Mollath-Skandal – Martin Maske, ein Mann im Hintergrund

Für Gustl Mollath ist Martin Maske lange ein Niemand, höchstens ein dienstbarer Geist, Möbelträger oder so. Und auch für den außenstehenden Beobachter bleibt Maske etwas farblos. Ist er christlicher Aktivist? Ist er Rotarier, Lioner? Ist er CSU? Ist er aus einem Ort, einer Jejend? Keine Ahnung.

Sportler ist er. Und Banker. Doch Maske ist damals, 2002, nicht irgendein Banker. Er ist auf dem Weg nach oben, nach ganz oben. Und wer sich mit ihm verbindet, könnte frau denken, ist mit auf diesem Weg. Die Provinz (und sei es auch die mit dem Stinkreichtum Einiger, die bayrische) hat Maske schon hinter sich gelassen. Er ist in Berlin angekommen, genauer im Berliner Umland, nämlich am Seddiner See (nicht zu verwechseln mit dem Seddinsee im Südosten der Hauptstadt). Dort entwickelte sich seit 1991, man hatte „die zweite deutsche Diktatur“ gerade begraben, endlich ein Projekt der highen Gesellschaft, ein großes Ding, das nicht nur der schönste, beste und herrlichste Golfplatz Deutschlands werden soll, sondern auch noch ein schönes, herrliches (und sicheres!) Wohnparadies für betuchte Zuzügler und auch noch (Aller guten Dinge sind drei.) ein erstklassiges Renditeobjekt für den Anleger. Sein Name ist „Golf- und Country Club Seddiner See“, kurz G&CCS AG. Mit 22.000 € Eintrittsgeld und 3.500 € Jahresbeitrag bist Du dabei. Auf der Webseite erfährt man, daß das Territorium fast so groß ist wie Monaco (!), durch und durch aber sowas von ökologisch und langjährig vom Präsidenten, dann Ehrenpräsidenten, Ferdinand Fürst von Bismarck geadelt wird. In diesem Projekt engagiert sich die HVB Immobilien AG und damit Martin Maske im Rahmen der Golfanlagen Errichtungs GmbH schon seit 1995, und Maske versichert noch im Oktober 2002, daß sie „genügend langen Atem“ haben. (Off Topic: Es ist nicht uninteressant, sich den (dreifach preisgekrönten!) Webauftritt des G&CCS mal genauer anzusehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Investitionen wackelnde Banken betreiben, die später als systemrelevant vom nichtsahnenden Bürger gerettet werden.) Ende 2002 könnte Martin Maske sagen: „Ich bin ein Berliner!“, und auch Petra Mollath/Müller/Maskes Zukunft bei der feinen Bethmann-Bank scheint nichts im Wege zu stehen. Ja man/frau ist so sehr berlinisch, daß man/frau Gustl Mollath in Berlin-Tiergarten anzeigt (noch einmal anzeigt, nach bereits vorher in Nürnberg erfolgten Anzeigen, Vergl.: Chronik) ; denn der Gustl hat sich vor die ganze rosige Zukunft quer gelegt.

Martin Maske weiß von seiner Petra längst (mindestens seit langem im Jahr 2002) was die Stunde geschlagen hat. Ohne über die internen Gepflogenheiten des Paares zu spekulieren, bin ich doch überzeugt, daß Maske jetzt schon mehr weiß, als im künftigen Revisionsbericht stehen wird. Über eine gewisse Zeit (bis zum Abschluß der Revision) ist Maske vermutlich der bestinformierte Bankmanager. Seine Informationen betreffen drei Ebenen. Der Einfachheit halber unterscheide ich sie als Kriminalitätsebenen nach den Größenordnungen der Gewinnbeträge:

A – Petra Mollath-Ebene (also die beteiligten Bankmitarbeiter) – bis zu einstellige Millionenbeträge

B – Kunden-Ebene (Man könnte sie heute auch „Ebene der 19 Selbstanzeiger“ nennen) – bis zu zweistellige Millionenbeträge. Namen aus dieser Ebene sind bisher kaum bekannt. Es gehören sicher auch politisch leichtgewichtige Leistungsträger dazu, Apotheker, Ärzte, Sparfüchse aller Art. Jedoch reihen sich auch einige Großkopfete ein. Namen, wie Diehl, Schwanhäußer, Dassler, werden manchmal genannt + eine unbekannte Person von öffentlicher Bedeutung. (Übrigens könnte über die Schiene Schelsky auch Siemens zumindest diffus beunruhigt gewesen sein. Sie konnten nicht ausschließen, daß über die Mollath-Aufdeckungen auch über ihre Geschäfte etwas bekannt wird. ) Dies leitet über zu Ebene

C – dreistellige Millionenbeträge oder/und erheblicher politischer Einfluß. Das ist die Ebene der Kriminalität der Bank selbst, die wenige Jahre später in die sog. Finanzkrise mündet mit den Milliarden-Verlusten und -Rettungspaketen. Versteht sich, auf dieser Ebene ist Landesvater Stoiber himself und seinesgleichen gefordert „das Schlimmste zu verhüten“.

All das, so meine Behauptung, überschaut Martin Maske Ende 2002 im Prinzip. Er ist persönlich wohl nicht in die Nebengeschäfte der A-Ebene verwickelt, seine Beziehung zu Petra Mollath ist möglicherweise zunächst nicht bekannt (wird aber später irgendwann offenkundig). Wieweit er direkt auf die höchste Führungsebenen der Bank einwirken kann, kann ich nicht einschätzen, indirekte Einflußmöglichkeiten wird er gehabt bzw. sich geschaffen haben. Aus alldem ergibt sich, daß seine Motivation, die Stimme des Verräters zum Schweigen zu bringen, mindestens so groß ist, wie die von Petra Mollath. Daraus schließe ich, daß er von vornherein in alle diesbezüglichen Aktivitäten eingebunden ist, mehr noch, sie aktiv mitentwickelt hat. Aus diesem Blickwinkel wären alle Ereignisse und Entwicklungen der Jahre 2003 bis 2006 noch einmal zu analysieren.

Bezeichnend ist z. B. solch winziges Detail, daß RA Woertge Mollaths Fax vom 4.8.2004, das später angeblich der Polizei die entscheidenden Fingerzeige zur Aufklärung der Reifenstechereien gibt, sogleich in Kopie an Maske schickt.

Martin Maske wurde, wie bekannt, 2003 Direktor der (oder in der) neu geschaffenen HRE. Wie mehr oder weniger ruhmvoll er in dieser Funktion gewirkt hat, ist mir nicht bekannt. Am 1. Juni 2008 steigt er jedenfalls als ehemaliger Bankmanager mit einigen Querelen in die Geschäftsführung des Sportvereins Post-SV ein und beginnt ein forsches Modernisierungsprogramm beim größten Sportverein Nürnbergs (und einem der größten Deutschlands). Seitdem strampelt und hampelt Maske erfolgreich zum Wohle der Jugend und des Sports, beglückwünscht vielleicht bald wieder Frau Verena Fili (Staatsanwältin) zu sportlichen Erfolgen im Tennis oder Frau Petra Maske zum Platz im Schafkopfturnier 2012 des Tennisclubs, zwar nur den 15. aber immerhin beste Dame.

Wie er in seinem Kopf damit umgeht, daß da ein Gustl Mollath Jahr um Jahr in der forensischen Psychiatrie weggeräumt verbleibt, ist mir ein Rätsel. Ich vermute, daß er die Diskussionen um den Mollath-Skandal verfolgt, daß ihm das etwas Zeit und Nerven kostet; mit steigender Tendenz.

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90 Antworten zu Mollath-Skandal – Martin Maske, ein Mann im Hintergrund

  1. fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:

    Lieber kranich05,

    das haben Sie hervorragend recherchiert!

    Tatsächlich, auf dem Schreiben Herrn Mollaths an RA Dr. Woertge vom 04.08.2004 befindet sich oben rechts ein Bearbeitungsvermerk der Kanzlei (sprich: RA Dr. Woertges), wonach eine Durchschrift an „Maske“ gehen soll:

    http://www.gustl-for-help.de/download/2004-08-04-Mollath-Woertge.pdf

    Das Fax Herrn Mollaths ging am 04.08.2004 um 16.34 Uhr bei RA Dr. Woertge ein und wurde bereits um 17.21 Uhr wiederum per Fax an Martin Maske weitergeleitet. Wenn das keine prompte Reaktion ist!

    Und so erschließen sich aufschlussreiche Zusammenhänge, die das Mosaik vollenden helfen.

    • Nils schreibt:

      @fass. DSB

      Kann jemand entziffern, wer bei dem Bearbeitungsvermerk unter 2) und 3) als Empfänger für dieses Schreiben steht?

    • annie b. schreibt:

      Dieser Brief, aus dem auch im Brixner-Urteil zitiert wird, ist auch deshalb interessant, weil er neben der langen Handball-Freundschaft mit Maske auch Woertges Beziehungen zur Polizei erwähnt: „Sie haben enge Verbindungen zur Justiz – und Polizeibeamten“. Vielleicht lässt sich diese Aussage noch bestätigen, ein paar Hinweise gibt es schon:

      die Verhaftung beim Termin mit dem Gerichtsvollzieher (Woertge als „Gläubigervertreter“ anwesend),
      die dubiose Video-Überwachung,
      POM/POK Grötsch sagt in der Hauptverhandlung über die Reifenstechereien aus, Woertge und Greger sind nicht als Zeugen geladen (!),
      natürlich auch die Razzia samt Vorlaufzeit.

      Dr. Hans-Georg Woertge – der andere Mann im Hintergrund ?

      • F. Fischer schreibt:

        Nicht nur Dr. Hans-Georg Woertge, sondern auch sein Partner in der Kanzlei, seine Frau Frederike Woertge, Lehrbeauftragte u.a. mit Dr. Wörthmüller im Fachbereich Rechtswissenschaft der Uni Erlangen-Nürnberg:
        http://www.jura.uni-erlangen.de/lehrbeauftragte/index.shtml

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        @f.fischer

        Sehr geehrter Herr Fischer,

        ich lese in dieser Lehrbeauftragten-Liste der FAU auch
        den Namen Prof. Dr. Heinz Stöckel.

