Woher der Verfolgungseifer von Richter Brixner? II

Otto Brixner ist eine Sportskanone, von Jugend an. Noch mit 65 verkündet er stolz seine 100 m-Zeit, er war Handballer, dann Handballtrainer. Letzteres erfolgreich, denn er führte die junge Frauenmannschaft des FCN (Was für ’ne verschrobene Wortbildung: „Frauen-Mann– schaft“!) in die Bundesliga. Das war in den 80er Jahren. Doch seine Beziehung zum Handball ist offensichtlich bis in die jüngere Zeit intakt geblieben. Die verdienten Fans und Funktionäre des 1. FCN, die „alten Cluberer“ Woertge, Maske, Lederer, Sperl kennt er persönlich mehr oder weniger lange Zeit, mehr oder weniger gut. Ist er selbst ein „alter Cluberer“? Ist er direkt verbandelt mit dieser Szene? Die Frage bleibt hier offen.

Brixner weiß, was 2005 stadtbekannt ist, daß den 1. FCN Finanzierungssorgen drücken. Da gab es die 1. FCN „Handball-Marketing GmbH“, geführt u. a. von Oliver Sperl, die im Dezember 2005 in Konkurs ging. Die Existenz des Vereins war bedroht. Nach einem Bericht der NZ vom 20.5.2005 klagten Spielerinnen wegen ausstehender Gehälter. Ein Finanzloch von 200.000 € klaffte. Ab 2005 wurde als Nachfolgerin die „Sportförderung Noris GmbH“ gegründet, mit der der „Club“ gerettet werden sollte. Der „Club“ (Vorsitzender: RA Woertge) war selbst zu 25% Anteilseigner. Sponsoren dieser Sportförderung waren die Team-Bank, ehemals ein Teilbereich der HVB und ein Herr Schelsky, der aus einem ganz anderen Zusammenhang bekannt ist, nämlich als Chef der Siemens-Spaltergewerkschaft AUB. Am 1.3.2007 berichten die NN, Vereinsvorsitzender Woertge habe mitgeteilt, daß Hauptsponsor Schelsky nicht mehr zahle, sondern wegen Steuerhinterziehung in Untersuchungshaft sei. Die Kämpfe, um den Verein im Jahr 2007 finanziell über Wasser zu halten, sind durchaus wieder dramatisch. Stimmen dazu, auch von Spielerinnen, hier.

Brixner kennt zweifellos ein Urgestein der Nürnberger Sportförderung, den Immobilienmakler Hans Sperl (gest. 2002), dessen Schwiegersohn der o.g. Oliver Sperl ist. Wohl noch bedeutsamer als der Sportmäzen Hans Sperl ist der Polizeisponsor Hans Sperl. Das bringt ihm zum 75. immerhin den Titel „Oberkommissar“ ehrenhalber mit Schulterstücken und roter Polizeikelle ein (NN vom 19.4.1999). Polizei und Handball vertragen sich nicht nur in Nürnberg gut, sondern z. B. auch in Erlangen (wie in den Kommentaren von Klaus G. Stölzel zum ersten Teil dieses Beitrags belegt).

Brixner ist sich natürlich in vielen Fällen über die beruflichen Umfelder seiner Partner aus dem „Club“ im Klaren. Woertge ist Rechtsanwalt von Mollaths Noch- und später Ex- Ehefrau. Lederer ist RA in derselben Kanzlei, ebenso Greger. Maske ist Banker der HVB und dann der HRE. Unbekannt ist, ob Brixner weiß, daß Woertge zugleich im AR einer Firma Prozessgarant AG sitzt, einer Firma, die pensionierten Richtern lukrative Jobangebote vermitteln kann oder selbst macht. Und natürlich ist Brixner („als Nürnberger“, um ein Wort von Beckstein zu gebrauchen) Günther Beckstein, der nicht nur Sportförderer ist, bekannt.

Wozu all diese Details? (Und viele weitere lassen sich finden, z. B. in den Kommentaren bei Gabriele Wolff.) Es geht zunächst nur darum ein soziales Gebilde vor Augen zu haben, ein Netz, einen Komplex sozialer Zusammenhänge, der einfach für sich existiert und lebhaft funktioniert. Bei soviel Juristen darf man erwarten, daß mit dem Recht irgendwie bewußt umgegangen wird und pragmatisch. Man schöpft aus, was das Recht hergibt und (warum nicht, wenn kein Kläger und kein Richter) geht gelegentlich darüber hinaus, schließlich will man gut leben. Hier sind „Leistungsträger“ ohne zuviel Skrupel unterwegs, die zugleich das gute Gewissen von Mäzenen haben. Sie kennen genau die viel zu vielen Steuern, die sie zahlen und pflegen, für sich und andere, die Wissenschaft und Kunst des Zurückholens. Steuern auf Zuwächse eines Vermögens zahlen zu müssen, das doch nur aus ihrer unermüdlichen harten Arbeit und dem wohlverdienten versteuerten (!) Einkommen entstanden ist, empfinden sie als zutiefst ungerechnet. Man will keine Gesetze verletzen aber in dieser Situation sucht man doch „Hilfe“. Und findet sie in den Glaspalästen der Banken. Wir schreiben die Jahre 2002 bis 2006. Die Dotcom-Blase der Jahrtausendwende ist geplatzt… und vergessen. Die SPD/Grüne-Regierung macht Tempo: Entfesselung der Märkte und Hartz IV! Deutschland, die „Berliner Republik“, ist jetzt „gut aufgestellt“ und schreitet entschlossen voran. Regierungsberater Ackermann schwadroniert von jährlich 20% und Münte von „Heuschrecken“ – eine goldene Zeit! Das Leben sollte zum nie endenden Handballturnier werden, mit harten Kämpfen, die in einer Kette verdienter Triumphe gipfeln.

