Ein Brief an Horst Seehofer und (k)eine Antwort

Wolfgang Jensen schrieb:

„Lieber Horst Seehofer, Sie sind mir einer der wenigen politisch-menschlich tätigen Menschen. Einer, der die Macht, den Charakter und über den Willen zu Entscheidungen im Sinne einer übergeordneten Vernunft besitzt. 

Es gehört keine Phantasie dazu, den „Fall Mollath“ als Kuh auf dem Eis zu erkennen. Aber diese Kuh ist kein Problem im Sinne eines Gordischen Knotens. 

Es gibt eine Lösung.

Die nicht weiteres Ansehen beschädigt, sondern beschädigtes Ansehen (sowohl von Personen als auch des Staates) heilt. 

Erstes Gebot für diese Lösung ist ABSOLUTE Vertraulichkeit. Ich kenne nichts anderes, da ich seit über 25 Jahren mit Menschen arbeite – eine Arbeit, die ohne Vertrauen niemals hätte erfolgreich sein können. 

Ich biete Ihnen ein Treffen an. Und eine Lösung, die in etwa ein bis zwei Wochen zu einer Lösung im Sinne ALLER Beteiligten führen wird. 

Herzliche Grüße sendet Ihnen 

Wolfgang Jensen

 

Nachsatz

Meine einzige Absicht ist, dem politisch-gesellschaftlichen Frieden zu dienen.

Wolfgang“

Keine Antwort kam von Horst Seehofer. Die Antwort von Wolfgang Jensen ist 

Strafanzeige – Strafantrag 

gegen
Herrn Ministerpräsidenten
Horst Seehofer.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Herrn Seehofer ist der „Fall Gustl Mollath“ bekannt.

Die FAKTENlage ist eindeutig: Dieser Mensch sitzt zu Unrecht in der Psychiatrie und wird dort nicht nur seiner Freiheit beraubt, sondern auch misshandelt.

Mein Angebot, den „Fall“ aufzulösen, ignorierte Herr Seehofer.

Daher scheint mir als Bürgerpflicht eine Strafanzeige verbunden mit einem Strafantrag geboten.

Wer die Verantwortung wollte, und wer Unrecht nicht nur kennt, sondern duldet und sich der Auflösung des Unrechts verweigert, verlangt nach der Aufmerksamkeit des „Souveräns“.

Ich bitte Sie, die Verbindung von Gustl Mollath und Horst Seehofer aus strafrechtlicher Sicht zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Jensen
Werner Hellweg 589
44894 Bochum“

 

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13 Antworten zu Ein Brief an Horst Seehofer und (k)eine Antwort

  1. Frieder Kohler schreibt:

    Nur zur Erinnerung, oder Widmung für den Herrn MP Seehofer:
    Heutige Weltkunst

    Anders sein und anders scheinen;
    Anders reden, anders meinen;
    Alles loben, alles tragen,
    Allen heucheln, stets behagen,
    Allem Winde Segel geben,
    Bös` und Guten dienstbar leben;
    Alles Tun und alles Dichten
    Bloß auf eignen Nutzen richten:
    Wer sich dessen will befleißen,
    Kann politisch heuer heißen.

    meinte schon: Friedrich von Logau, 1604 – 1655

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  2. Pass auf, sonst kommst du in die Klapse…
    in Bayern sinds aktuell 7000 und gerade, wenn man sich mit denen da oben juristisch anlegt, dann kann einem das ganz schnell passieren…

    Man kann sich aber dagegen schützen:
    http://www.patverfue.de/

    mit ner extra für solche Fälle angelegten Patientenverfügung… Schirmherrin dieser Vereinigung ist Nina Hagen.

    Dafür müsste die Obrigkeit Gesetze ändern, dass sie sich gegen diese Patientenverfügung wiedersetzen kann!!

    Ein Guter Anwalt, der Fälle für Zwangspsychatrisierung betreut ist Schneider Addae Mensah..
    http://www.schneider-addae-mensah.eu/

    Er hat auch schon die Frau L.-Schnarrenberger angeklagt, wegen dem Gesetz zur Zwangspsychatrisierung vom Januar 2013: http://www.youtube.com/watch?v=nkGYhZ7V1bc
    Allein hier ist schon ne Sache faul, wenn nur 40!! Abgeordnete an dieser Abstimmung beteiligt sind! Was ist mit den anderen?

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    • federleichtes schreibt:

      Danke für Ihre Besorgnis und die folgenden Hinweise.

