrachten können. Deshalb finde ich es so wichtig, die Irrtümer oder Lügen auch unserer schon zur „Geschichte“ gewordenen Vergangenheit klarzustellen. Der Wahn, der Mensch besäße von Natur aus einen „Aggressionstrieb“, dem „Freudianer“, wie es vielleicht auch Dr. Leipziger noch einer ist, immer noch aufsitzen, ist z.B.ein hoch gefährlicher Wahn! Es gibt u. a. ein ganz gut aufklärerisches Buch darüber von einem Prof.Dr. med.Joachim Bauer, Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut an der Uni Freiburg. Das Buch heißt „Schmerzgrenze“. Vielleicht sollte der sich um Gustl kümmern und ein vernünftiges Gutachten schreiben und veröffentlichen!
    Daß es hier bei Gustl um ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht und nicht nur um einen gefährlichen Irrtum, steht dabei außer Frage. Was einen hier immer wieder verstört und wütend macht, ist die offensichtliche Gleichgültigkeit der vielen mächtigen Schlauredner und Schlauschreiber! Warum äussern sich nicht viel mehr anerkannte Leute vom Fach in aller Öffentlichkeit zu diesem grellen Fall von Unrechtssprechung? Melden Sie sich doch z.B. auch einmal zu Wort hier, Herr Joachim Bauer! Es geht in unserem Leben nicht nur um „Wissenschaft“, sondern in erster Linie einmal um Gerechtigkeit, oder? Schlaue Bücher sind schön, aber sie sollten auch Anwendung finden.

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    • federleichtes schreibt:

      Ich möchte Ihnen mal direkt für eine ganze Reihe sehr guter konstruktiver Beiträge danken.

      Sie sagen:
      „Der Wahn, der Mensch besäße von Natur aus einen “Aggressionstrieb”, dem “Freudianer”, wie es vielleicht auch Dr. Leipziger noch einer ist, immer noch aufsitzen, ist z.B.ein hoch gefährlicher Wahn! “

      Ich bin kein Freudianer, halte Herrn Freud aber für einen Menschen, der im Bereich des Psychischen Außerordentliches entdeckte und stets bereit war – so gar nicht wahnhaft – seine Einschätzungen zu modifizieren; leistete er bis zu seinem Lebensende.

      Wenn Sie den Aggressionstrieb für wahnhaft halten, bitte ich Sie höflich, mir das Wahnhafte daran wenigstens etwas genauer zu erläutern. Und ich versuche dann, Ihnen die Wirkmechanismen im Menschen zu erklären, die Siegmund Freud damals nur als Aggressionstrieb benennen konnte.

      Ich halte die Psychoanalyse und die um sie herum entstandene „Wissenschaft“ für untauglich, Menschen zu helfen. Im Gegenteil werden die Forschungsergebnisse benutzt, um die Massen zu manipulieren. Das eigentliche Ergebnis dieses gezielten Einwirkens auf das menschliche Verhalten hat bislang kaum jemand wirklich begriffen.

      Tatsache ist, dass für unsere Gesellschaft Rahmenbedingungen gelten. Wenn Sie sich fragen möchten nach den Ursachen für die Fehlfunktionen innerhalb der Gesellschaft, werden sie nicht umhin kommen, einige fundamentale, um es freundlich zu sagen, Irrtümer zu entdecken. Psychiater, Psychologen und auch Therapeuten, die diese Irrtümer nicht kennen, kennen auch das wahre Wesen des Menschen nicht. Was das bedeutet, brauche ich wohl nicht erklären – eine der Facetten beleuchtet der Fall Gustl Mollath.

      Geisteskranke entschieden über Wohl und Wehe von Menschen. Caligula lässt grüßen. Und die Frage sei gestattet, ob sein Wahngeist auch Stalin und Hiotler überlebte.

      Wolfgang Jensen

      .