        War nicht „Stöckel“ der „General“ im Amt vor Hubmann
        und Nerlich ?

        Was sagen Sie dazu ?

        Mit freundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel

      • F. Fischer schreibt:

        Zwei Sachen sind bei Frederike Wortge pikant:
        1. Durch Ihre Arbeit als RA/Mediatorin bewegt sie sich um Umfeld von Psychologen/Gerichtspsychologen, siehe bspw. hier:
        http://www.die-mediatoren.de/mediatoren.htm
        2. Im Urteil von Richter Brixner wird Frau Woertge als Teil der Kanzlei Woertge bewusst ignoriert und fälschlicherweise die Frau von Herrn Greger einbezogen.
        G. Wolff berichtete:
        „Auf S. 12 des Urteils heißt es:

        Rechtsanwalt Woertge hat eine Kanzleigemeinschaft mit dem Ehepaar Greger und wurde selbst im Zwangsvollstreckungsverfahren gegen den Angeklagten tätig.

        http://www.gustl-for-help.de/download/2006-08-08-Mollath-Urteil-Landgericht.pdf

        Die Dreistigkeit dieser Lüge verschlägt einem schier den Atem. Schon ein Blick auf den damaligen Kanzleibogen der Kanzlei verrät, daß Wolfgang Greger mit dem Anwaltskollegen Dr. Woertge und dessen Ehefrau Friederike Woertge, Rechtsanwältin und Mediatorin, in einer Kanzlei tätig war, und daß seine eigene Frau dort nicht tätig war. Sie war nicht einmal Rechtsanwältin: in einer Zeugenvernehmung vom 20.1.2005 wegen einer Reifenstecherei vom 18.1./19.1.2005 gab sie als Berufsbezeichnung an: »Sozial- und Erziehungsberufe, Lehrberufe«, (Bl. 9 des verbundenen Verfahrens wegen Sachbeschädigung 802 Js 13851/05).

        [Mitteilung aus dem Unterstützerkreis]

        Zur Verschleierung seiner Lüge zitierte Brixner das Schreiben vom 4.8.2004 von Gustl Mollath an Rechtsanwalt Dr. Woertge nur bruchstückhaft: denn aus dem Adressfeld ergibt sich bereits, daß es an Dr. Woertge, dessen Frau Friederike Woertge und an Rechtsanwalt Greger gerichtet ist – und daß im Endeffekt ein Hausverbot für RA Dr. Woertge und dessen Frau ausgesprochen wird.“

      • F. Fischer schreibt:

        @Stölzel
        Zu Stöckel: Ja, war er:
        http://www.jura.uni-erlangen.de/professoren/stoeckel.shtml

        Steht der emeritiert Professor Dr. Reinhard Greger (u.a. Referatsleiter im Bayerischen Staatsministerium der Justiz) in irgendeiner Verbindung zu Wolfgang Greger?
        http://www.jura.uni-erlangen.de/professoren/greger.shtml
        Würde mich nicht wundern, da er auch im Bereich der Mediation tätig war. So z.B. als Doktorvater für eine die Arbeit „Rechtliche Rahmenbedingungen für die Tätigkeit freier Mediatoren“ 2004:
        http://www.jura.uni-erlangen.de/forschung/promotionen.shtml

        Noch ein kleiner Ausflug: 1998 promovierte Markus Söder in diesem Fachbereich der Uni.
        http://www.jura.uni-erlangen.de/forschung/promotionen.shtml

      • F. Fischer schreibt:

        Zu meiner eigenen Frage nach einer Verbindung von Wolfgang Greger zu Reinhard Greger.
        Ich vermute mal ja. Immerhin hat er ein Buch zu „Mediationsrecht“ herausgebracht,
        http://www.amazon.de/greger-B%C3%BCcher/s?ie=UTF8&keywords=%20Greger&page=1&rh=n%3A186606%2Ck%3AGreger
        und hat 2007 zusammen mit Frederike Woertge als Veranstaltung ein Gespräch geführt:
        http://web96.servana.de/wp_alumni/?page_id=16
        Interessant erscheint mir dieser Teil des Beschreibungstextes der Veranstaltung:
        „In einem Gespräch, das unser Beiratsmitglied Prof. Dr. Reinhard Greger mit Rechtsanwältin Friederike Woertge führen wird, möchten wir hierüber informieren und diskutieren. Frau Woertge hat für die Bundesarbeitsgemeinschaft Familienmediation einen Gesetzes-vorschlag erarbeitet, der vielleicht die Lösung bringt. Auch aus dem Versicherungsbereich und aus dem Bundesjustizministerium gibt es interessante Entwicklungen zu berichten.“

        In dieser Veranstaltungsliste findet übrigens sich auch wieder Herr Stöckel.

      • F. Fischer schreibt:

        Zu den Veranstaltungen oben (Fr. Woertge/Greger):
        Diese Veranstaltungen werden von „Alumni“ organisiert, ein Verein für alle die an der FAU abgeschlossen, promoviert oder habilitiert haben.
        http://web96.servana.de/wp_alumni/?page_id=5#vereinskonzept

        Hier z.B. auch eine Veranstaltung mit Klaus Hubmann:
        http://web96.servana.de/wp_alumni/?page_id=17

      • Rueckgrat schreibt:

        @f. fischer, @klaus stölzel

        kleiner ausflug zu den lehrbeauftragten …
        http://www.jura.uni-erlangen.de/lehrbeauftragte/index.shtml

        Dr. Siegfried Beck, Insolvenzverwalter,
        http://www.ra-dr-beck.de/index.php?pid=2&cid=1
        Sein Kanzleikollege Joachim Exner ist Rotarierbruder im RC Nürnberg, dem auch Klaus Hubmann, ehem. GStA in Nürnberg, als Bruder angehört. Unter den Rotarierbrüdern hält sich hartnäckig das Gerücht, dass sein neugebauter Glaspalast in Erlenstegen weit teurer als geplant wurde, weshalb Kanzleiintern eine bestimmte Marschrichtung bei der Abwicklung von Insolvenzen ausgegeben wurde.

        Ewald Behrschmidt, ehemaliger Justizpressesprecher und nunmehriger Vizepräsident des OLG Nürnberg

        Wolfgang Huprich, Richter am OLG Nürnberg (und wie passend Referent für den „Vorbereitungsdienst“)
        http://www.justiz.bayern.de/gericht/olg/n/studiosi/02362/index.php

        Prof. Dr. Klaus Kastner, Präsident LG Nürnberg-Fürth a.D.
        http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Klaus_Kastner

        Dr. Thomas Kornexl, Notar und Rotarierbruder im RC Nürnberg, dem auch Hubmann und Exner angehören

        Dr. Bernhard Wankel, Vorsitzender des 1. Strafsensenats am OLG Nürnberg
        http://www.justiz.bayern.de/gericht/olg/n/presse/archiv/2008/01657/

        Dr. Siegfried Weiß, Rechtsanwalt aus Erlangen, der bis 1997 eine Kanzleigemeinschaft mit Dr. Christian Bissel führte, dem langjährigen Präsidenten der Nürnberger Rechtsanwaltkammer und bis zu seinem Tod (aufgrund von wöchentlichen Treffen) mit engsten Verbindungen zu OLG-Präsidium und Generalstaatsanwaltschaft. Die Kanzleipartnerin Dr. Michaela Weiß gehört im Übrigen dem RC Erlangen-Ohm an.

        man war und ist also bestens vernetzt.

      • Nils schreibt:

        @F. Fischer + All

        Über Markus Söder ist ja schon bekannt, dass er Mitglied des FC Nürnberg ist, außerdem war er von 2007 bis 2011 im Aufsichtsrat des Clubs, seit 2011 ist er im Beirat.

        http://www.fcn.de/club/der-club/vereinsbeirat/

        ER war außerdem nicht nur Kommilitone von Helge C. Brixener, sondern gleichzeitig mit ihm 1996 im Vorstand der Jungen Union Bayern.
        http://www.yasni.de/ext.php?url=http%3A%2F%2Fwww.seiten.faz-archiv.de%2Ffaz%2F19961121%2Ff19961121juhig–100.html&name=Helge+Brixner&cat=news&showads=1

        „Die Junge Union Bayern will die CSU dazu bringen, sich für eine echte Reform des Rentensystems einzusetzen. Dazu gehöre der Aufbau eines Kapitalstocks, der das derzeitige Umlageverfahren zumindest ergänzen müsse, verlangen der JU-Landesvorsitzende Markus Söder und der Leiter des Arbeitskreises Sozialpolitik, Helge Brixner. Kleinere Korrekturen am System reichten nicht mehr aus. Daher enthalten die Vorschläge, über welche die JU Bayern auf dem am Freitag beginnenden Parteitag der CSU diskutieren will, auch die Senkung des Leistungsniveaus der …“

        http://www.csu.de/verband/5320360100/unsere_koepfe/1301667037000.htm

        Außerdem war Helge Brixner auch Vorstandsmitglied der Jungen Union Erlangen-Höchstadt.

      • F. Fischer schreibt:

        @Rueckgrat

        Ja, wenn man die Kombination aus Frau Mollath, Martin Maske, RA Woertke + Frau, Werner Greger (Reinhard Greger), Dr. Wörthmüller + FAU/Alumni Kontakte in die StA/Gerichte zusammen nimmt, dann hätte man schon einen ziemlich eng gestrickten Kreis. Da bedarf es vielleicht nicht mal mehr die Rotarier.