Und da rammelt so ein Individuum auf’s Spielfeld und will die Luft aus dem Ball lassen! Klar war und ohne jeden Zweifel von Anfang an: Das wird unterbunden. Aber wie ihn stoppen? Im kleinen Kreis? Ignorieren. Einschüchtern! Kaufen! Nichts hilft und Guter Rat wird immer teurer. Der Kerl tritt nicht nur den Nürnberger Handballerinen auf die Senkel. Er fängt tatsächlich an, gegen die Heilsbringer selbst zu motzen, gegen die größte Bank weit und breit, den größten Rüstungs-Arbeitgeber weit und breit, die christlichste Staatspartei weit und breit. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. So wie das Netz geknüpft ist (feinmaschig, geradezu filigran nach der einen Seite aber auch mit groben Stricken, die zu dicken Knoten führen) und so wie der Angreifer vorgeht, leuchten rote Lämpchen an vielen Stellen zugleich. Wie von selbst schalten sich kurze Rückkopplungen. Aber auch die großen Netzknoten in München (in Berlin?) sind affiziert und tauschen geräuschlos ihre Signale.

Der Richter steht in einer Mittelposition. Gut verbunden ist er, wie dargestellt, mit den „Basis-Netzbetreibern“ des Dorfes und der Region Nürnberg. Die drängen, nicht zuletzt befeuert von den Bränden eines Rosenkrieges, mit entschiedenster und zugleich planvoller Aktivität. (An anderer Stelle habe ich mir einmal die Härte des Begriffs erlaubt und dieses Agieren als eine Elementarform des Faschismus definiert, als einen, paradoxerweise, „Faschismus ohne Faschisten“.) Ebensogut eingeflochten ist der Richter ins Netz der gesamtstaatlichen bayrischen Justiz einschließlich der Zwangspsychiatrie. Seine Kollegen Richter oder Staatsanwälte bekleiden Präsidentenposten beim Rotarierclub, erfreuen sich des geselligen Beisammenseins mit Angehörigen der Diehl-Dynastie, baden im Wohlwollen der Gleichgesinnung mit Beckstein und Stoiber. Diese übergreifenden Netzstrukturen sind durch Mollath nicht akut bedroht und müssen deshalb nicht zum Äußersten greifen. Aber sie fühlen sich (nach den Steuerskandalen in Hessen und bei Diehl umso mehr) doch sehr gestört und wünschen eine endgültig-nachhaltige Lösung des Problems. Was macht der Richter aus seiner Mittelposition, die eine relative Freiheit einschließt? Wird er zum Vermittler, zum Ausgleicher? Oder wird er zum Scharnier, das zwei Ebenen zur Deckung bringt und zwei im Prinzip gleichgerichtete Kräfte tatsächlich addiert?

Eine letzte Antwort liegt in seiner Persönlichkeit, und einige ihrer Facetten hat er gerne offenbart. In der Zeitung lobhudelte man, als er zu Betreuungssachen kreativ urteilte: „später wurde Gesetz, was er schon lange so entschied.“ Belohnte hier den „Zu-früh-Gekommenen“ das Leben? Oder haben wir eher eine Einübung in Rechtsbeugung vor uns? Der Kämpfer für den Ordnungsstaat meinte immer, die wirklich schweren Jungs würden zu leicht bestraft. Wenn es nach ihm ginge: 40 Jahre wegsperren – dann ist Ruhe und Gerechtigkeit. Bei Mollath hat er es fast geschafft:“Sie kommen nie mehr ‚raus.“ Seine Pensionierung ist in Sicht. Will der Richter-Stürmer endlich mit dem Handball-Stürmer gleichziehen? Wenn er sein Urteil gegenüber dem BGH revisionssicher macht, was für den erfahrenen Richter eine leichte Übung ist (Vergl. hierzu G. Wolff, u a. hier), hat er nichts und niemanden zu fürchten. Selbst wenn Mollath gegen alle Erwartung eine Wiederaufnahme erreichen sollte, Brixner ist dann längst im doppelt gesicherten Hafen der Verjährung und der Pensionierung. Das schätzt er völlig realistisch ein und baut sich deshalb nach Herzenslust den Fall, den er aburteilen möchte. Was interessieren rechtsstaatliche Normen oder gar die Tatsachen? Vor unseren Augen entzieht sich und entläßt sich ein obrigkeitsstaatlicher Reaktionär aus jeder Kontrolle. Er hat die Macht, dies zu tun, d. h. aber auch, Personen geben ihm die Macht, dies zu tun! Allerdings hinterläßt er mit seinem Urteil ein 28-seitiges Dokument seiner Schande. Und zugleich ein Lehrstück. Damit der Begriff des „furchbaren Juristen“ nicht auf ferne Zeiten beschränkt bleibe. Damit gutwillige Menschen, aufrechte Demokraten, heute dagegen kämpfen.

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53 Antworten zu Woher der Verfolgungseifer von Richter Brixner? II

  1. Klaus G. Stölzel schreibt:

    Wau !
    Lieber Opa,
    Ihr „Brixner II“,
    schlägt sicher das „Fass“ aus den Boden !
    „Otto Brixner“ Handball-Trainer beim 1. FCN Handball
    in den 80-ziger Jahren des verg. Jahrhunderts
    und dann noch ein „Erfolgs-Trainer“.
    Wo haben Sie das nur „ausgegraben“ ?
    Meinen Glückwunsch hierfür !