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      • freumich schreibt:

        Lieber Wolfgang Jensen! Ihnen auch lieben Dank für ihre Kommentare. Und ich möchte Ihnen auch gratulieren und mich ganz herzlich bedanken für ihre Seite „federleicht“ mit den unglaublich schönen Fotos! So etwas habe ich sonst noch nie gesehen! Und nun zum Wichtigsten, dem sog. „Aggressionstrieb“. Darüber könnte man endlos diskutieren. Ich versuche es erst mal, ganz einfach zu machen: Glauben Sie denn selbst, einen Aggressionstrieb zu haben? Ich glaube z.B. nicht, daß ich einen habe! Jedenfalls nicht in diesem statischen, unwiderruflichen Sinne, wie das iin unsere Psychologiewissenschaft eingesickert ist und diese nach meiner (und nicht nur meiner!) Sicht der Dinge vergiftet hat. Ich halte allerdings, genau wie sie, auch nichts von der Psychoanalytik, insbesondere, wenn Menschen glauben, Sie könnten damit die Psyche anderer bestimmen und das auch noch fehlerfrei! Aber der Begründer dieser Art (irreführender)Wissenschaft ist ja nun tatsächlich Siegmund Freud! Es geht mir nicht darum,eine Person in irgendeiner Weise anzuschwärzen. Aber man muß, wie ich schon an anderer Stelle schrieb, immer das Gesamtgeschichtliche sehen. Und Freud lebte in einer Zeit(seine Söhne mußten in den Krieg ziehen, sollten „tapfer“ sein), in der ein Mensch wohl eher zu solch einer These neigen
        kann. Fast jeder Mensch ist vor allem Kind seiner Zeit. Nur ganz wenige sind derart großen Geistes, daß sie alle Zeiten überragen wie z.B. Buddha, Sokrates und Jesus Christus. Das waren aber keine „Wissenschaftler“, sondern große Menschen,“Übermenschen“, weil erhaben über Irrtümer.

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  8. Nobbse schreibt:

    „Eine Tabuzone wird errichtet, ein “No go Area” für Hans und Grete, die sich gerade anschickten, selbst zu denken.“ Das ist sehr schön ausgedrückt: In diesem Sinne sind wir Mollathianer „Aufklärer in Selbsthilfe“, um an den Autoritäten von Politik, Justiz, Psychiatrie vorbei das Denken selbst zu lernen. Wobei (und das sei zugegeben) es ohne die Denk-Unterstützung von den Müllers, Sponsels, Garcias, Wolffs, Prantls, etc. recht schwierig wäre. Die Definition von Kant sei in Erinnerung gerufen:

    „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung. “

    Und „Sapere Aude“ sollte man vor der Wahl an jedem CSU-Wahlwerbe-Stand ausrufen. Damit sie sich selbst erkennen, schreit Kant weiter:

    „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen … dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein“
    … und seine Weltsicht nur aus dem nordbayerischen Kurier und CSU/aktuelles zu bilden möchte man da ergänzen 😉

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  9. besorgter Bürger schreibt:

    Wir sind doch mittlerweile soweit, dass wir mit einem „Sachverständigengutachten“ oder einer gerichtlichen Entscheidung rechnen, in denen uns „nach Aktenlage“ haarscharf bewiesen wird, dass es keinen Mond gibt, solange die Entscheidung nur an einem Neumond bei geschlossener Wolkendecke fällt und bis zum nächsten Vollmond bei sternenklarer Nacht die Rechtskraft der bei Neumond gefällten Entscheidung eingetreten ist.

    Danach kann man dann Beschwerden und Wiederaufnahmeanträge sowie Verfassungsbeschwerden erheben wie man will: Die werden zwar „laufend geprüft“ aber entschieden wird erst dann, wenn sich die jeweils nächsten Richter eingearbeitet haben. Und dann ist es jeweils wieder Neumond und die Wolken hängen tief.

    Auch die allerdümmsten, die sich ernsthaft mit sowas beschäftigen würden merken: Wir werden verarscht. Aber das traut sich kaum einer zu sagen. Es wäre ja unwissenschaftlich. Wo die Grenze der Wissenschaftlichkeit liegt bestimmen die, die an Neumond entscheiden. Prost.

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  10. besorgter Bürger schreibt:

    … und genauso verhält es sich mit dem im Grundgesetz verankerten, von den Verzweifelten gern bemühten „Widerstandsrecht“.

    Es gilt nur dann, wenn man vorher „den Rechtsweg erschöpft hat“ und im Rahmen des Rechtsstaats „keine andere Abhilfe möglich“ ist. Das entscheiden wiederum die, die im Rechtsweg Abhilfe schaffen sollen.

    Es müsste also das Bundesverfassungsgericht feststellen, dass ein bestimmter Beschwerdeführer vor bayerischen Gerichten kein Recht mehr bekommen kann. Dann dürfte der „sich wehren“.

    Im Klartext bedeutet dies: Das grundgesetzkonforme Widerstandsrecht kann sich allein in der „normativen Kraft des Faktischen“ (Begriff: Engisch) zeigen oder anders ausgedrückt: Nur dann wenn die Mehrzahl der angeblich souveränen Bürger aus dem real existierenden „Rechtsstaat“ austritt und damit der Verarschung ein ende bereitet. Wie schon Gustl Mollath.