      Mir wurde ein von Dankbarkeit gefülltes Leben geboten – woraus ich die Pflicht ableitete, das mir verfügbar Gemachte auch anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Erst im sozialen Kontext bekommt innerer Reichtum ja einen Wert, der über den egozentrischen Wert hinaus reicht.

      Bitte, an mir bissen sich bereits ein paar mehr System-Vasallen die Zähne aus. Haben sie neue Zähne entwickelt? Dann sollen sie kommen und meine Bissfestigkeit prüfen. Mein großer Vorteil: Mir fehlt an meinem Leben kein einziger Tag.

      Gruß
      Wolfgang Jensen

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      • kranich05 schreibt:

        Sehr geehrter Herr Jensen,
        ich schätze außerordentlich die neue Dimension, die Sie ins Gespräch und vielleicht auch ins Denken bringen; auch wenn ich vielleicht manches nicht gleich verstehe.
        Gruß
        kranich05

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  3. Arne schreibt:

    Sorry Herr Jensen, aber bei aller Liebe – ich finde die Aktion absolut nicht in Ordnung.
    Weder hilft sie Gustl Mollath, noch kann ich so eine Strafanzeige ernst nehmen, noch hätte ich an an Seehofers Stelle geantwortet.

    Diese Strafanzeige ist, wenn ich berücksichtige was für substanzielle Anzeigen, ihm Rahmen vom Fall GM, verworfen wurden, absolut ohne Substanz und hält die Leute nur von der Arbeit ab.

    Solche Strafanzeigen und Briefe spielen Leuten wie BL und OL in die Hände, um die „Mollath-Unterstützer“ ins Lächerliche zu ziehen.

    Sorry nochmals – aber trotz aller Sympathie für alle Unterstützer, aber das musste ich mal loswerden.

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    • federleichtes schreibt:

      Lieber Arne,

      ich weiß ehrlich gesagt nicht, was in diesem Verbrechen gegen Gustl Mollath lächerlich ist oder nicht. Und was INDIVIDUELLals lächerlich empfunden wird, bedeutet dem Individuum ganz sicher eine Konditionierung seines Handelns – denn, wer macht sich schon gerne lächerlich.

      Für mich wäre lächerlich gewesen, der münchner Staatsanwaltschaft das Verbrechen an Gustl Molath erklären zu wollen. DAS SIND JURISTEN, und wenn die es nicht wissen (oder nicht wissen wollen), würden sie sich damit nicht selber lächerlich machen?

      Lächerlich wäre mir auch, in den bislang ungelösten Fällen „Freiheitsberaubung Gustl Mollath aus niederen Beweggründen“ und „vorsätzliche Körperverletzung Gustl Mollath“ nicht alles Menschenmögliche zu versuchen. Der Versuch, und jeder Versuch, Unrecht an einem Menschen aufzuheben, kann nach meinem Verständnis nur in der Ordnung sein, die Willkür zurück in die Ordnung rufen MUSS. Aber bitte, warum soll es nicht neben dem Verständnis für Unrecht und dem für Recht ein weiteres Verständnis geben.

      Mein Angebot an Herrn Seehofer betraf die Auflösung der Ursachen, die zur Entstehung des Verbrechens gegen Gustl Mollath führten. Mögen sie den darin verwickelten Menschen als unauflösbar erscheinen, im Grunde sind sie – im Kern der entstandenen Komplexität – so einfach aufzulösen, wie sie entstanden sind.

      Schließlich mein Hinweis, warum zwischen Angebot zur Auflösung und Strafanzeige nur vier Tage lagen. Mangelte es mir an Geduld? Nein, Geduld ist in diesem Fall gar nicht gefragt. Was verständlicher werden kann, wenn man sich des Kohl-Arsches erinnert. Ich glaube eben: Wer in einem schweren Verbrechensfall gegen die Zeitspieler auf Zeit spielt, hat etwas Grundsätzliches nicht verstanden.

      Danke für Ihren Kommentar. Ich schätze Vielfalt.