    Mit freundlichen Grüssen

    Klaus G. Stölzel

    • kranich05 schreibt:

      Hallo,
      mein Anteil an dieser Ausgrabung ist minimal. Das Lob gebührt Herrn Teudler, einem Dipl. Ing., der sich u.a. über die unqualifizierten Reifenstechervorwürfe gegen Gustl Mollath ärgert und ihn sozusagen von „Ingenieur zu Ingennieur“ untertsützen möchte. Herr Teudler schrieb:
      „am 29.10.2001 veröffentlichten die Nürnberger Nachrichten eine n Aufsatz über die sportlichen Aktivitäten von Juristen.
      Dort wird in dem Pressebericht ausgeführt:

      „Handball war auch die Leidenschaft von Otto Brixner. Der 58 –

      jährige Strafrichter am Landgericht Nürnberg -Fürth hat sich in

      dieser Sportart in allen Bereichen engagiert. Von 1953 bis 1975

      spielte er selbst in den verschiedensten württembergischen und

      bayerischen Vereinen. Danach – da arbeitete er bereits als

      Staatsanwalt und Richter in Erlangen – trainierte er abwechselnd

      Männer und Frauenmannschaft der Erlangen-Bruck, der HG

      Fürth, des 1. FC Nürnberg und des TSV 1956 Nürnberg. Sport-

      lich größter Erfolg: 1982 bis 1984 führte er die Club-Frauen mit

      einer ganz jungen Mannschaft in die Bundesliga.“

      • Nils schreibt:

        Hallo @kranich05
        Gute Arbeit!

        Dann wissen aber in Nürnberg und Umgebung eine ganze Menge Leute Bescheid, dass Richter Otto Brixner befangen war und diesen Fall gar nicht verhandeln hätte dürfen! Seit über einem Jahr ist der Fall Mollaths nun schon auf seinem Blog und in den Medien veröffentlicht und die Nürnberger schweigen !?!

        Ist das vielleicht der Grund (die persönlichen Kontakte zu Woertge und Maske im Handball), warum Brixner auf die Zeugenaussagen in der Hauptverhandlung (die keine war) des geladenen Woertge und Maske verzichtete und dieses gesetzwidrige Urteil schrieb? Und 2004 Einfluss mit einem Anruf über Mollaths „Verrücktheit“ bei den Finanzbehörden nahm?

        Es ist anzunehmen.

        Welche Allmachtsphantasien müssen Brixner überkommen haben?! Oder hatte er Rückendeckung?

        MfG Nils

    • F. Fischer schreibt:

      Auch von meiner Seite ein dickes „Dankeschön!“ für dieses Werk!

  2. BB7 schreibt:

    Hallo Zusammen,

    an „Allmachtsphantasien“ glaube ich nicht, — aber an ein – „sich im starken Verband fühlen“ – des Herrn Brixner. Dieser Verband ist offenbar immer noch stark genug um Dr. Strates bestens ausgearbeiteten Strafantrag in Augsburg ‚abwatschen‘ zu lassen.

    Im ‚de legibus blog‘ heißt es dazu unter anderem: „Justizministerin Merk hatte bestimmt, daß die Staatsanwaltschaft Augsburg zuständig sein soll für die Anzeigen gegen die Beteiligten in diesem Fall. Vielleicht traf sie gerade diese Ortsauswahl nicht ohne Hintergedanken“.

    Glaubt ‚einer‘ das Merk oder ein anderer ‚Strippenzieher‘ hier irgendetwas ohne Hintergedanken tut? ???

    Aber Merk und ihre ‚C’licke sind Politiker! !, — und die können in diesem Jahr abgewählt werden — und darauf sollte man diese Bande auch bei jeder Gelegenheit hinweisen!!

  3. annie b. schreibt:

    Jetzt beschäftigt sich der Rechtsausschuss im Bayerischen Landtag mit Brixner:

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayerischer-landtag-mollath-und-die-rolle-des-richters-1.1612571

  4. Deali schreibt:

    „Wenn er sein Urteil gegenüber dem BGH revisionssicher macht, was für den erfahrenen Richter eine leichte Übung ist (Vergl. hierzu G. Wolff, u a. hier), hat er nichts und niemanden zu fürchten. Selbst wenn Mollath gegen alle Erwartung eine Wiederaufnahme erreichen sollte, Brixner ist dann längst im doppelt gesicherten Hafen der Verjährung und der Pensionierung.“
    Das Urteil war nicht revisionssicher. Wenn man Herrn Dr. Strates Wiederaufnahmegesuch liest dann wird man feststellen das Brixner unheimlich Glück hatte das sein Urteil nicht gekippt wurde. Es sei denn der zuständige Richter beim BGH war auch zufällig Mäzen des 1.FCN, Sparte Frauenhandball.
    Frau Wolff hat anscheinend eine Antipathie gegen den BGH. Wäre es zu einer Wiederaufnahme gekommen dann wäre nichts verjährt und er wäre auch nicht pensioniert. Die Revision wurde am 13.02.2007 verworfen!
    Ich glaube nicht das Brixner für ein Netzwerk, oder um Rotarier zu werden solch ein Risiko auf sich genommen hätte. Es lag sicher an seiner Art, als streitbarer Vorsitzender der 7. Strafkammer am Landgericht seinen Willen durch zu pauken. Wenn er wirklich ein Netzwerk bedienen wollte dann hätte er mit Sicherheit nicht solche elementare Fehler begangen (unter Anderem ein fehlender Eröffnungsbeschluss, alles weitere bitte bei Herrn Strate nachlesen).

    MfG
    Deali

    • Klaus G. Stölzel schreibt:

      Dear „Deali“,

      dazu folgendes aus einem Schreiben von Gustl Mollath
      vom 17. April 2008, Seite 5/Mitte, wörtlich:

      …..“Schon im Gerichtssaal kündigte ich meinen Willen zur
      Revision an. RICHTER BRIXNER TOBTE: „Niemand wird
      Ihnen helfen, kein BGH, kein Bundesverfassungs-Gericht,
      kein EU-Gerichtshof“…….

      Woher wusste „Brixner“ das ?
      Also, vor einem Urteil ?
      Also, damit schon im Sommer 2006 ?
      Also, dass Herrn Mollath keiner dieser sogen.
      rechtsstaatlichen Institutionen helfen würde ?
      Also, woher ?