    Vor gut einem halben Jahr hielt ich die Wortmeldung von Mollath („ich trete aus dem Rechtsstaat aus“) noch für ein Anzeichen der „Spinnerei“. Nach den Ereignissen der letzten 9 Monate dagegen für einen Beweis von Klarsicht gepaart mit etwas sarkastischem Galgenhumor.

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  11. Friedrich Leinweber schreibt:

    Wenn die Psychoanalyse dazu dient, krankhafte Seelische Leiden und Triebhaftigkeiten im
    Menschen zu bekämpfen,ist sie notwendig. Aber die Zustände werden oft nicht richtig zugeordnet
    und dann kommt die medikamentöse Behandlung und am Ende ist es schlimmer als vorher!
    In den for. Psychatrien gibt es zu viele Freiheiten, ohne wissenschaftliche und rechtliche Grund-
    lagen werden straffällig gewordene Menschen dort behandelt und sie enden als Versuchskanichen. Bei Gustl ist das noch gescheitert, da er jede Behandlung ablehnt,aber man hat äussersten Druck auf ihn ausgeübt, um ihn behandeln zu können. Ich glaube, das sie ihn 40 bis 80 mal bedrängt haben, sich doch untersuchen zu lassen.
    Gut, das er entschieden und hart geblieben ist! Viele sind aber zwanghaft behandelt worden und
    einige haben dafür ihr Leben lassen müssen.
    Gustl ist ein normaler Mensch und gehört dort nicht hin. In seinem Fall zeigt sich das,die bayr.
    Justiz und Psychatrie die Normen des Rechtsstaats in brutalster Weise übergeht.
    Die Fortsetzung des Unrechts schadet unserm ganzen Land! So geht es nicht weiter!
    Die Psyche des Menschen ist die Geburtsstätte für alles Gute und Böse im Menschen.
    Und wir alle haben eine Psyche, auch die schlausten Politiker, aber was hecken die ständig aus.
    Wir sind mit Lügen auf jeden Fall sehr gut bedient worden und da ist auch keine Haltung von
    Korrektur in eigener Sache. Sie setzen sich einfach frech über jede Kritik hinweg und behaupten
    keine Fehler gemacht zu haben. Ich halte dies für eine gefährliche Psychose, die sich auf Habgier,Neid, Missgunst und Täuschung gründet.
    Ich behaupte, das die Lüge die grösste Psychose ist, denn sie kann in einer bestimmten Grösse,
    schwerste Schäden anrichten. Denn sie verdreht Sinn und Wort, sie beeinflusst das Gewissen
    jedes Menschen, das heisst , Sie wohnt in jedem von uns! Sie ist eine Stimme die niemals
    schweigt, wo man innerlich immer wählen muss: Richtig oder Falsch, JA oder NEIN.
    Jesus sagte zu Pilatus: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt
    gekommen, das ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine
    Stmme. Spricht Pilatus (Bayern) zu Ihm: Was ist Wahrheit?
    Beides ist eine Stmme, Lüge und Wahrheit. Die Lüge wird in der heutigen Zeit mit sehr viel
    wissenschaftlicher, politischer Hinwendung gepflegt. Weil nicht nur unser Land, sondern auch
    die Menschen sehr viel Schulden haben. Wie schwer ist es die Wahrheit zu sagen, wenn man sich
    so viel zusammengeklaut hat. Es ist gut das die Stmme der Wahrheit, auch niemals schweigt!
    Hörst du SIE?!!!

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  12. Walter Keim schreibt:

    Ich habe an Leipziger einen offenen Brief geschrieben: Zur Wahrheit,
    Wissenschaftlichkeit und Rechtsstaat finden
    http://home.broadpark.no/~wkeim/files/Leipziger.html

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  13. Sabrina schreibt:

    Zitat:
    “ (O-Ton Dr. Leipziger): “Hier muss ich unterstreichen, dass kein ernstzunehmender forensischer Psychiater, dem zur Erstattung des Gutachtens alle gerichtlichen Unterlagen vorlagen, inhaltlich das von mir erstellte Gutachten in Zweifel gezogen hat.”

    Immerhin räumt er ein, dass es auch nicht-ernstzunehmende forensische Psychiater gibt.
    Jetzt fehlt es nur noch an der korrekten Zuordnung.

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