Frau Otto Lapp vom ehNaMag* (SPIEGEL), Teil 1

(Erläuterung zu ehNaMag hier.)

F. Fischer hat sich ausführlich mit dem Journalismus der Beate Lakotta (Redaktion „Spiegel“), soweit sie sich mit dem Mollathskandal beschäftigt, auseinandergesetzt. Seine Kritik ist hier im Blog seit dem 1.7. 2013 unter dem Titel „Verachtung“ dokumentiert. Heute erwähne ich als Chronist, daß Frau Lakotta am 2.7.2013, nachdem sie zunächst 14 Tage ohne Antwort verstreichen ließ, nach dieser Blog-Veröffentlichung auf den detaillierten, 15 Punkte umfassenden, Nachweis von Falschdarstellungen durch F. Fischer geantwortet hat; weiterhin ohne sich zu bedanken und weiterhin höchst unbefriedigend. (Interessierten BlogleserInnen kann dieser ganze umfangreiche Argumentationsaufwand in vollem Umfang auf besonderen Wunsch zugänglich gemacht werden.)

Beachtlich dabei eine Nebenbemerkung von Frau Lakotta: „noch ein Nachtrag zu meiner E-Mail: Betrachten Sie diese bitte als meine Antwort als Privatperson auf Ihre Anmerkungen. Was ich Ihnen geschrieben habe, entspricht meinem gegenwärtigen Kenntnisstand in der Sache und ist nicht durch die Spiegel-Dokumentation gegangen. Das kann auch ein großer Apparat wie unserer nicht leisten. Sollten Sie meine Anmerkungen bei Twitter oder sonstwo verbreiten, bitte ich Sie um die Fairness, das entsprechend zu vermerken.“

Natürlich vermerken wir dies. Wir neigen zu Fairness aber auch Reflexion.

Gibt uns hier der mächtige „Spiegel“ irgendwie zu verstehen, daß er im Ernstfall nicht unbedingt beim Wort genommen werden möchte und wir Privatleute unsere Streitereien gefälligst unter uns austragen sollen? Aber vielleicht hat ja F. Fischer Besseres zu tun, als sich mit unverantwortlicher Privatfrau B. L. zu streiten.

Er bemerkt abschließend: „Sehr geehrte Frau Lakotta, danke für Ihre Anmerkungen.

Ich hatte versucht, Ihnen möglichst höflich entgegen zu treten, auch wenn ich mit Ihrer Berichterstattung im „Fall Mollath“ nicht einverstanden bin. 

Leider erhielt ich zu meiner Überraschung keine Antwort auf meine umfangreiche Liste von Punkten, die ich Ihnen vor 14 Tagen geschickt hatte. Ein kurzes „Danke“, auch für Kritik, halte ich für selbstverständlich. Deshalb bitte ich um Verständnis, wenn ich mir nicht noch einmal die Mühe mache, auf Ihre nun zugeschickten Anmerkungen zu antworten, auch wenn dies im Sinne der Wahrheitsfindung sinnvoll sein könnte. 

Aber ich habe nicht den Eindruck, dass eine entsprechende Würdigung möglich ist. So geben Sie in „Das achte Jahr Psychiatrie“ immer noch 2002 als Jahr der Anzeige wegen Körperverletzung an, was, so schien es mir nach unserer Korrespondenz, korrigiert werden sollte. Dennoch gibt es am Ende des Artikels einen kurzen Hinweis, diese Stelle sei korrigiert worden, was im Widerspruch zur Jahresangabe steht. Wenn Sie meiner Quellenangabe hätten folgen wollen, was Sie durch die Anmerkung scheinbar auch bestätigen, so ist das Anzeigedatum der 15.1.2003, also nicht das Jahr 2002. 

Da Sie in Ihren Anmerkungen Ihr Bedauern erwähnen, was die Fehlinformation, Herr Mollath habe seine Anzeige an den Papst geschickt, betrifft, ist es mir unbegreiflich, wie diese Falschbehauptung immer noch im Artikel „Warum der Justizskandal doch keiner ist“ zu lesen sein kann. Geradezu unfassbar erscheint es mir, einen solchen Fehler mit der Begründung stehen zu lassen, es gäbe „genug Irrationales“.

So  scheint eine Basis für einen sinnvollen Austausch nicht vorhanden zu sein…“

Opa, der sich ja manchmal drastisch ausdrückt, könnte jetzt sagen: „So ein Mist! Hat sie uns totgelabert, hat uns erst auf ein Nebengleis, dann auf ein Abstellgleis geschoben. Sie persönlich sieht dabei schlecht aus, aber was tut’s, die Blödmaschine „Spiegel“ arbeitet weiter unter Volldampf.

Ärger dich nicht Opa, Erwin Bixler hat Lust gehabt und sich die Mühe gemacht, den neuesten „gewaltigen Stuß“ der Beate Lakotta im „Spiegel“ auseinanderzunehmen. Hier.

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, Blödmaschine, bloggen, Demokratie, Machtmedien, Realkapitalismus, Widerstand abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Frau Otto Lapp vom ehNaMag* (SPIEGEL), Teil 1

  1. Pingback: Frau Otto Lapp vom ehNaMag* (SPIEGEL), Teil 2 | opablog

  2. newkid schreibt:

    man sollte die liebe frau lakotta anzeigen in hamburg

  3. Pingback: Hin und her mit Frau Lakotta (1) | opablog

  4. Walter Keim schreibt:

    Also ich habe den Spiegel nachdem ich ihn 50 Jahren gelesen habe, abbestellt http://home.broadpark.no/~wkeim/files/Spiegel_Abbestellung.html

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