Aktuelles Demokratiebild (2)

aus F, BRD.

Augenzeugenbericht, Informationen hier und hier.

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6 Antworten zu Aktuelles Demokratiebild (2)

  1. rechtsbruch schreibt:

    Erschreckende Bilder! Traurig, dass die Staatsmacht eingreifen muss und beschämend auf welche Weise sie es tut. Was bleibt sind vermummte Männer in Schwarz vor dem Blutfleck eines Unbekannten.
    Ermutigend aber, dass offenbar „europaweit“ die Menschen endlich aufstehen und sich gegen die Staatsrepresalien wehren wollen und dabei auch ihre heile Haut zu Markte tragen. Demonstrationen in Paris, in Spanien, in Portugal, in Fraknfrut, KenFM in Berlin, in Brüssel und sogar in der Türkei. Wenn daraus ein Flächenbrand werden würde, könnte daraus ein Krieg entstehen. Es wäre aber auch die Chance, die jetzige alte Welt „europa“ endlich zu begraben. Alle Schulden anulieren. Alle Länder beginnen in ihren Grenzen neu. Sie schließen untereinander neue Abkommen, sie geben sich gültige und durch führbare Gesetze. Sie wählen neue Volksvertreter und sie wählen! neue Gesetzeshüter. Ein schöner Frühlingsgedanke! Trotz des Blutes der Unschuldigen, das von den Vermummten vergossen wurde.

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  2. Joachim Bode schreibt:

    Was ich anläßlich der TV-Berichterstattung lernen mußte ist der Begriff „passive Bewaffnung“ – wenn man beispielsweise den Arm hoch hebt, um den Kopf vor dem Schlagstock zu schützen. Wahrscheinlich zählt auch der Anorak dazu, weil der den Strahl des Wasserwerfers ein wenig abmildern könnte.

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  3. Euler Hartlieb schreibt:

    Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) definiert Demokratie neu:
    Indizien für eine antidemokratische Gesinnung sind dem Dossier zufolge bereits der Versuch, mit außerparlamentarischen Bewegungen zu paktieren, die Forderung, Energiekonzerne zu verstaatlichen, oder der Plan, eine „solidarische Gesellschaft jenseits des Kapitalismus“ aufzubauen.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/verfassungsschutz-geheimdienst-beobachtet-25-linken-abgeordnete-a-903309.html

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    • annie b. schreibt:

      Und so stabilisiert man die Demokratie bzw. was man darunter versteht:

      „Versuch eines Kulturwandels“ im Bundesinnenministerium

      http://www.zeit.de/2013/22/bundesinnenministerium-kulturwandel/seite-1

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      • Joachim Bode schreibt:

        … und bei der vorgenannten Fundstelle der Leserkommentar Nr. 31 von roland_s:
        Sehr lesenswert, mit Bezug auf Bayern und Mollath

        http://www.zeit.de/2013/22/bundesinnenministerium-kulturwandel/seite-1?commentstart=25#comments

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      • Euler Hartlieb schreibt:

        Genau: dort oben heißt die Überschrift, das Bundesinnenministerium bevorzugt christliche Bewerber. Ich hatte heute Morgen folgendes seltene Interview mit dem Briten Dawkins getweetet und „Atheismus als Menschenrecht“ dazugeschrieben.

        #Atheism: Neglected #HUMANRIGHT – Stop Prosecution #RIchardDawkins RARE INTERVIEW (MUST WATCH!!!) @Brasilmagic

        Die Unterdrückung (in ca 20? Ländern noch heute Todesstrafe) und Benachteiligung (u.a. Deutschland) von Attheisten ist unterbelichet.
        Viele bei uns sind je nach Situation ein bisschen Christ, säkularisierte Christen, ungläubige Christen.
        Sie leben unerkannt die Realisierung der christlichen Prophezeiung auf Erden.
        Viele öffentlich geförderte Arbeitgeber verlangen christliches Parteibuch.
        In USA und England gibt es eine sehr viel pro-aktivere und offensivere Atheistenszene.
        Warum bei uns nicht? Besonders nicht in Bayern.
        Das hat wohl mit dem Staatsvertrag mit den Kirchen und auch deren Rolle in den Medien zu tun.
        Natürlich auch mit Berührungsängsten, bestehenden Tabuisierungen, wir rühren nicht sehr viel an „ihrem, dem christlichen, Terrain“ und lassen sie wurschteln.
        Vielleicht auch daran, dass wir die wichtige menschliche Regungen und die kleinen und großen Gefühle wie Mitleid und „Barmherzigkeit“, Vergebung, Schuld, Bekehrung, – s. vorangegangene Polemik – zum Teil der Kirche überlassen.
        Das gilt auch für andere Rituale, gemeinsame Gesänge etc.
        Parteien und Vereine sind als gemeinschaftsbildender Ersatz (vielleicht mit Ausnahme des Postvereins) oft nur rudimentär. Der CSU ist es gelungen, durch Verquickung von katholischer Kirche und politischer Partei diese mächtige Geborgenheit und Gemeinschaft von der Geburt bis ins Grab zu schaffen. Das ist ihre Stärke, scheints.
        Und Überläufern, Whistleblowern, Verrätern, werden ja zum Teil formal im Rahmen von Kronzeugenregelungen, Schuldnachlass bei Schuldeingeständnis, Kopfprämien, Abwerbungen, staatlichen Programmen, und leider noch zu selten Whistleblowerfonds belohnt. Aber den Weg, vor allem auch emotional zu öffnen und offen zu halten, scheint mir wichtig, um den gigantischen Widersprüchen, die da köcheln und kochen, einen Ausweg zu weisen. Man muss bedenken, ein Verrat in der Bank (oder im Justizsystem, oder der CSU?) ist meist wie ein lebenslängliches Berufsverbot; bei kriminellen Vereinigungen oft der Tod.

        Zum besseren Verständnis der unerkannten „Wirkungsmacht“ und Fortwirkungen dieser christlichen Teil-Säkularisierung, wie C. Braun es nennt (inkl. Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Psychiatrie – auch Kapitalismus, Kommunismus u.a.), empfehle ich immer wieder gerne die historische Trilogie von Christina v. Braun (1. Band am Beispiel der „Psychiatrie“ – beginnend bei den Griechen – Nicht-Ich), einer begnadeten Kulturwissenschaftlerin u.a.
        Ihr letztes Buch handelt übrigens vom Geld – der ja – meine Sicht – oftmals auch Gottersatz darstellt? Lesenswert. Wenn sie gewonnen werden könnte, zu Mollath zu schreiben, wäre dies ein Gewinn.

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