      Aber „Brixner“ machte seine Rechnung ohne den
      „Deutschen Souverän“,
      also ohne uns Bürgern !

      Ohne die mutigen „Unterstützer“ – ich nenne hierfür
      stellvertretend Herr Gerhard Dörner mit seiner Frau,
      weil er/sie von Anfang, also seit 2006 drangeblieben
      sind – wäre die Rechnung von Brixner, besser der
      „PLAN“ aufgegangen.

      Ihre Gegenstimme in Ehren, aber ich finde es riecht hier
      mal wieder stark nach einen „Verfassungssch(m)utz-Mit-
      arbeiter“, bei Ihnen.

      Oder sind sie von Natur aus, naiv ?

      Mit freundlichen Grüssen

      Klaus G.Stölzel

      Quelle: Siehe hierzu Nr. 96 in der Chronolgie der Gustl
      Mollath homepage, dort ist o. g. Brief aufrufbar.

      • Deali schreibt:

        „Woher wusste “Brixner” das ?
        Also, vor einem Urteil ?
        Also, damit schon im Sommer 2006 ?
        Also, dass Herrn Mollath keiner dieser sogen.
        rechtsstaatlichen Institutionen helfen würde ?
        Also, woher ?“
        Das sind Phrasen von ihm, das passt gut zu seiner Unbeherrschtheit. Ein beherrschter Richter hätte sicher gesagt „tun Sie das mal“.

        „Ohne die mutigen “Unterstützer” – ich nenne hierfür
        stellvertretend Herr Gerhard Dörner mit seiner Frau,
        weil er/sie von Anfang, also seit 2006 drangeblieben
        sind – wäre die Rechnung von Brixner, besser der
        “PLAN” aufgegangen.“

        Brixners Plan ist aufgegangen, Gustl Mollat sitz immer noch in der Psychiatrie ein!

        „Ihre Gegenstimme in Ehren, aber ich finde es riecht hier
        mal wieder stark nach einen “Verfassungssch(m)utz-Mit-
        arbeiter”, bei Ihnen.“

        Wenn Sie auch Kommentare in anderen Publikationen verfolgen, etwa SZ, BR, dicke Bild (Spiegel – berichtet nicht mehr) beck-blog Prof. Dr. Henning Ernst Müller, dann würden Sie feststellen das ich voll auf der Seite von Gustl Mollath stehe. Auch dort benutze ich, wie schon sehr lange, den Nick „Deali“. Schauen Sie mal hier rein, der vierte Beitrag:
        http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayerischer-landtag-mollath-und-die-rolle-des-richters-1.1612571?commentspage=all:2:#comments
        Ich glaube keinem Menschen ist nach den Nazis von Seiten des Staates so übel mitgespielt worden wie Herrn Mollath. Ich bin angewidert vom Gehampel der bayrischen Justizministerin. Ich wäre sofort bereit nach Bayreuth zu fahren um für die Freilassung von Mollath zu protestieren. Ich bin seinerzeit von Kiel nach Mannheim gefahren um mir dort das Unrecht gegen Kachelmann anzusehen.
        Ich möchte nur nicht das man, wie bei den Nazis, ganze Menschengruppen unter Pauschalverdacht stellt. Wenn Sie meinen Beitrag richtig lesen werden Sie feststellen das meiner Argumentation nichts entgegenzusetzen ist. Wenn ich Verfassungsschutzmitarbeiter wäre dann wäre ich sicher nicht zu den Demonstrationen gegen den damaligen Bundespräsidenten Wulff nach Berlin gereist.

        „Oder sind sie von Natur aus, naiv ?“

        Wenn Sie glauben das ich für den Verfassungsschutz spitzle dann müssen Sie naiv sein!
        Wer nichts weiß muss alles glauben.

        MFG

        Deali

        • kranich05 schreibt:

          @ Deali
          Ich weiß nicht, ob B. „von Natur aus“ unbeherrscht ist. Zumindest in der Mollath-Verhandlung hat er sich ohne Not selbst unter Stress gesetzt. Er wollte wohl ’ne „richtige wut im Bauch“ haben.

          Brixners Plan aufgegangen? Ja, Mollath sitzt weiterhin. Aber er ist nicht begraben. Sein „gottverdammtes Maul“ ist nicht geschlossen. Er steht nicht wirklich am Pranger. Brixner und Co müssen das schon eher fürchten.

          Wonach es riecht? Ihre Erläuterungen wirken auf mich überzeugend. Daß sie mit Beiträgen Irritationen auslösten, möchte ich dennoch bestätigen.
          Richtig ist es auf jeden Fall, sich gegen Pauschalverurteilungen ganzer Gruppen zu wehren, auch solcher Gruppen, wie der Rotarier, die sicher recht unterschiedliche Mitglieder haben.

          MfG
          kranich05

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        Lieber „Deali“,

        Sie schreiben, wörtlich:

        ….“Das sind Phrasen vom ihm (Anm.: Brixner gemeint)
        das passt gut zu seiner Unbeherrschtheit. Ein beherrschter
        Richter hätte sicher gesagt: „tun Sie das mal“.“……….

        Dazu folgendes:
        Ein Richter hat sich „ausschließlich“ auf der „Sachebene“
        des Rechts nach den gesetzlichen Vorgaben zu verhalten,
        um seine Neutralität (Unbefangenheit) wahren zu können.
        D. h., Brixner hätte wie folgt, m. E. auf die Ankündigung Rechts-
        mittel einlegen zu wollen, von Gustl Mollath, reagieren müssen:

        …..“Herr Mollath, das ist ihr gutes Recht !“…..

        Herr Brixner hat sich jedoch auf die „Beziehungsebene“ mit
        seinen Auspruch, also dazu, begeben. Damit disqualifiziert
        sich jeder Richter für das Richter-Amt, nicht nur Herr Brixner.