      • Rueckgrat schreibt:

        @f. Fischer
        richtig, für diese Kombination und für sich alleine betrachtet mag das durchaus zutreffen.
        Die von Mollath angeprangerten „Verfehlungen“ betrafen aber eine Vielzahl von Persönlichkeiten und Institutionen. Es gab also eine Vielzahl an Interessenlagen auf den verschiedensten Ebenen. Die von GM genannten Namen (größtenteils Persönlichkeiten aus der Wirtschaft) waren Nutznießer eines von der Bank eingerichteten Systems. Seine Frau war m.E. nur ein ausführendes Organ, die Voraussetzungen, die Struktur und der Aufbau für die Geldverschiebungen wurde mit Sicherheit an anderer Stelle und etwas weiter oben in der Hierarchie geschaffen. Sofern ich richtig informiert bin, reichten die von seiner Frau ausgeführten Tätigkeiten bis weit in die 90-er Jahre zurück – ein sehr langer Zeitraum. D.h., Nutznießer dieses Systems können und müssen also ein Vielzahl an weiteren Personen und Institutionen gewesen sein, die vermutlich nicht mal Mollath selbst alle bekannt waren, aber die Gefahr – bei einer Aufdeckung – für sich selbst sicherlich erkannten. Bei Mollath hat nicht nur ein einzelner Vorsitzender Richter einer Strafkammer am LG Nürnberg-Fürth namens Brixner absolutes Unrecht gesprochen, nur weil er „ein harter Hund ist“. Hier mauert bis heute ein ganzes Justiz-System. Die Frage ist doch vielmehr, warum? Bei all den bis heute zu Tage getretenen juristischen Verfehlungen wäre es doch ein leichtes Brixner als „Bauernopfer“ der Öffentlichkeit auf dem Silbertablett zu präsentieren.

        Wenn man sich die Mitglieder der einzelnen Rotarier-Clubs (in Mittelfranken habe ich die Mitglieder von 19 Clubs recherchiert) und deren Wirken außerhalb von Rotary etwas genauer anschaut, dann kommt man vielleicht zu dem Schluß, dass sich bestimmte Interessengruppen aus dem Mitgliederkreis den Deckmantel der Rotarier und ihren wöchentlichen Treffen für sich als reine Plattform zum gegenseitigen Informationsaustausch bzw. Abstimmung nutzen.

      • Carl1967 schreibt:

        @rueckgrat
        @f.fischer

        als Ergaenzung zu den bereits genannten Personen / Netzwerken die Autoren von „Das Future-Board“ (1999, Hans-Seidel-Stiftung):

        Markus Soeder
        Kapitel: Vorwort
        Kapitel: Die Tarifparteien in der Krise? Mehr Flexibilitaet durch Betriebsautonomie – Reformvorschlaege zur Tarifpolitik

        Vorstand JU Bayern. Weitere Funktionen bekannt.

        Georg Fahrenschon
        Kapitel: Schutz der Umwelt – Herausforderungen der Zukunft

        Vorstand JU Bayern. Von 1999 – 2000 bei der arf GmbH (Helge Brixner) als Unternehmensberater und Bereichsleiter angestellt. Weitere Funktionen bekannt.

        Klemens Joos
        Kapitel: Vermehrte Unterstuetzung fuer junge Existensgruender gefordert. „Reichsbedenkentraeger“ brauchen in Deutschland keine Chance.

        Vorstand JU Bayern und Landesschatzmeister. 1990 Gruendung und Geschaeftsfuehrer der Lobbyisten-Firma EUTOP GmbH.
        (siehe Sueddeutsche vom 17.05.2010 Stadtfuehrer mit Gruseleffekt)

        Helge Brixner
        Kapitel: Die Generation der 98er. Die Idee „Future Board“.
        Kapitel: Die innovative Verwaltung

        Vorstand JU Bayern. Weite Funktionen bekannt

        Werner Suess
        Kapitel: Power for the next generation

        Vorsitzender der Geschaeftsfuehrung Vattenfall Europe Sales GmbH und Honorarprofessor Uni Leipzig.

        Jannik Inselkammer
        Kapitel: Neue Unternehmer braucht das Land.
        (siehe Abendzeitung Muenchen vom 20.07.2012 Muenchens Mitte: Die neuen
        Besitzer der City
        )

        Roman Fertinger
        Kapitel: Praevention als Chance

        Leitender Polizeidirektor Fuerth, Vizepraesident Polizei Mittelfranken

        Steffen Staedtler
        Kapitel: Bedeutung von Innovationen – Weniger Staat mehr Privat

        Geschaeftsfuehrer Dr. Staedtler Transport Consulting GmbH & Co. KG und weitere verbundene Unternehmen.

        Till Rueger
        Kapitel: Cyberschlau im globalen Doof? Ueberleben zwischen Internet und digitalem Fernsehen.

        Carmen Meyer
        Kapitel: Welche Bedeutung haben Kinder in Deutschland? Analyse einer Mutter

        Kerstin Rehm
        Kapitel: Die Schule der Zukunft

        Karl Eder
        Kapitel: Die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft

        Verschiedentlich wurde auch darueber spekuliert, wie die anscheinend koordinierten Artikel Mitte Dez. 2012 in Zeit, Spiegel Online und Tagesspiegel zustandegekommen sind. Nach meiner Meinung hat Hr. Klemens Joos (EUTOP GmbH) hierfuer die Ressourcen und Beziehungen.

      • Rueckgrat schreibt:

        @carl1967
        tolle recherche, insbesondere zu eutop! sie eine tochtergesellschaft von der first holding gmbh, wo der lobbyist klemens ebenfalls gf ist. ebenso wie in der eutop trademark, euxea trademark, fist management & it services, first real etsate, polivida

        würde mich nicht wundern, wenn der seehofersche rüffel gegenüber söder auch hiermit etwas zu tun hat. machtpolitiker haben es wohl nicht so gern, wenn sich die nachfolgende generation frühzeitig ebenfalls entsprechende netzwerke aufbaut. aber sie hatten ja gute lehrmeister.

        zurück zu gm: interessant wäre auch mal in erfahrung zu bringen, ob das von brixner geführte verfahren nach dem damals festgelegten geschäftsverteilungsplan zu ihm gelangt ist, oder ob man für diesen fall davon abgewichen ist?

      • Carl1967 schreibt:

        @rueckgrat
        zur Zustaendigkeit: M. E. ja, da die Brixner-Kammer anscheinend auch fuer Betreuungssachen zustaendig war.

      • F. Fischer schreibt:

        @Carl1967

        Kommt etwas verspätet, aber ich wollte noch eine Quelle zur arf Gesellschaft von Helge Brixner beisteuern, welche dokumentiert, dass die arf zumindest im Jahr 2004 (das Jahr hatte ich noch aus einem anderen Dokument) direkt für das Bayerische Finanzministerium tätig war:
        http://www1.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP15/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/15_0000798.pdf
        siehe Anfang Seite 31

  2. tutnixzursache schreibt:
  3. F. Fischer schreibt:

    Es ist davon auszugehen, dass Herr Maske Frau Mollath von Beginn an „zur Seite stand“.
    Dass Frau Mollath von der HVB fristlos gekündigt wurde und sie später dennoch Martin Maske heiratete, lässt mich aber vermuten, dass erstens Frau Mollath keine Sonderstellung durch ihre Beziehung zu Herrn Maske oder ihrem Vorhaben („Ich mache den fertig“) innerhalb der HVB genoss und zweitens auch Martin Maske keine Beziehungen innerhalb der HVB in dieser Hinsicht spielen lassen konnte.

    Was den Zeitraum anbetrifft, den man näher zwecks Täterkreise beleuchten sollte, ist aus meiner Sicht nur ungefähr die Zeit von 2003 bis Anfang 2004 ausschlaggebend.
    In dieser Zeit spielte sich alles ab, was später zu dem Urteil 2006, die Zwangsunterbringung bis heute und das Blockieren der Justiz und Politik führte:
    – Der Revisionsbericht der HVB wird zurückgehalten (ab März 2003)
    – Die Anzeige bei der StA wird eingestellt (9.2.2004)
    – Die Steuerfahnung stellt die Ermittlungen ein (10./11.2.2004), Einflussnahme Brixner
    Damit sind schon mal alle akuten potentiellen Verfolgungen der Schwarzgeldverschiebungen gestoppt. Nun müssen auch alle weiteren Anzeigen und Beschwerden abgeblockt werden und Herr Mollath kriminalisiert und psychiatrisiert werden.
    – Die Landtagseingabe war im Januar 2004 (Damit wusste auch Frau Merk voll bescheid). Im Mai 2004 ist die o.g. Verneinung 2004 der StA schon Teil im Landtagsausschuss, der die Eingabe von Herrn Mollath nach Erklärung der Landesregierung ablehnt.
    – Im April 2004 stellt Dr. Lippert durch seine Schnell-Diagnose in der Hauptverhandlung bzgl. Körperverletzung bereits die Psychose fest, die Unterbringung in die Klinik am Europakanal wird beschlossen.

    D.h. Anfang 2004 war schon alles „vorbereitet“ inkl. Einstellung aller Ermittlungen und Blockieren bis in die Landesregierung, Kriminalisierung und Psychiatrisierung von Gustl Mollath.
    Alles, was folgte, war die Weiterführung dieses Weges.

    • Klaus G. Stölzel schreibt:

      @f.fischer,
      Sehr geehrter Herr Fischer,

      ich finde, Sie haben den „Roten Faden“ im Fall Gustl
      Mollath weitgehend gefunden. Der HVB-Revi.-2003, also
      das „Dossier“ über/gegen Herrn Mollath, war das Funda-
      ment für das „System“, um den Notfallplan gegen auf-
      ständische Bürger, an Herrn Mollath m. E. ausprobieren
      zu können.

      Die HVB, Sparkassen und andere Bankinstitute, die in
      den Schrott-Immobilien-Finanzierungs-Komplex, besser
      „Skandal“ verwickelt sind, rechneten mit rabiaten Kunden.