      Wolfgang Jensen

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  4. Susanna Karthäuser schreibt:

    Sehr geehrter Herr Jensen,

    bei aller Sympathie für Menschen, die sich von den übrigen Ignoranten wohltuend abheben: Meines Erachtens überschätzen Sie sich und Ihre Möglichkeiten, wenn Sie erwarten, Seehofer reagiere auf eine Einladung zu einem Treffen mit einem ihm völlig unbekannten Bürger oder gehe überhaupt auf solche Hilfsangebote ein. Auch eine Strafanzeige müsste sehr gründlich vorbereitet und anwaltlich beraten und begleitet sein, und selbst dann wäre es wohl naiv, wenn man sich davon in Bayern Erfolg verspräche. Wenn wir Mollath und dem Anliegen einer Veröffentlichung der Misstände dienen wollen, müssen wir zuerst einmal selbstkritisch erkennen, in welcher Liga wir überhaupt spielen und spielen können und unsere Aktivitäten danach ausrichten.

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    • federleichtes schreibt:

      Sehr geehrte Frau Karthäuser,

      Ihre Sicht ist richtig, allein ist es nicht die einzige Sicht.
      Im Leben steckt etwas Unberechenbares. Ich meine, ich bin der nicht der einzige Mensch, der hin und wieder sagte: Das ist unwahrscheinlich, das ist unmöglich.

      Was den Erfolg betrifft, zeigt er mir – wie eine Medaille – zwei Seiten: Den offensichtlichen, direkt ergebnis-orientierten Prozess, und den nicht-offensichtlichen Effekt – der nach meiner Auffassung das wirkliche Wesen von Entwicklungsprozessen ist. Sie kennen das „Flügelschlag-des-Schmetterlings-Phänomen“. Es beschreibt eigentlich nur, dass nicht ein bestimmter Schmetterling planvoll mit seinem Flügelschlag eine fundamentale Ursache setzt, sondern das viele potenzielle Ursachen bereit sind, zur richtigen Zeit einen entscheidenden Flügelschlag zu leisten.

      In welcher Liga spielen Sie?
      Ich bewusst! in keiner anderen als der Liga der natürlichen Ordnung der Natur. Gerade kam ein Kind der Grünfinken auf meinen Balkon, dafür interessiere ich mich – aber ich kann mich eben nicht nur für meine Vogelkinder und deren Wohl interessieren, solange Menschen nach Hilfe rufen. Das ist meine Art von Selbstkritik: Der Blick auf die Priorität.

      Auch Ihnen Dank für die guten Gedanken in Ihrer Antwort.

      Wolfgang Jensen

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      • Susanna Karthäuser schreibt:

        Sehr geehrter Herr Jensen,

        danke für anregenden Gedanken und Hinweise. Vielleicht haben Sie Recht und können tatsächlich etwas auf der ‚Täterseite‘ bewirken – dazu alle meine guten Wünsche. Was Ihre Frage betrifft – Mir sagte einmal ein weiser Mann „Jedes ‚das bin ich nicht‘, befreit dich.“ Das habe ich mir zu Herzen genommen und bin insofern mit keiner Liga identifiziert. Allerdings: Wenn ich als Einzelperson zu jenen in den Ring steigen wollte, die in der Causa Mollath zur ‚Täterseite‘ gehören, würde ich mich angesichts der zu erwartenden kriminellen Energie bis an die Zähne bewaffnen.

        Schmunzelnde Grüße

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  5. federleichtes schreibt:

    Susanna Karthäuser:
    „Schmunzelnde Grüße“

    Ich musste auch schmunzeln.

    Falls ich den Eindruck erweckte, etwas Bestimmtes bewirken zu wollen, möchte ich die Gelegenheit zu Richtigstellung benutzen. Meine Absicht soll lediglich eine neutrale Ursache setzen. Ich drehte nicht am Waserhahn, um trinken zu wollen, sondern um zu sehen, was da raus kommt.

    Noch wichtiger ist mir die Erklärung, dass ich in meinem bisherigen Leben niemals mit Verbrechern kämpfte. Nein, ich klettere nicht zu denen in deren Ring, nein, ich brauche keine Waffen und überhaupt nicht kämpfen. Wer mit mir kämpfen zu müssen meint, soll einfach kommen – er wird einem Menschen begegnen, der sich von einer wie auch immer gefärbten kriminellen Energie nicht beeindrucken lässt.

    Ich meine Einstein sagte: Probleme sind nicht auf der Ebene zu lösen, auf der sie entstanden. Und das, ich hoffe, es wird nicht verstanden, war der Hinderungsgrund für ein erfolgreiches Agieren zusammen mit Herrn Seehofer.
    Ich sage es noch mal allgemein und etwas deutlicher:
    Mit Politkern lösen sie keine durch Politik entstandenen Probleme. Weil die Politik das Problem ist.