        Auf welcher Seite Sie stehen, lieber Deali, ist mir egal. Ich
        stehe auf der Seite der „Fakten“. Die Fakten sprechen hier
        eindeutig gegen Herrn Brixner.

        Mit freundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel

      • Deali schreibt:

        @kranich05
        Ich glaube Brixner ist kein Guter. Wer so mit Leuten umgeht sollte vielleicht Schrankenwärter sein. Mit Mollath wollte er dem Armin Eberl, von dem er den Fall ja übernommen hatte, wohl zeigen „wie das gemacht wird“. Zeigen was für ein Kerl er ist! Kurzer Prozess halt! Die Merk wird dem ewig dankbar sein!

        „Brixners Plan aufgegangen? Ja, Mollath sitzt weiterhin. Aber er ist nicht begraben. Sein “gottverdammtes Maul” ist nicht geschlossen. Er steht nicht wirklich am Pranger. Brixner und Co müssen das schon eher fürchten.“
        Und wenn Mollath für ewig einsitzt (was er nicht wird), er wird immer ein integrer Mann bleiben! Vor Ihm ziehe ich mein Käppi.
        Brixner hingegen muss sich schon morgens schämen wenn er Brötchen holen geht. Ich hoffe seine Mitbürger lassen es ihn spüren.

        „Wonach es riecht? Ihre Erläuterungen wirken auf mich überzeugend. Daß sie mit Beiträgen Irritationen auslösten, möchte ich dennoch bestätigen.“
        Ich sag halt was gesagt werden muss.

      • Deali schreibt:

        @Klaus G. Stölzel
        „Auf welcher Seite Sie stehen, lieber Deali, ist mir egal. Ich
        stehe auf der Seite der “Fakten”. Die Fakten sprechen hier
        eindeutig gegen Herrn Brixner.“

        Wenn Sie auf der Seite der Fakten stehen dann werfen Sie mich nicht in einen Topf mit dem Verfassungsschutz. Sonst wirkt Ihre Aussage unglaubwürdig.

        MfG

        Deali

  5. Frieder Kohler, Alemannenstr.11, 79211 Denzlingen schreibt:

    Tucholsky (rororo 1336/Politische Justiz) „bewertet die Folgen der Strafjustiz als ein die ganze Gesellschaft beeinflussendes Politikum. Seine Beiträge sind keine historische Lektüre, sondern fordern den Leser auf zu überprüfen, ob und wie weit die Anklagen gegen die Justiz heute noch immer oder schon wieder ihre Berechtigung haben“(o.a.O.): Was haben denn die „Rechts- oder Untersuchungsausschüsse“ der Skandalrepublik (Bund samt allen Bundesländern) seit ihrer Gründung erreicht? Hatte nicht auch Bernt Engelmann sauber recherchiert, wurden seine Bücher vom Wahlvolk gelesen? Gab es bei Strauß, Barschel, Späth, Koch oder weiteren bayerischen Amigos je einen Anfangsverdacht der Staatsanwaltschaften? Was wird über Stuttgart 21 (Teufel und Oettinger mit Brunnhuber) und den ENBW-Deal von Mappus an „Schweinereien“ noch bekannt? Sind die „Pannen“ der Sicherheitsbehörden mit den NSU-Ermittlungen und ihre „Schreddereien“ wirklich ins Bewußtsein der Bürger gelangt? Wo bleibt der Aufmarsch der Demokraten aus der ganzen Republik nach Nürnberg? Wenn der „Fall“ Mollath nicht aufgeklärt wird, das Internet als Antriebsaggregat nicht zündet, haben wir endgültig verloren: Friede ist die Frucht der Gerechtigkeit!

  6. Pingback: Bier, Senf und Doldingers Drummer - die Links der Woche vom 22.2. bis 28.2. | Männer unter sich

  7. fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:

    @ kranich05

    Sehr gute Darstellung des „Netzwerks“, des fruchtbaren Bodens, auf dem alles gedeiht. Vielen Dank dafür!

    Herr Mollath selbst hat ja auch auf diesen Hintergrund in seinem Schreibens vom 23.09.2004 an den damaligen Amtsgerichtspräsidenten Nerlich hingewiesen (Seite 2):

    „Diese Beamten wussten auch Bescheid von der Seilschaftkonstruktion, in Form des Vereins von dem Bereitschaftspolizei-Direktor Gerhard Danzl und dem, mit den Schwarzgeldverschiebern befreundeten, Immobilien- und Anlageunternehmer Oliver Sperl.“

    Sehr schön in diesem Schreiben auch der Hinweis auf die Frau eines Nürnberger Finanzrichters, die auch etwas vom Glanz des Geldes abhaben und mit Frau Mollath ein elektronisches Börsenhandelssystem für hochriskante Börsenspekulationsgeschäfte anschaffen wollte.

    • Klaus G. Stölzel schreibt:

      Apropos „NERLICH“,
      lieber fassungsloser Durchschnittsbürger,

      dazu folgende andere „NERLICH“-Story, damit für Sie
      die Schnittmenge zum Fall Mollath sichtbar wird.
      D.h., wenn das „Netzwerk“ zuschlägt, dann kann es
      jeden Bürger treffen, nicht nur einen Gustl Mollath.

      „NERLICH“ trägt den Spitznamen: „Der Grundbuchfälscher“.
      Warum ?
      Nerlich musste der Ex-Geliebten und Nachbarin des Fürther
      OB, namens Dr. Thomas Jung, SPD,
      Spitzname: „Mr. 80, 14 %“ (Wahlsieg 2008), helfen
      den Erblasser -Willen der Eltern seiner Ex-Geliebten zu
      Lasten der Kinder ihres Bruders in „Millionen-Euro-Höhe“
      zu brechen. Nämlich, dadurch das Nerlich half, das Erblasser-
      Vermögen ohne förmliche Grundbuchanträge umzuschreiben.