      Rabiaten Kunden, sind Kunden die auf die Barrikaden
      gehen sollten, aufgrund eines „Altersvorsorgeproduktes“
      der v. g. Institute, hinter denen der o. g. „Skandal“ steckt.

      Denn, dieses „Altersvorsorgeprodukt“ war für die Kunden
      ruinös, aber so ruinös, dass auch die Banken in den Ruin
      getrieben wurden, nachdem Sie zuerst ihre „Kunden“ in
      den Ruin bzw. in den Suizid getrieben hatten.

      Nun kommt der Unterschied:
      Die „Politik“ verhinderte bis dato noch den Ruin der „In-
      stitute“, aber nicht den Ruin der betroffenen Menschen,
      aus diesen ruinösen „Altersvorsorgeprodukt“.

      Politiker, wie Stoiber, Steinbrück, Schäuble usw. ist die
      Kohle, also das Geld näher, als die Menschen die sie
      gewählt haben. Deswegen gibt es das „HVB-Schutz-
      Klima“, weil die HVB, sprich die Bayern Hypo der Markt-
      führer dieser „Scheiße“ war bzw. weiter ist.

      Ich empfehle ihnen deswegen, sich diese „Scheiße“ unter

      http://www.anja-schueller.de

      anzuschauen.

      Sie verweisen deshalb nachfolgend sehr schön auf Dr.
      Strate/HVB im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise
      2008.

      Die komplette „Juristen-Avantgarde“, also gerade auch
      „Spitzenjuristen als Rechtsanwälte“ sind am „System“
      gescheitert, also konnten nichts für ihre Klienten, trotz
      der „Rechtslage“, etwas erreichen.

      Das lag auch daran, dass sich die Banken, mit Wissen
      der Politik, den BGH-Senat-Vorsitzenden Dr. Gerd Nobbe
      über Seminare und Vorträge, in Höhe bis zu 5 Mio Euro,
      kaufen durften.
      (Stichwort: Bankenschutz-Unrechtssprechung im Schrott-
      Immobilien-Finanzierungs-Skandal von Dr. Nobbe)

      Mir liegt die 50-seitige Strafanzeige wegen Vorteilsnahme
      und Rechtsbeugung gegen Herrn Nobbe und weitere
      BGH-Senatsmitglieder vor. Diese Strafanzeigen, an mehr-
      eren Staatsanwaltschaften in Deutschland eingereicht,
      scheiterten.

      Warum wohl ?

      Mein Ziel im Blog ist es, Sie und alle anderen Blogger,
      auch unseren lieben „Deali“, an die „DIMENSION“ des
      Fall`s Mollath weiter heranzuführen. Es besteht deshalb
      die grosse Gefahr, dass Herr „Dr. Strate“ scheitern wird.

      Mit freundlichen Grüssen

      Klaus G. Stölzel

      • richard albrecht schreibt:

        @Klaus G. Stölzel

        Guten Tag Herr Stölzel:

        Schon letztens hatte ich Sie so verstanden, daß Sie auf den auch im „Fall Mollath“ wirksamen – mal sozialwissenschaftl. gesagt – wichtigen Unterschied zw. Primäreliten (die mit Geld, Einfluß, Macht) auf der Hinterbühne und Sekundäreliten (deren Handlanger im Staatsapparat, Herrschaftssicherer, Ideologen) auf der Vorderbühne aufmerksam machten und auch darauf: je mehr erstgenannte öffentlich vorgeführt werden, desto gefährlicher wird´s.

        Ob Ihr Ausklang, RA Strate betreffend, mit dem Tenor: er wird auch im „Fall Mollath“
        juristisch nicht durchkommen (können) richtig ist – kann ich nicht beurteilen. Aber die prozeßrelevanten Teile ihres Hintergrundwissen könnten Sie ihm m.E schon bald mitteilen; Strate soll sogar, insofern Ausnahme dieser Promiadvokaten, auch Normalos (wie Ihnen oder mir) gelegentlich antworten …

        Mit freundlichem Gruß

        Richard Albrecht, 140313
        http://eingreifendes-denken.net

      • Deali schreibt:

        Ach lieber Herr Stölzel,
        im Fall Mollath werden Sie mich nicht von großen Dimensionen überzeugen. Das ist alles Kreisklasse. Sicher sind da einflussreiche Leute der Nürnberger Szene beteiligt. Aber wenn Sie glauben das sich das „System“ für Mollath interessiert, ich nicht.
        Ich möchte das Herr Mollath frei kommt und entschädigt wird. Er hat schreckliche Dinge durchgemacht. Wenn man seine Briefe liest und dann an diese seelenlosen Gestalten denkt die ihm nicht mal geantwortet haben dann kann einem nur schlecht werden. Das Einzige was Herr Mollath jetzt braucht ist seine Freiheit damit er seine restlichen Jahre besser verbringen kann.
        Aber was ich Ihnen im Beitrag über die Hausdurchsuchung geschrieben habe ist nicht so abwegig. Wenn das „System“ hinter Mollath her wäre dann hätten die ihm Waffen unter geschoben und die hätte man dann gefunden. Dann hätte nicht solch ein Eiertanz wie bei Brixner stattgefunden.
        Ich bewundere wie Sie kämpfen, wie Sie sich verbissen haben. Jedoch bin ich der Meinung das man die kommenden Beteiligten nicht im Vorfeld reizen sollte. Die werden dann schon ein negatives Vorurteil haben, was es dann nicht leichter macht das Herr Mollath frei kommt. Man sollte jetzt Dr.Strate seine Arbeit machen lassen.
        Wichtig finde ich das möglichst viele Leute Kommentare in den Medien platzieren damit die Justiz sieht das weiter Interesse an dem Unrecht das sie Mollath zugefügt haben besteht.
        Was wollen Sie aber gegen das „System“ unternehmen? Wie Sie es beschreiben, es gehören ja Leute aus allen Bereichen dazu. Es spielt keine Rolle wer an der Macht ist, es wird sich nichts ändern.
        Denken Sie auch an sich. Ein Kampf gegen Windmühlenflügel ist aussichtslos und wird in erster Linie Sie belasten! Ich weiß wovon ich rede, ich habe das bereits hinter mir.
        Und achten Sie etwas auf Ihre Worte, wir liegen mit unseren Meinungen nicht weit auseinander.
        Also, alles Gute für Sie!

        MfG

        Deali

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        Zu dem Kommentar von Herrn Dr. Albrecht
        vom 14. 3. 2013, 17. 29 h

        Sehr geehrter Herr Dr. Albrecht,

        sehr schön. Sehr schön haben Sie die „EBENEN“ des
        „Systems“ dargestellt. Eine Verknüpfung findet zwischen
        den „Ebenen“ , also vertikal, vielfach über die angelsächs-
        ischen Club`s, wie „Bilderberger Teilnehmer“ und dann
        über deren Rotary und Lions,…

        …natürlich auch horizontal in den „Ebenen“, statt. Hilfreich
        sind dann auch berufliche Verbindungen, wie sie die v. g.
        Kommentatoren (Fischer, Rueckgrat, usw. ) sehr gut dar-
        gestellt haben.

        Ein „Bilderberger Konferenz-Macher“ ist „Henry Kissinger“,
        ein gebürtiger Fürther und Ehrenbürger der Stadt Fürth.
        „Henry“ gilt als der „Kopf“ der Fürther Juristen „Vierer
        Bande, also greifte vertikal, also unter Auslassung der
        Ebene Merkel, Stoiber, Merkel, Beckstein usw., direkt in
        das Geschehen (HVB-Schutz-Klima-Aufbau) ein bzw.
        weiter ein.

        Ein Beispiel:
        http://www.nordbayern.de/abschied-vom-polizeiprasidenten-1.477044

        …daraus, aus dem Frühjahr 2002, wörtlich:

        …“Mein Traum (Anm.: Hauptmannl) wäre, mittelfränkischer
        Polizeipräsident zu werden“. Beckstein konterte: Das wird
        ein Traum bleiben“…….

        Das war im Frühjahr 2002 und im Herbst 2002 wurde Gerhard
        Hauptmannl dann PP von Mfr. Frage: „Wer konnte dafür sorgen,
        dass Hauptmannl PP von Mfr., trotz eines „Becksteins“, werden
        konnte ? Wer hatte da eingegriffen ?

        Hauptmannl stammt aus einer bekannten Fürther „Sozi“-Familie
        ab. Also, nicht gerade die Parade-Voraussetzung für eine CSU-
        Mit-Herrscher-Karriere in Bayern.

        Warum haben sich die „Ami“, Bayern als zu besetzendes Land
        nach dem 2. Wk. ausgesucht ? Warum haben die Ami gerade
        in Nordbayern, noch starke militärische „Kampfverbände“ (wie
        Grafenwöhr, Ansbach-Katterbach, Illesheim, usw.) stationiert ?

        Warum ? Wer hat Bayern um 1866 gegen die Preussen unter
        hohen Verlusten verteidigt ? Die „Oberbayern“ oder die
        „Franken“ ?
        Die „Franken“ gelten als ein aufständisches und rebellisches
        Volk gegen die Obrigkeit. Gustl Mollath ist ein Beispiel hier-
        für. Ich selbst wurde dafür, also sogar für einem „Ersatz-Dienst“
        und gerade für einen Dienst in der Bundeswehr, gleich ausge-
        mustert.

        Aber zurück, zum „System“:

        Denn, die FMK 2008 war ein sauber, „Zeitpunktgenau“, ein-
        gefädelter „Deal“, um die Ursache der FMK 2008 voll-
        ständig von Deutschland (insbesondere von Bayern wegen
        der HVB/HRE und Bayern LB als Marktführer dieser o.g.
        Schrott-Scheiße) als Mitverursacher, wegschieben zu können.

        Also, was ich damit sagen möchte: Im Fall Mollath entscheidet
        keine Bay. Justiz oder Seehofer oder Merk oder ein sonstiger
        Vasallen-Deutscher der Angelsachsen, sondern die Angel-
        sachsen selbst, wie ein Henry Kissinger.