    Was kann kriminelle Energie bewirken?
    Energie allein ist nichts, die Idee macht sie wirkmächtig. Und so braucht es eine Idee, die mich in die Knie zwingt. Mich in den Ring locken? Ne, ne. Mich medial benutzen? Ne, ne. Mich existenziell zerstören? Da fängt das letzte Huhn das Lachen an.
    Kriminelle Ideen brauchen einen Ansatzpunkt. Wer ihn bei mir suchen möchte – bitte sehr. Ich bin weder Populist, noch pflege ich ein anderes Verständnis meiner Taugichkeit, als im Sinne einer
    BREIT-ANGELEGTEN KONZERTIERTEN AKTION ein kleiner Mitwirkender-zu-Sein. Ist mir nicht unlieb, mich im Kreise von „Schmunzlern“ zu wissen.

    Herzliche Grüße an Sie sendet
    Wolfgang Jensen

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  6. Euler Hartlieb schreibt:

    Presse zu West LB/Vatikanbank/Snoden und Veranstatlung in Augsburg

    SPON: Steueroasen: WestLB/Phoenix verzockte sechs Milliarden Euro in der Karibik
    Die WestLB ist Geschichte – nun wird bekannt, wie viel Geld die Pleitebank in Offshore-Steuerparadiesen verloren hat. Gut sechs Milliarden Euro sind es laut „Handelsblatt“.
    Dafür aufkommen muss der deutsche Steuerzahler.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/westlb-verzockte-sechs-milliarden-euro-in-der-karibik-a-908915.html
    Wieviel haben HVB-HRE verzockt auch weil niemand auf Mollath hoeren wollte: >100 Mrd
    Die HRE ist Geschichte: Wer muss/te aufkommen? Der Steuerzahler.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hypo_Real_Estate
    Wo Verlierer sind, da gibt es auch meist Gewinner in ähnlicher Größenordnung.

    SZ 1. Juli 2013 21:37 Korruptionsskandal:
    Vatikanbanker treten zurueck – Direktor und Vizedirektor sind zurückgetreten – Ein Deutscher – Ernst von Freyberg – soll es richten.
    Erst am Freitag war der Buchhalter in der Vatikan-Verwaltung, Monsignor Nunzio Scarano, der enge Kontakte zur Bank unterhielt, festgenommen worden. Ihm wird zur Last gelegt, Freunden bei dem Versuch geholfen zu haben, 20 Millionen Euro in bar aus der Schweiz nach Italien zu schmuggeln. Dabei sollen sie von einem Geheimdienstmitarbeiter und einem Finanzmakler unterstützt worden sein, die ebenfalls verhaftet wurden.
    Im Juli 2012 forderte der Europarat das Geldhaus, das unter anderem die Spenden der katholischen Kirche verwaltet, zu mehr Einsatz im Kampf gegen Geldwäsche auf.
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/korruptionsskandal-vatikan-banker-treten-zurueck-1.1710277

    Kommt Edward Snowden nach Deutschland? Der NSA-Whistleblower hat um Asyl gebeten, Politiker von Linken und Grünen heißen ihn willkommen.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/antrag-auf-asyl-warum-deutschland-snowden-ausliefern-wuerde-1.1710466

    Veranstaltung zu Affäre #Mollath. Morgen, 19.00 Uhr in Augustasaal in #Augsburg: http://bit.ly/12DM2RO #unbedingthingehen @JochenMack 1h

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  7. federleichtes schreibt:

    Horsdt Seehofer und die münchner Staatsanwaltschaft schweigen sich, untereinader vielleicht nicht, aber mir gegenüber aus.

    Andere tun das nicht. Zitat:
    „Ja, Lachmöwe Vollhorst, dann stell dir mal die Frage: „Wer kontrolliert eigentlich eine außer Kontrolle geratenene Justiz überhaupt noch?“ Das sind ja nun wahrlich alles keine „bedauerlichen Einzelfälle“ mehr. Wenn ein Mann außer Kontrolle gerät, dann schießt ihn die Polizei einfach nieder. Eigentlich kann man nun gleiches Recht für alle, die Justiz inbegriffen, fordern. Schick doch mal einen Polizisten mit Waffe bei denen rein. Der hat dann alles richtig gemacht, denn Beamte machen keine Fehler.“

    Quelle:
    http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?mode=thread&id=19876

    Gruß
    Wolfgang Jensen

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