      Zur Klarstellung: Mir liegt der Vorgang schriftlich vor !

      Aber was hilft das ? Das sieht der Normal-Bürger nun sehr
      schön im Fall Mollath. Eben NICHTS ! Besser „NOCH NICHTS“ !

      Das ist in diesem Fall, aber noch nicht alles. Dazu kommt
      noch folgendes:
      Herr Dr. Jung, ehem. Staatsanwalt, hat noch in Fürth, zu
      seinem Vorteil und seiner Ex-Geliebten das „BAURECHT“
      eiskalt gebrochen.
      Herr Dr. Jung wohnt in Fürth, in der Vacher Str. …, direkt
      an dem Wasser- und Naturschutzgebiet „Regnitz-Auen“. Die
      Stadt Fürth hat dazu in den Neunziger Jahren ein Schutz-
      gebot, in Form einer „Bauabstandsregel“ erlassen. Diese
      „Regel“ wurde zum Vorteil von Herrn Dr. Jung und seiner Ex-
      Geliebten einfach zum Nachteil des „Auen-Schutzgebietes“,
      mit „Wissen der Verwaltung“, durch „Übertritt“, damit Ver-
      größerung des Baulandes“, gebrochen
      Ich hatte der Presse, seinerzeit einen Tip gegeben. Die
      Nürnberger Abendzeitung wollte im Jahre 2008 eine
      „Riesen-Story“ daraus machen. Alles war vorbereitet,
      aber auf einmal verschwand der zuständige Redakteur
      Herr „R.“ von der Bildfläche für mich.

      Ich mache hier mal einen Schnitt.
      Wenn Sie möchten, bzw andere Blogger, dann kann ich
      die „Story“ noch weiter erzählen.

      Mit freundlichen Grüssen

      Klaus G. Stölzel
      Vorschau:
      Dann tauchen auch hier die Namen, neben Nerlich:
      „Klaus Hubmann, Gerhard Hauptmannl, Wilhelm Wenning,
      Horst Arnold, Synodalen der ev. Kirche wie Rainer Gemählich,
      Präsident des Landgerichts Nbg.-Fth, wie Günter Beckstein, usw.
      als Protagonisten, wie beim Fall Mollath auf einmal auf !“

      • fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:

        Lieber Herr Stölzel,

        mit großem Interesse habe ich bereits Ihre Ausführungen zum Thema „Informatives aus dem Rotarier-Leben“ gelesen. Endlich jemand, der Fakten beisteuern kann.

        Bereits dort haben Sie von der „Fürther Viererbande“ und ihren Machenschaften gesprochen. Es wäre natürlich hochinteressant, von diesem „kleinen“ Nürnberg-Fürther Netzwerk mehr zu erfahren. Schon Ihre „Vorschau“ macht mich neugierig, und sicher nicht nur mich.

        Vielleicht ergeben sich dann zumindest nebenbei oder indirekt auch irgendwelche Erkenntnisse für den Fall Herrn Mollaths.

        Dass der Fürther OB Dr. Jung früher Staatsanwalt war, habe ich nicht gewusst. Die Staatsanwaltschaften scheinen ja schon eine besondere Institution zu sein, bei der man einiges lernen kann.

        Unglaublich, welches Risiko der damalige Amtsgerichtspräsident Nerlich einging, um seinen Freunden Vorteile zu verschaffen. Er muss sich sehr sicher gefühlt haben.

        Sehr aufschlussreich ist auch, welchen Einfluss das „kleine“, aber feine fränkische Netzwerk doch hat: Plötzlich verschwinden die brisanten Geschichten samt Redakteuren in der Versenkung. Sapperlott, das muss einer erst einmal fertigbringen.

        Für mich persönlich hochinteressant ist auch die Beziehung dieser Leute zu den christlichen Kirchen. Ein Engagement in den christlichen Gemeinschaften eignet sich ja hervorragend als Deckmäntelchen. Bedauerlicherweise bringt es gleichzeitig die christlichen Gemeinschaften in Verruf . Schade, sehr schade.

        Wenn Sie also noch etwas beitragen können, sollten Sie es tun. Nicht nur ich wäre Ihnen dafür dankbar.

        Viele Grüße.

        Also, wenn Sie noch etwas beitragen können,

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        Lieber „fassungsloser Durchschnittsbürger“,

        mir geht es hier in der Hauptsache um Herrn Gustl
        Mollath. Ich möchte mit meinen Beispiel(en) die „Un-
        glaublichkeits-Hürde“ beim Normal-Bürger nicht nur
        senken, sondern auch das „Netzwerk“, ich nenne es
        einmal das „Netzwerk zum Nachteil des Bürger`s“,
        aufdecken.

        Ich kenne den Fall Mollath seit dem Jahre 2009, als
        den HVB-Hupfla-Fall (Anm.: Hupfla = Psychiatrie).
        Dazu habe ich am 13. 10. 2009 Herrn Polizeipräsident
        Hauptmannl angeschrieben. Hintergrund war u. a. ein
        Kommentar-Gottesdienst in der St. Lorenz-Kirche zu
        Nürnberg vom 20. 09. 2009, mit dem Thema: Bankenkrise
        – Wer zieht endlich Konsequenzen ?