        Tja, und deswegen hat Herr Dr. Strate im Fall Mollath mit der
        Augsburger Staatsanwaltschaft schon seinen „1. Plattfuss“ ein-
        fahren dürfen. Es wird wirklich Zeit, dass „Henry“ seinen Daumen
        im Fall Mollath, endlich nach „oben“ zeigen lassen sollte.

        Wir müssen mit dem „Chef“ reden, nicht mit die „Chefchen“.

        Mit freundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel

        • kranich05 schreibt:

          Hallo Herr Stölzel,
          Ihre wiederholten Hinweise auf den alten berüchtigten Henry Kissinger habe ich jeweils registriert aber nie besonders ernst genommen. Kissinger sehe ich ja als Politiker weltpolitischer Vernetzung und Ausstrahlung und von daher nahm ich nicht an, daß er wirklich im Nürnberger Klein Klein (so dachte ich) eine erhebliche Rolle spielt.
          Nun gibt mir einerseits zu denken, daß Sie offenbar diesen Strang recht ernsthaft verfolgen und andererseits bemühe ich mich um einen genaueren Blick auf Diehl, und da fällt mir zumindest die enge Kooperation dieser Firma mit amerikanischen Firmen auf, z. B. Raytheon. Wissen Sie, ob Kissinger dorthin Beziehungen hat.
          Vielleicht können Sie für einen, wie mich, der weitab von Nürnberg-Fürth wohnt, die aktuelle Bedeutung Kissingers für diese Region etwas konkreter darstellen.

          Danke schonmal
          und überhaupt für Ihre vielen informativen Beiträge.

          Mit freundlichen Grüßen
          opa kranich05

      • F. Fischer schreibt:

        @kranich05:
        Ich bin kein Experte, aber, wenn ich meine Meinung dazu äußern darf:
        Kissinger z.B. 2004 Berater von G. W. Bush im Irak Krieg. Er war für den „war against terror“.
        Hier z.B. auch ein Originaldokument, in dem er dem Präsidenten Waffenlieferungen von Raytheon nach Algerien empfiehlt:
        http://2001-2009.state.gov/documents/organization/92305.pdf

        Raytheon und Diehl haben auch ordentlich am Irak-Krieg und dem „Krieg gegen den Terror“ verdient.

        Es ist anzunehmen, dass Kissinger berufsbedingt Kontakt zu den Rüstungsfirmen, u.a. Raytheon, hatte.

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        Lieber „Opa“,

        folgendes zu ihren Kommentar vom 15. März, 14. 28 h:

        zu Henry Kissinger selbst, erst später etwas dazu von mir.
        Ich empfehle den Bloggern und Ihnen auf der Spur Diehl /
        Raytheon weiter zu recherchieren. Raytheon ist Erfinder
        des „Mikrowellen-Herd“ und von „Mikrowellen-Waffen“.

        Desweiteren ist „Diehl“ in den Komplex „Uranmunition“
        verwickelt. Auch „Die Zeit“ ist in diesem Komplex über
        Dr. Theo Sommer von “DIe Zeit”, „Bilderberger Konferenz Teilnehmer“
        und Ex-Napola-Schüler, verwickelt.

        „Die Zeit“ hatte seinerzeit, also um 2001, das Dirty-Thema
        „Uran Munition“ sauber gesteuert und die „Sueddeutsche“
        (Titel: Das-Ende-der-Alarmisten) in den Dreck gezogen.

        „Die Zeit“ war beim Thema „Uranmuni“, wie im „Fall Mollath“,
        genauso wie „Der Spiegel“ gesteuert. Das haben sie lieber
        Opa schon sehr gut erkannt. Damit haben „Uranmuni“ und
        der „Fall Mollath“ eine „EBENE“ erreicht.

        Siehe hierzu, also zum Thema „Uranmunition“ unter „you-
        tube“: „Deadly Dust“ von Frieder Wagner. Frieder Wagner
        wurde für diesen Film vom „System“ fertiggemacht.

        Laut Dr. Munzert ist „Diehl“, genauso wie Siemens, in den
        „Mikrowellenwaffen-Komplex“ verwickelt. Dr. Munzert aus
        Kalkreuth bei Nürnberg, wird vom „System“ seit dem
        Jahre 2000 verfolgt (Googeln zum Thema: Dr. Munzert)

        Ich hoffe allen wird damit der „Fall Mollath“, also die
        „DIMENSION“ des Fall`s immer klarer, also in welches
        „Wespennest“ da Gustl Mollath hinein gestochert hat.

        Mit freundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel

        P.S.:
        Raytheon hat einen Sitz am Truppenübungsplatz
        „Hohenfels“ Oberpfalz/Bayern.

        F. Fischer hat schon die Verbindung Kissinger-Raytheon-
        Diehl gefunden.

    • F. Fischer schreibt:

      Sehr geehrter Herr Stölzel,
      in Anlehnung an einen verhergegangenen Kommentar von kranich05, musste ich bei dem Wort „Mikrowellen-Waffe“ auch zweimal lesen.
      Es war dann aber doch ein Leichtes, auch ohne in dubiose Websites abzudriften, eine Validierung für mich zu finden:
      http://www.sueddeutsche.de/wissen/wehrtechnik-knall-im-kopf-1.206827

      Die dort erwähnte „Sierra Nevada Corporation“, welche zur Zeit des Artikels (2010) offenbar an der Entwicklung einer solchen Waffe arbeitete, kündigte 2009 hier auf der eigenen Website eine Kooperation mit Raytheon im Bereich des „Electronic Warfare“ an, also der Bereich der Kriegsführung mit Elektromagnetischen Waffen oder anderen Energieimpulsen. Ich bin doch immer wieder überrascht, was es so alles gibt 😉

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        Hallo Herr Fischer,

        folgende Ergänzung von mir, zu Ihren Kommentar vom
        17. 3. 13, um 22. 19 h, einen weiteren seriösen SZ-Artikel
        (Mikrowellenmöglichkeiten) dazu weiter lesen zu können.

        Siehe hierzu den SZ-Artikel „Der Terrorist im Glashaus“
        vom 17. 5. 2010, also wie das „Innere von Gebäuden
        sichtbar gemacht werden kann.

        Angeblich, hat für diese Technik, also rund um das Thema
        Mikrowellen-Technik, der Bay. Innenminister Beckstein im
        Jahre 2006 das Bay. Polizeiaufgabengesetz dafür geändern
        lassen, also dafür, dass die Polizei „Elektroimpuls-Geräte“
        verwenden darf, also dann….

        …………..“Der Bürger im Glashaus“.

        Also, als „Waffe“, als „Ausspionage- und Folter-Waffe. Und
        immer wieder werden, die bösen Terroristen, als Grund eines
        möglichen Einsatzes für solche „Waffen“ genannt.

        Änderung und Ergänzung zu meinen Kommentar vom 17.3.13,
        um 20. 19 h:
        Der, von Dr. Theo Sommer, gesteuerte „Die Zeit“-Artikel aus
        dem Jahre 2001 heißt genau: „Die Blamage der Alarmisten“
        um das Problem (Kontaminierung mit abgereichtem Uran) und
        andere „Die Zeit“-Artikel zu dem Thema: „Uransyndrom“ dienten
        dazu, um „verharmlosen“ zu können.

        Herr Frieder Wagner hat dann diesen „Die Zeit“ Skandal aufge-
        deckt. Frieder Wagner weis auch sehr viel über „Herrn H.-D.
        Genscher“ und seine Verbindung zu Herrn „Henry Kissinger“,
        also auch zu der Verbindung: „Kissinger-Pinochet-Genscher“,
        der Anti-Allende-Koalition.

        Der „Frieder“ kennt einige Story`s über Herrn Genscher, FDP,
        also über dessen „Un-Liberalen Eigenschaften“, insbesondere
        gegenüber „Journalisten“. Dort trägt er den Spitznamen: u. a.
        „Der Erpresser“.

        Mit freundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        1. Ergänzung zu meinem Kommentar vom 18. 3. 2013,
        um 8. 16 h,

        hier noch etwas zum Thema: Hupfla-Erlangen und Mikro-
        wellen-Theorie aus dem Jahre 2002 aus einem Telepolis-
        Artikel, wie folgt:

        „Bay. Justiz und Psychiatrie im Dienst der (…….)

        unter:

        http://www.heise.de/contentmailer/tp/artikel/13/13185/1.html

        abrufbar.

        Schon gewusst ? Die „Erlanger Hupfla“ war schon zu
        „Adolfs-Zeiten“ eine wichtige NS-Psychiatrie und eine
        Zwischenanstalt des NS-Euthanasieprogramms.

        Dies und noch mehr steht im o. g. Artikel von Telepolis.

        Mit freundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel

  4. annie b. schreibt:

    „Was dann passierte, muss man sich zusammenreimen.“

    http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nn-sport/misstone-begleiten-den-abschied-1.668117

    Wir sind anscheinend nicht die einzigen, die sich etwas zusammenreimen müssen. Schon wieder restriktive Maßnahmen, um jemanden zu „schützen“? Vor wem musste man ihn denn schützen? „Der Ex-Präsident selbst hüllt sich in Schweigen, ein Rückruf blieb bisher aus, beim Post-SV blickt man nach vorn.“ Hat man von Herrn Wild noch einmal etwas gehört oder schweigt er noch immer? Die Gerüchte würden mich auch interessieren.

