Die „Neu-Ulmer Ratz“ (Ratte) ist überreif für den Rücktritt!

Beate Merk
Reinhard Treudler fordert den Rücktritt der bayerischen Justizministerin, weil diese die Mollath-Affäre in eine Faschings-Büttenrede integrierte.
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Reinhard Treudler informiert:
Der Rotary-Club Ulm/Neu-Ulm organisierte am 21.01.2013 eine Faschingsveranstaltung. 250 Rotary waren phantasievoll verkleidet. Zu den Höhepunkten gehörte die Büttenrede von Clubmitglied Beate Merk (bayerische Justizministerin). Bei ihrem geschliffenen Vortrag als „Neu-Ulmer Ratz“ wurde auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nicht verschont, weil dieser sie in der Mollath-Affäre gemaßregelt habe. (Quelle:  Südwest Presse vom 21.01.2013, S. 10 – „Eine tolle Veranstaltung“)
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Vielleicht sagt jetzt manch Karnevalsfreund: Rücktritt wegen einer Büttenrede? Ist das nicht arg humorlos?
Der Karnevalsfreund mag sich daran erinnern, wie dramatisch Frau Merk im Fernsehen (hat sie das vielleicht mit ’ner Bütt verwechselt?) die Gemeingefährlichkeit der angeblichen Reifenstechereien Mollaths beschworen hat. Genau dazu hat RA Dr. Strate jetzt den Wiederaufnahmeantrag der Verteidigung ergänzt.
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Das da war Reinhard Treudler noch gar nicht bekannt!
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10 Antworten zu Die „Neu-Ulmer Ratz“ (Ratte) ist überreif für den Rücktritt!

  1. annie b. schreibt:

    Wirklich „eine tolle Veranstaltung“:
    „Die Veranstaltung dient einem sozialen Zweck“.
    Dafür gibt’s auch ein echtes rhetorisches Schmankerl:

    „Bei ihrem geschliffenen Vortrag als „Neu-Ulmer Ratz“ ließ sie auch Ministerpräsident Horst Seehofer nicht verschont, der sie in der Mollath-Affäre gemaßregelt hatte. In Bayern sei die Monarchie modern wie nie: „König Horsti“ genieße seine unumschränkte Herrschaft.“ …

    http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Eine-tolle-Veranstaltung;art4329,1813878

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  2. Bertl schreibt:

    Hallo Abgeordnetenwatscher

    es gibt nur eine bürgerrechtloche Frage an die Fr. Dr.iur. Merk:

    Warum sind Sie immer noch nicht von Ihrem Landesministerposten zurückgetreten?

    Alles andere halte ich für Glasperlenspielerei. – Gruß, Bertl.

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  3. Bertl schreibt:

    Hi @Annie

    GLASPERLENSPIEL ist ein 1943/44 erschienener Roman von Hermann Hesse, auch lesbar als Satire auf den akademischen „Elfenbeinturm“, Gruß, Bertl.

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  4. Pingback: Wörterbuch des Mollathskandals (Fassung vom 5. Mai 2013) | opablog

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  6. Katharina schreibt:

    Herr Treudler macht aus der direkten Rede („gemaßregelt hatte“ = Aussage des Zeitungsredakteurs) eine indirekte Rede („gemaßregelt habe“ = Aussage von Frau Merk). Vielleicht trifft er damit im Ergebnis das Richtige; zunächst einmal verdreht er aber eine sprachliche an sich klare Aussage der Zeitung in ihr Gegenteil.

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  7. Pingback: Ulm und Neu-Ulm | opablog

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