        Ich hatte seinerzeit in der Diskussion das Mikrofon nicht
        nur ergriffen, sondern den Sparkassen-Nbg. Direktor,
        Herrn Daniel auf das Thema „Schrott-Immobilien-Finanzier-
        ungs-Komplex“ angesprochen. Ruckzuck wurde mir das
        Mikrofon entrissen. Herr Daniel reagierte darauf, dass er
        versprach, nach der Diskussion in der Kirche, mit mir reden
        zu wollen. Kaum war die Veranstaltung zu Ende, flüchtete
        Herr Daniel aus der Kirche. Am Eingang erwischte ich ihn
        noch, und er stammelte nur noch auf seiner Flucht vor
        mir:
        …..“Der Schrott-Immobilien-Skandal“…….
        …..“Lassen Sie mich damit in Ruhe“………

        und weg war der schöne Herr Daniel von der Sparkasse
        Nürnberg. Warum wohl ?

        Die Sparkasse Nürnberg, insbesondere die Sparkasse
        Fürth sind massiv in diesen Skandal verwickelt, wie die
        HVB. Das Wissen die wenigsten Leute.

        Seit dieser Zeit, also nach dem 20. 09. 2009, wurde ich
        massiv von Hauptmannl`s Leuten, auch Polizisten ge-
        nannt, verfolgt.

        Seine Leute nahmen innerhalb ganz kurzer Zeit die Ver-
        folgung gegen mich auf, überfielen eine Seniorin (Be-
        kannte meiner Eltern) in ihrer Wohnung in Nürnberg-
        Höfen, um an meinen „Lap Top“ zu kommen. Und er-
        zählten ich wäre „WAHNSINNIG“ geworden. Schließlich
        raubten diese Polizisten meinen Lap Top.

        Aufgrund meines Einwandes in der Lorenz-Kirche
        schrieb die NN, der Redakteur W. Heilig-Achnek
        folgendes, wörtlich:
        ………“Dass sich dennoch die Sparkassen – jenseits
        des VERSAGENS von Anlageberatern, über das
        verschiedenen Fällen vor bundesdeutschen Ge-
        striiten wurde – FEHLER vorhalten lassen müssen,
        räumt „Daniel“ auf die Frage eines Besuchers hin
        durchaus ein“……….

        Tja, eigentlich wollte ich an diesem Sonntag, im
        September 2009, nicht in die Kirche, sondern
        zum Essen ins „Bayern Haus“, bekannt auch als
        „Bei Irmi“, gehen.

        Dort erkannte mich eine ältere Dame wieder, die
        auch in der Kirche war. Die erzählte etwas sehr
        schwammig über den HVB-Hupfla-Fall. Bald da-
        rauf, lernte ich über diese Dame, ein Ehepaar in
        der Kneipe „Bei Irmi“ kennen, die bei den „Linken“
        in Nürnberg, besser der Mann, war. Sie kannten
        den Fall Mollath, aufgrund eines Vortrages von
        Herrn Gerhard Dörner.

        Nachdem ich mein „Wissen“ dem Ehepaar er-
        zählte, fragte mich die Frau, ob ich nicht Angst
        hätte, auch wie der Betroffene, im HVB-Hupfla-Fall,
        in der Psychiatrie zu landen ?

        Darauf antwortete ich, wie folgt, den mir meine Schul-
        freunde schon mitgegeben haben:

        ……“Einen Klaus Stölzel hat man zum Freund,
        ausser Jemand will freiwillig gegen ihn (mich)
        verlieren“…..

        Ich mache hier mal wieder einen Schnitt, bis
        später, wenn gewollt und verbleibe bis dahin

        mit den besten Grüssen

        Klaus G. Stölzel
        Vorschau.
        Beim Schrott-Immobilien-Komplex spielt Herr
        Landgerichtspräsident Rainer Gemählich, CSU
        mit seinem Juristen-CSU-Kumpel Thomas
        Kreuzer (Bayern LB Untersuchungsausschuss-
        Vorsitzender) eine wichtige Rolle.
        Sein Bruder „Peter Gemählich“ hat über die Treuhand
        die DDR-Betriebe ausgeplündert und war vorher
        Pressesprecher bei der Bundes-Schlaf-Anstalt, also
        nun Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

        • fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:

          Lieber Klaus Stölzel,

          das ist ja ein richtiger Krimi und eigentlich unfassbar! Und das alles in unserem schönen kleinen Nürnberg.

          Woher nehmen Sie die Sicherheit, dass man Ihnen nicht wieder Schwierigkeiten machen wird? Hoffentlich haben Sie gut vorgesorgt, damit es nicht wieder so weit kommt und irgendjemand die Polizei oder die Psychiater auf Sie ansetzt.

          Dann könnten Sie uns nichts mehr erzählen, und das wäre jammerschade.

          Gute Nacht und schlafen Sie gut!

          P.S.: Die Gaststätte „Bayernhaus“ werde ich auch einmal aufsuchen. Dort scheinen ja recht interessante Leute zu verkehren.

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        Lieber „fassungsloser Durchschnittsbürger“

        tja, sicher vor unrechtmässigen Zwangshandlungen des
        „Systems“ kann ich natürlich nie sein. Aber, der nun über-
        all bekannt gewordene „Fall Mollath“ stellt schon alleine
        für mich, einen grossen Schutz dar.

        Ich gehe deshalb davon aus, dass sich deswegen, aber
        nicht nur deswegen, kein Richter/In oder Staatsanwalt/In
        mit mir weiter anlegen möchte.

        Zurück zum „Bayern-Haus“ und ihrer legendären Wirtin,
        Irmi. Die liebe „Irmi“ musste aufgrund von 3 Herzinfarkten
        und des Alters das „Bayern-Haus“ im Juni 2012 leider
        aufgeben.

        Inwieweit das alte „Irmi-Publikum“ (z. B. höhere Mitarbeiter
        der Arbeitsverwaltung, Justiz, Bauverwaltung) noch im
        neuen „Bayern-Haus“ verkehren, kann ich nicht sagen.