    Jedenfalls hat man wirklich nach vorn geblickt, das “Ja aber“ dürfte auch verstummt sein, denn der Post SV hat schon länger eine „Vormachtstellung als die Nummer 1 im Sport“, ganz bescheiden heißt es, er sei noch „auf der Überholspur“:

    http://www.post-sv.de/index.php/component/content/article/1/431-auf-der-ueberholspur?itemid=14

    Sie haben sogar ein neues Blockheizkraftwerk und einen neuen Kunstrasen. Ein Schwimmbad gibt es schon länger, überhaupt Sportangebote vom Feinsten: Tennis, Fliegen, Reiten, Golf. Natürlich auch Fußball und Handball. Da könnte so mancher Großstadt-Sportverein neidisch werden. Aber natürlich kein Vergleich mit dem Golfclub am Seddiner See …

  5. F. Fischer schreibt:

    Vielleicht nicht direkt zum Thema und für viele auch nicht neu, aber ich bin erst vor kurzer Zeit darauf gestoßen, dass Dr. Strate pikanterweise schon mal ein Verfahren gegen die HRE geführt hat:
    http://www.strate.net/de/person/wie_juristen_die_finanzkrise_aufarbeiten.html

  6. Michael schreibt:

    Weitere Spuren im Gästebuch des 1. FC Nürnberg Handball ( http://495375.guestbook.onetwomax.de/?sn=110 ) zu zweifelhaften Verbindungen zwischen dem Rechtsanwalt Woertge und Wilhelm Schelsky (SIEMENS/AUB):

    1556) Glubbfan aus Nürnberg schrieb am 16.Oktober 2008 um 00:31 Uhr:

    Da geht wirklich nichts mehr, da fällt mir nichts mehr ein. Warum kann nicht endlich ein Schlussstrich gezogen werden. Unsere Spielerinnen haben es verdient, dass sie neue Wege gehen können. Dass diese alt eingesessenen Möchtegernmanager endlich den Weg frei machen für kompetente, sportliche Führung. Sie haben es verdient, Sponsoren nicht nur regional, sondern deutschlandweit zu finden, die ebenso kämpfen, wie sie selbst auch.
    Ich sage nur: „Alle, die seit Jahren eine Pleite nach der anderen, alle die, die Handballspielerinnen(Profis) abgezockt und gegeneinander ausgespielt haben, gehören vom Platz gestellt

    1555) Neuer Fan aus Schwabach schrieb am 15.Oktober 2008 um 23:44 Uhr:

    Club-Handballerinnen tricksten für Lizenz
    Erfolg eines Freizeitteams: 2005/06 waren nur vier Ausländerinnen als Profis gemeldet
    Club-Handballerinnen tricksten für Lizenz

    Bitte Bild anklicken!

    Die Handballer des 1. FC Nürnberg haben in der Saison 2005/2006 die Bundesligalizenz für die Frauenmannschaft nur mit Tricks bekommen. Das zeigte sich am neunten Verhandlungstag im Prozess gegen Ex-Sponsor Wilhelm Schelsky vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

    NÜRNBERG – Laut der Zeugenaussage von Berndt Dugall, dem Vorsitzenden der Handballbundesligavereinigung Frauen (HBVF), hatte der 1. FC Nürnberg 2005 den größten Teil der Mannschaft als «Freizeitspielerinnen» gemeldet. Nur vier Ausländerinnen wurden als Profis mit Verdienst über 800 Euro bezeichnet.

    Die Club-Handballerinnen standen unter besonderer Beobachtung des HBVF, weil im Jahr vorher die Abgaben an die Berufsgenossenschaft nicht ordnungsgemäß bezahlt worden waren. Zudem konnte sich der Verband nicht vorstellen, dass in einer solch erfolgreichen Mannschaft zwölf Amateurinnen stehen. Daher forderte der HBVF-Chef vom Verein und der im Mai 2005 gegründeten Sportförderung Noris GmbH genauere Unterlagen über die Gehälter der Spielerinnen an. Er erhielt sie jedoch nicht. Der Vorsitzende des FCN Handball e.V., Hans-Georg Woertge, habe ihm dagegen versichert, dass die Konstruktion rechtlich geprüft sei, sagte Dugall. Er erhielt zwar die Vereinsverträge der Spielerinnen zugeschickt, nicht jedoch deren Zusatzvereinbarungen mit der Noris GmbH. Diese Zusatzvereinbarungen sah er gestern im Gerichtssaal das erste Mal.

    Darin stand, dass die Noris GmbH oder ein von ihr benannter Dritter, Arbeitgeber der jeweiligen Spielerin sei. «Wenn wir das bekommen hätten, hätten wir die Lizenz nicht erteilt», sagte Dugall. Dass Spielerinnen bei der Unternehmensberatungsfirma von Wilhelm Schelsky angestellt waren, habe er nie erfahren.

    Den Verdacht der fehlerhaften Spielermeldung des Vereins gab der HBVF an die Berufsgenossenschaft weiter. Die Berufsgenossenschaft kündigte zwar bis zum Februar 2007 mehrmals eine Überprüfung an, führte sie aber nie durch. Im Februar 2007 wurde Wilhelm Schelsky dann verhaftet; die Sportförderung Noris meldete kurz darauf Insolvenz an.

    Vor Dugall hatte Kurt Mäder, der zweite Vorsitzende des FCN Handball, als Zeuge behauptet, die Zusatzvereinbarung bei den Spielerverträgen sei nötig gewesen, um die Vorgaben des Verbandes zu erfüllen. Mäder betonte jedoch, dass er sich mit der Materie nicht so gut auskenne. Bei den meisten Fragen verwies der Zeuge auf Handball-Chef Woertge und Anwalt Gunter Wagner, einen der Gesellschafter der Noris GmbH. Mäder berichtete, dass der erste Kontakt mit Schelsky über Spielerin Corina Christenau gelaufen sei. Schon im ersten Gespräch sei angeklungen, dass er Spielerinnen bei seiner Firma beschäftigen wolle. Wie viel Geld Schelsky bezahlt habe, sei dem Verein nie bekannt geworden. «Wir hatten keinen Einblick in die Verträge.» GUDRUN BAYER
    15.10.2008
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  7. Michael schreibt:

    Hier findet sich noch etwas zu Schelsky und Handball im Nürnberger Umfeld: http://www.nordbayern.de/region/forchheim/schelskys-nachwehen-1.1452536

    Hier zum Rechtsanwalt Woertge, der 2007 zugleich Vorsitzender und Geschäftsführer der 1. FC Nürnberg Handball GmbH für die Bundesliga war: http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-sport/wichtige-woche-fur-die-club-frauen-1.892332

    Hier zu Kontakten zwischen dem Nürnberger Oberbürgermeister Maly und dem Rechtsanwalt Woertge im Zusammenhang mit der Finanzierung der Bundesliga-Damen-Handballmannschaft des 1. FCN (ein Bericht der Nürnberger Zeitung vom 16.05.2007): http://www.bvb-handball.de/?o%E4%8D%ECZ%1B%E6%F4%9CZm%E4%F4%9C

  8. annie b. schreibt:

    @ F. Fischer

    Das ist ja wunderbar, dass Sie eine Verbindung von Dr. Woertge und Dr. Wörthmüller sichtbar gemacht haben! Als Schlüsselfiguren bei der Verräumung von Gustl Mollath konnte man sie schon lange ansehen (bemerkenswert schon der SZ-Titel über Dr. Wörthmüller: „Der dritte Mann“).

    Bisher war mir vor allem die Übereinstimmung in ihrem Handeln aufgefallen: beide hielten sich auffällig im Hintergrund, um dann aber an unpassender Stelle wieder aufzutauchen.
    Viele Details wurden schon genannt, hier noch einmal eine (schon ältere) Zusammenstellung:
    Jetzt wurde bekannt, dass Dr. Wörthmüller am Rande der Hauptverhandlung bei Brixner erschienen war – als Chefarzt der örtlich zuständigen Forensik hatte er alles unternommen, um für Gustl Mollath nicht zuständig sein zu müssen und ihn noch weiter wegzuverräumen (seine merkwürdige Befangenheit wegen des Finanzmakler-Nachbarn, der wiederum mit Dr. Woertge in Verbindung stand).
    Auch Dr. Woertge dosierte seine An-/Abwesenheit sorgfältig: Er erschien mit dem Gerichtsvollzieher Hösl „als Gläubigervertreter“ in Mollaths Haus, war aber nicht als Zeuge vor Gericht geladen, über die dubiosen Reifenstechereien sagte nur POM/POK Grötsch aus. Auch Friederike Woertge wurde von Brixner unsichtbar gemacht, indem er im Urteil statt ihr Regine Greger als Scheidungsanwältin von Frau Mollath erwähnte.

    Ich halte es für denkbar, dass Dr. Woertge, evtl auch Dr. Wörthmüller Petra Mollath schon sehr früh beratend zur Seite stand:
    Petra Mollath war während der internen Untersuchung der HVB nicht nur „unkooperativ bis frech“, wie Sie schreiben, sie hat – anders als ihre Kollegen – Fragen überhaupt erst nach Rücksprache mit ihrem Anwalt beantwortet. Wegen seiner Spezialisierung und der langen Handball-Freundschaft mit Maske könnte das schon Dr. Woertge gewesen sein. War sie auch vom unsichtbaren Dr. Wörthmüller beraten, als sie Frau Dr. Krach im Klinikum am Europakanal aufsuchte? Diese fand ihren Vortrag „in sich schlüssig“, die Darstellung der Krankheit in Brixners Urteil ist es auch, zeugt jedenfalls von hohem Sachverstand.

    Um 2005/2006 gibt eine Veränderung in der Kanzlei Woertge/Greger: Wolfgang Greger geht anscheinend nach Ilmenau (Thüringen). Diese Dépendance ist noch nach Greger benannt, ihn selbst findet man aber nicht mehr unter den Rechtsanwälten (ich meine, ihn vor ein paar Wochen da noch gesehen zu haben). Dann geht es weiter nach Leipzig, dort verlieren sich (für mich) die Spuren.

    http://www.woertge.com/

    Weiß jemand, was aus Wolfgang Greger geworden ist?

  9. Tino schreibt:

    Würde man im Wiederaufnahmeverfahren noch die Akten zur Kündigungsklage beiziehen, ließe sich wahrscheinlich beweisen, dass die Bank die Erkenntnisse aus dem Revisionsbericht geheim gehalten hat. Nur so kann ich mir die Höhe der Abfindungssumme für Petra erklären. Petra hatte die Bank irgendwie in der Hand und sie hat sich auf den Deal eingelassen.
    ( habe für meine Kommentare z.Z. leider nur ein Smartphone zur Verfuegung.)

  10. annie b. schreibt:

    @ Klaus G. Stölzel 15.3.13, 9:10

    Mir ist aufgefallen, dass es unterschiedliche Angaben über Hauptmannls Dienstantritt als Polizeipräsident gibt: September 2002 und Dezember 2002. Das könnte für einen holprigen Start sprechen bzw. dafür, dass der Übergang nicht ganz problemlos verlaufen ist.

    http://www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10337835/index.htm
    http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=114509&sektor=pm&detail=1&r=439857&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0

    http://www.behoerden-spiegel.de/icc/internet/sub/a8a/a8a50998-fcac-dd21-6edb-c77b988f2ee2,,,aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000011&uMen=f6810068-1671-1111-be59-264f59a5fb42&page=1&pagesize=10&startmon=01&startyear=2011&attr=.htm

    Aber was sollte der Sinn sein, Hauptmannl doch noch zu seinem Traumjob zu verhelfen?
    Doch nicht Gustl Mollath!? War Hauptmannl einfach besonders hartnäckig?

    • Klaus G. Stölzel schreibt:

      Liebe „Annie B.“,

      Gerhard Hauptmannl hatte „KEINE“ Chance laut „Beckstein“
      auf den Posten des PP von Mfr. Dazu kommt, dass aus
      „Korruptions-Schutz-Gründen“ solche Posten an Personen
      nicht vergeben, wenn deren „Homeland“ in deren neuen
      Einflussbereich stehen.

      Auch eine „Hartnäckigkeit“ hat hier keine Chance in der
      Sache.

      Hier wurde gegen alle Normen verstoßen, also mit der
      Ernennung von Hauptmannl, zum PP von Mfr. Warum wohl ?
      Wer kann hier nur seine Finger im Spiel haben ?

      Mit freundlichen Grüssen

      Klaus G. Stölzel

  11. Carl1967 schreibt:

    Bei Durchsicht der Diskussion in diesem und in anderen Blogs verwundert es mich, dass die Rolle der beisitzenden Richterin Petra Heinemann nicht thematisiert wird, da sie doch ueblicherweise die Kontrollinstanz ist.

    Lege ich den Wiederaufnahmeantrag des Hr. Strate zugrunde, dann kann ich diese Dame doch nur als eine rueckgratlose und charakterlose Gestalt wahrnehmen, da sie als erfahrene Richterin die Problematik haette erkennen und eingreifen muessen. Ebenso als charakterlos werte ich, dass sie das fragliche Urteil nicht unterschrieben hat, da die urlaubsbedingte Abwesenheit aus meiner Sicht eher ein Vorwand ist.

    Pikant in diesem Zusammenhang ist, dass ihre Tochter Angelika als Richterin am AG Duesseldorf ebenfalls fuer Betreuungssachen zustaendig ist.

      • Rueckgrat schreibt:

        …. und ich hier:
        https://gabrielewolff.wordpress.com/2013/03/06/der-fall-mollath-politische-eiertanze/#comment-4719

        Frau Petra Heinemann hatte vermutlich also eine kleine Interessenkollision!

        Nebenbei bemerkt, ihr Bruder Ralf Otto Seeling (ich denke es ist iht Bruder) stieg gleich nach seiner Promotion in die wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Nürnberger Kanzlei FRIES ein (http://www.fom.de/aktuelles-storage/2009/fom-n-berufung-seeling.html)
        Der Kanzleigründer Fries hat sein Handwerk als junger Jurist in der damals angesehensten Kanzlei Nürnbergs von Rechtsanwalt Adolf Helm gelernt (http://www.zeit.de/1974/30/millionen-in-falsche-taschen/seite-2).

        Man hatte und hat also von jeher beste Beziehungen. Dies zeigt sich u.a. noch heute in meinem o.g. Kommentar unter Beispiel 2. Der hier erwähnte Richter ist heute in der Kanzlei Fries tätig.

      • Carl1967 schreibt:

        @kranich05
        @rueckgrat

        Sorry, hatte ich uebersehen.

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        Zu dem Kommentar von Rueckgrat vom 17. 3. 13,
        um 22. 03 h,

        @rueckgrat

        Ach, da schau her !
        Die Richterin Petra Heinemann ist eine gebürtige „Fürtherin“,
        geb. Seeling und somit ein assoziertes Mitglied der berüchtigten
        „Fürther-Juristen-Bande“, also der „Machtmaschine“, die
        Menschen in die „Hupfla“ so einfach verschwinden lassen
        können.

        Also, die RICHTERIN im „Fall Mollath“ ! Da schau her.

        Ihr Bruder Rolf-Otto Seeling, Prof. Dr., ist ein Jurist, Bankkauf-
        mann, Rotarier und Altpräsident des Fürther Rotarier Club`s.
        Der derzeitge Chef des AG Fürth und Ex-OLG-Richter ist
        dort ebenso ein Rotarier.

        Ein weiterer Fürth Rotarier ist der derz. Chef der Stadtspar-
        kasse Fürth, namens „Hans Wölfel“ und „Schrott-immobilien-
        Finanzierungs-Nachlass-Verwalter der Ära Rainer Heller.

        Quelle von Heinemann nach Fürth:
        Siehe hiezu „Nordbayern“ Thema: „Neue Hauptschule mit
        Signalwirkung“ vom 3. 10. 2010.

        KLASSE rueckgrat !
        Echt Klasse. Wir kriegen das „Fürther Drecks-Pack“. Wir
        kriegen Sie !

        Mit freundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel

        • kranich05 schreibt:

          Ob wir sie kriegen, weiß ich nicht. Sie benannt zu kriegen, ist ja auch schon ‚was.
          Die Herkunft Heinemann zu erfahren hat mich aber auch sehr erfreut.

    • Rueckgrat schreibt:

      @all
      Gibt es eigentlich „Wissenswertes“ zu den Nürnberger Rechtsanwälten Besendorfer?

      Noch vor einem Jahr hatten die beiden Brüder Dr. Hans & Jürgen Besendorfer eine gemeinsame Kanzlei in der Friedrichstr. 16. Heute ist dort nur noch Hans Besendorfer zugegen, die Brüder haben sich (plötzlich) getrennt.
      http://www.ra-besendorfer.de/hansbesendorfer.html

      Jürgen Besendorfer ist nunmehr in der Bayreuther Str. 28 zuhause
      http://www.anwalt-besendorfer.de/dr_jurgen_besendorfer.html
      und hat in seine neue Kanzlei dem ehemaligen OLG Richter Walter Schorr ein neues zuhause gegeben, dessen Tätigkeitsschwerpunkt ausweislich die Strafvollstreckung ist.
      http://www.anwalt-besendorfer.de/walter_schorr.html

      Auszug aus Telepolis vom 05.12.2012 „Weitere Merkwürdigkeit in der Wegsperr-Affäre“:
      „In dem Gutachten, das Simmerl damals anfertigte, schilderte er Mollath als „ruhigen, gefassten und überlegten Menschen“. Außerdem hielt er fest, dass ihm der Festgehaltene in einer durchaus geordneten Art und Weise von Schwarzgeldgeschäften erzählte und er den Wahrheitsgehalt dieser Angaben nicht nachprüfen könne. Das für das Betreuungsverfahren zuständige Amtsgericht Straubing regte aufgrund dieses Gutachtens bei der Strafvollstreckungskammer die Freilassung Mollaths an. Verhindert wurde diese Freilassung von der Strafvollstreckungskammer Nürnberg, die einen Berliner Professor mit einem Gegengutachten beauftragte. Das allerdings soll aus der Ferne und ohne persönliche Inaugenscheinnahme zustande gekommen sein.“
      http://www.heise.de/tp/artikel/38/38133/1.html

      Der Staatsanwalt im Mollath Verfahren hieß Christian Schorr.
      http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Gustl_Mollath#Das_Urteil
      und ist nunmehr Familienrichter am AG Forchheim
      http://www.nordbayern.de/region/forchheim/drei-junge-gesichter-auf-den-richterstuhlen-1.596192

      Könnte also die geplante Aufnahme von Walter Schorr in die Kanzlei der Grund für die Trennung der Brüder sein und warum nimmt Jürgen Besendorfer den OLG Richter überhaupt auf?

  12. Heine schreibt:

    @ Kranich 07

    Bajuvaria zum ersten: Die Bayrische Staatszeitung 15. 3. 2013 scheinaufklärerisch zum „Fall“. Beim genauen Lesen kommt unterschwelliges Geraune eines Herrn Umlauft nach dem „Dem Vernehmen nach“-Motto. So verbreitet man Gerüchte. Beruf verfehlt: „dem Vernehmen nach“ ist Antijournalismus. Das hat mit „Informantenschutz“ nichts zu tun: Metzger, Busfahrer, Bäcker sind ordentliche Männerberufe
    http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/03/06/der-fall-mollath-politische-eiertanze/#comment-4851

    Bajuvaria zum zweiten: Rechtsadvokat Schindler, 92421 Schwandorf, Volljuristiker, SPD-MdL Bayern meint, die Steuerfahndung von 2002 heute anprangern zu sollen und „vergißt“ seine Rolle 2003/4 in den Landtags-Ausschüssen. Versager. Politisch unfähiger und moralisch verkommener geht´s nimmer. Tät ich den Mann (er)kennen würd ich die Straßenseite wechseln

    http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/03/06/der-fall-mollath-politische-eiertanze/#comments

    Heine, 18. März 2013

    • kranich05 schreibt:

      Auf dieser gewechselten Straßenseite würden wir uns begegnen 😉 (Kenne in dieser an Unsympathen reichen Szene wenige, die den Schindler übertreffen.)

    • annie b. schreibt:

      Ja dann wollen wir hoffen, dass „eine Absprache zwischen Justizministerium, Gericht, Staatsanwaltschaft und Gutachtern“ nicht bewiesen wird, denn sonst wäre Schlimmstes zu befürchten:

      „Und wenn mir morgen jemand den Beweis liefert, dass es so ist, dann kaufe ich eine Knarre und mache die Revolution.“

      http://www.heise.de/tp/artikel/38/38767/1.html

      • richard albrecht schreibt:

        @ Annie B.

        Ja, der Spruch von diesem SPD-Herrn Sch. fiel mir auch vorhin beim Interview-Lesen auf. Da kannst sehn, was so Leute für Politmüll im Kopp ham: „Revolution“ kann der Typ sich nur als Rumgeballer mit ´ner „Knarre“ vorstellen.

        Wobei „Knarre“ ´n Pseudojargonwort ist. Was meint: hat wohl zuviel ARD-„Tatort“e gesehn. Typen wie dieser SPD-Herr Sch. sind wirklich überbezahlte Komplettversager, bestenfalls Schießbudenfiguren, diede nicht mal inner Pfeife rauchen kannst.

        Was „oan Woaffn“ betrifft – da pflegte ein weiland bekannter Weaner zu sagen: Hoast oan Woaffn – brauchst keine. Brauchst oan Woaffn – hast keine (Ludwig Hirsch). Und das war und das ist auch nur gut so;-)

        Besten Gruß

        Dr. Richard Albrecht, 180313
        http://eingreifendes-denken.net

      • annie b. schreibt:

        @ richard albrecht

        Bei so viel Verwirrtheit wundert man sich schon gar nicht mehr, wenn die Kollegen von der Exekutive Knarren oder was auch immer ausgerechnet beim Gustl Mollath suchen und auch sonst nicht wissen, wo sie Waffen suchen sollen in Nürnberg. Wenn’s nicht so böse wär’, wär’s fast schon lustig. Und wenn’s böse wär’ nur in einem Lied vom Ludwig Hirsch …

  13. annie b. schreibt:

    Karrieren im Jahr 2008 –
    hier noch ein Nachtrag zu Martin Maske, von dem wir hier ausgegangen sind.

    Dass die Spitze eines großen Vereins, der unter Mitgliederschwund leidet, umstrukturiert wird, wirkt schon vernünftig. Natürlich kommt man mit „Vereinsmeierei“ nicht weiter, eher schon mit wirtschaftlichem Denken (natürlich ohne „Vereinsmeierei“ oder ähnliches).

    Trotzdem ist alles etwas seltsam. Der plötzliche, dabei nur ein wenig vorgezogene Rücktritt des Präsidenten, sein Schweigen, die Gerüchte und dann die widersprüchlichen Aussagen.

    Zuerst ist zu hören:

    „Herr Wild ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.“ (Martin Maske)

    http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/2.192/ratselhafter-rucktritt-1.904444?searched=true

    und dann:

    „Wild, der lange zu überhaupt keiner Aussage bereit war, bestätigte inzwischen gegenüber unserer Zeitung, dass ihm juristische Schritte drohen würden, sollte er über die Umstände seiner Demission sprechen.“

    http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/2.192/ende-der-chaostage-1.484155?searched=true

    „Vize“ Heyert weiß aber nichts von einer Schweigevereinbarung : „Wild ist ein freier Mensch, der sagen kann, was er will.“

    http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/2.192/jeder-gegen-jeden-1.669617?searched=true

    Und bald nur noch Erfolgsmeldungen.

  14. Pingback: Völkisch zum Wohle Mollaths und aller Deutschen? – gegen einen wiederbelebten Irrweg | opablog

  15. Pingback: Randbemerkung zu Markwort, Maske usw. | opablog

  16. Uschi Friedmann schreibt:

    Ich könnte gerne für Herrn Wild sprechen. ich habe alles miteilebt. Und ICH bin wirklich FREI. Ich kann die Angabe von Herrn Wild nur bestätigen. Ich habe die schriftliche „Vereinbarung“ selbst gelesen.

    • Rueckgrat schreibt:

      Christian Rothmund freut sich bestimmt über Ihren Anruf!
      http://www.nordbayern.de/impressum-1.171

      • Uschi Friedmann schreibt:

        Ich werde mich mal mit Herrn Rothmund unterhalten. Im Grunde ist die Nürnberger Presse leider bis heute nicht wirklich an den Hindergründen zu dieser umfangreichen und unsäglichen Story bis hinein in den Fall Mollath interessiert, sieht die Parallelen nicht wirklich und auch nicht die aktuellen Ereignisse bis hinein zu meinem nun laufenden Vereinsausschluß, weil ich das was schiefläuft sehe und anklage. Auch eine Lösung ! Ausschließen ! Nur eine schlechte, denn dann hat man keinen zwangsweise auferlegten Maulkorb mehr.

  17. Pingback: Im “Nordbayerischen Kurier”: Mollath gegen Chefreporter Lapp 7:0 | opablog

  18. Ungläubiger schreibt:

    In dieser Republik -zumal in Bayern- ist nichts anderes zu erwarten!
    Im Falle „Mollath“ sind wohl auch der Richter und weitere andere bis über die
    Ohren ins Schwarzgeld verwickelt. Man sollte mal die CD’s mit den Namen der Steuerhinterzieher
    aus der Schweiz genauer prüfen. Das gäbe sicher beste Aufschlüsse!

  19. Jonathan Swift schreibt:

    …die CSU hat sich Bayern zur Beute gemacht; was wundert einen da noch der Fall Mollath?!

  20. Oli schreibt:

    Habe gerade die ARD Doku des Themas gesehen, unvorstellbar :-O

  21. fritzletsch schreibt:

    Nürnbergs (damaliger?) CSU-Fraktionschef Michael Frieser – jetzt MdB und sicher daran beteiligt, dass sie Sache Mollath dann doch nicht im Menschenrechtsausschuss des Bundestages besprochen wurde, ist ein Schulkamerad der damaligen Petra Mollath.

  22. Roland Gohlke schreibt:

    Durch den „Fall Mollath“ wurden mir erst mal die Augen geöffnet unter was für einen Filz wir hier alle in Deutschland leben. Die Korruption nach oben kennt keine Grenzen mehr. Ich möchte sogar behaupten wir werden in Deutschland von einem großen Geschwür aus Banken, Poliktiern und Richtern regiert.
    Es wird schon lange nicht mehr „Im Namen des Volkes“ entschieden!
    Das gesamte Justizministerium in Bayern hat versagt und das nicht erst seit dem „Fall Mollath“!
    (Denke wir doch mal alle nur an die Strauß Affäre, Ulli Hoeneß, oder den passauer Polizeichef
    Alois Mannichl)
    In Deutschland werden schon seit Jahren; nicht erst seit Einführung des Euros, die Interessen der Banken und der Politikern vertreten.
    Am Volk wird vorbei regiert wie das jüngste Urteil vor dem EuGH bestätigt; in Sachen P-Konten!
    Es ist mehr als notwendig das ganze Verfahren von einem unabhängigen Gericht entscheiden zu lassen, nur beim EuGH kann der „Fall Mollath“ noch Aufklärung finden und für Gerchtigkeit sorgen, aber niemals mehr in Deutschland!

    Ich wünsche Herrn Mollath viel Glück!

    Es wäre schön wenn es mehr Menschen in Deutschland
    geben würde die so viel Courage zeigen, dann würden wir jetzt nicht so aus einem Netz
    aus Banken, Juristen und verfilzten Politikern regiert werden.

    Roland Gohlke

  23. Marie schreibt:

    Abgründe tun sich auf, wenn man das alles liest. Abgründe. ich freue mich für Herrn Mollath, daß er endlich aus der Psychiatrie rauskommt und ein Wiederaufnahmeverfahren bekommt.. Das ist aber noch nicht alles was ich sagen will.
    ich will sagen
    alle, die dafür gesorgt haben, dass Gustel Mollath eingesperrt und teilweise fixiert ans Bett gefesselt war, all diese gehören eingesperrt. Allen soll man ein Verfahren an den Hals hängen, besonders dieser Ehefrau oder Ex-Ehefrau und ihrem jetzigen Mann und damaligen Liebhaber,
    den Ärzten die Gutachten verfasst haben ohne den Herrn Mollath je gesehen zu haben, dem Richter (Brixner heisst er glaub ich) der ihn hat einsperren lassen und das Urteil gesprochen hat, alle in den Knast bis zum Lebensende.
    DAS wäre gerecht.
    Dem Mollath hat man sein Leben zerstört. Wie kann er das alles jemals vergessen. Alle, die ihm das angetan haben, kann man nicht in Freiheit lassen, man muss sie einsperren.

    Marianne Busch

  24. Pingback: Wie mag es jetzt hinter den Masken von Herrn Maske und Frau Maske aussehen? | opablog

  25. julujulo schreibt:

    Nach dem Lesen dieser Lektüre sollte ich noch ruhig mein Rentnerdasein geniessen und gut schlafen können? Weit gefehlt!
    Die Sache Mollath wird in Deutschland (Bayern) nie, aber auch nie zu einem zufriedenstellenden Abschluß kommen.
    Das „Große Geld“ bestimmt, wieviel mickrige Krümmel die „Kleinen“ haben dürfen!
    Recht? kann man kaufen. Unrecht kriegen die andere gratis.

  26. castellvecchio schreibt:

    Hat dies auf castellvecchio rebloggt und kommentierte:
    Interessante Hintergrundinformation…vielleicht wird ja beim LG Regensburg doch noch Einiges aufgeklärt.

  27. Pingback: Mollath-Skandal: Martin Maske, ein Mann im Hintergrund

  28. Pingback: Mollath-Skandal: Martin Maske, ein Mann im Hintergrund

  29. Pingback: Mollath-Skandal: Martin Maske, ein Mann im Hintergrund | Julius-Hensel-Blog

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