        Jedenfalls verkehrte bei „Irmi“, auch der legendäre
        „Staffort“ und Ex-Chef des Landbau-Amt des Landes
        Bayern in Nürnberg, Spitzname: „Mr. 5 %“.
        Der kassierte für jeden vergebenen Bauauftrag seiner
        Dienststelle, 5 % der Auftragssumme von den Bauunter-
        nehmern für sich ab. Mitspielen durften hier nur, wer hier
        ein der „CSU“ genehmer Unternehmer war.

        Auch ist mir erzählt worden, dass in einer früheren Kneipe,
        der lieben Irmi – Sie gehört zu meinem Unterstützer-Kreis im
        Fall gegen den OB der Stadt Fürth – dass eben dort zur
        vorgerückten Stunde, dann die Herren Richter, Staatsanwälte
        und die Kollegen Rechtsanwälte die anstehenden Prozesse
        auf dem „kleinen Dienstweg“ ausgekaspert haben. Dort
        wurde, z. B. ausgelost, wer seinen „Prozess“ verliert oder
        freundlicherweise (gegen „Bares“) gewinnt.

        Na ja, zurück zum Thema „Presse“
        Im Fall des OB der Stadt Fürth, Herrn Dr. Jung, war wie von
        mir bereits erzählt, die AZ Nürnberg dran. Herr „R.“ rief mich
        immer wieder an, um über Details etwas zuerfahren.
        Jedenfalls verabschiedete er sich so, dass beim nächsten Tele-
        fon Gespräch wir einen „Ortstermin“ vereinbaren würden.
        Zu einem weiteren Gespräch kam es nicht. Herr „R.“, obwohl
        wir einen Anruf-Termin abgesprochen hatten, rief nie zurück.
        Ich fasste dann nach, aber Herr „R.“ war für mich nicht mehr
        erreichbar.

        Also, wenn er mich wenigstens angerufen und mir abgesagt
        hätte, also dass die Sache zu heiß ist, dann wäre bei mir
        sicher ein Verständnis für die Absage entstanden. Sein Ver-
        halten löste bei mir jedoch folgende Frage aus:

        ……“Warum wird, ein so ein „kleiner g`schissner OB“ so
        geschützt ? Was steckt dahinter ?

        Die Nürnberger Nachrichten, sprich die Fürther Nachrichten
        waren auf dieses Thema: Vorteilsnahme des Fürther OB
        und Schrott-Immobilen-Finanzierungs-Komplex-Verwicklung
        der Sparkasse Fürth,
        trotz der „Fakten“-Lage, überhaupt nicht angesprungen.

        Dazu muss man wissen, dass dies mit dem Namen „Alex-
        ander Jungkunz“ zusammenhängt. Wer ist „Alexander
        Jungkunz“ ?

        „Alexander Jungkunz“ ist stellvertretender Chefredakteur
        der NN und ein echter Fürther. Sein Vater ist Herbert Jung-
        kunz, FDP, und Ex-Chef des Fürther Amtsgerichtes und
        somit Ex-Chef von Richter Schluckspecht, namens Horst
        Arnold von der schönen SPD und nun MdL. Also. ist
        Jungkunz Sen. ein assoziertes Mitglied der Fürther Juristen
        Vierer Bande.

        Jetzt kommt es:
        Darüberhinaus war (Stand 2010) bzw. vielleicht ist noch,
        Alexander Jungkunz ein Synodaler der ev.-luth. Kirche in
        Bayern, wie der Ex-Chef der Sparkasse Fürth, namens
        Rainer Heller. Einer der Hauptverantwortlichen im Schrott-
        Immobilien-Finanzierungs-Skandal. Unter seiner Regie
        wurde die damalige Stadtsparkasse Fürth, deswegen ein
        Sanierungsfall. Weitere Synodale, wie der Bürgermeister
        von Cadolzburg, Bernd Obst, CSU und Verwaltungsrat
        der Sparkasse Fürth, Spitzname:

        ……“Der Bürger-Ausplünderungs-Bürgermeister“….

        wegen der „Strassenausbau-„Beitrags“-Satzung“, auch
        „Kalte Enteignung“ genannt. Diese „Satzung“ hat auf
        brutalster Weise, die liebe 2. Bgm. Lobenhofer-BRIXNER,
        CSU, in Marloffstein – zum Nachteil der dortigen Bürger –
        durchgesetzt. Ich stehe in Kontakt mit den Betroffenen
        in Marloffstein.

        Und wer sind weitere Synodalen: Rainer Gemählich, CSU,
        Günter Beckstein, usw.

        Ich mach hier mal einen „Schnitt“.

        Mit freundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel

        • fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:

          Lieber Herr Stölzel,

          oh je, oh je, der Bayernsumpf breitet sich aus!

          Die Synode der Evangelischen Kirche als beliebter und unverfänglicher Treffpunkt für Netzwerker und als nette Hintergrundkulisse für die Akteure der Schrottimmobilienfinanzierung und anderer Geschäfte zur wundersamen Geldvermehrung. Welch geschmackvolles Arrangement.

          Und dann die Texte dazu:

          „… sie [die Kirche] mischt sich ein in die Politik, klar und hörbar. Sie widerspricht der Diktatur des Turbo-Kapitalismus – nicht nur in Worten, auch in Taten.“ (Alexander Jungkunz)

          http://www.bayern-evangelisch.de/www/ueber_uns/alexander-jungkunz.php

          oder

          „… eine Kirche, die … die Achtung vor dem Menschen … in den Mittelpunkt stellt“ (Dr. Günther Beckstein)

          http://www.bayern-evangelisch.de/www/ueber_uns/guenther-beckstein.php

          Es ist eigentlich eine entsetzliche Spaltung der Persönlichkeiten, die hier zutage tritt. Der Himmel möge uns beistehen.

          Aber das war eine kleine Abschweifung der Gedanken. Wie geht es mit Ihrer spannenden Geschichte weiter und wie sind die Bezüge zu Herrn Mollath?

          Und nur am Rande: Haben Sie Ihr Laptop zurückbekommen?

          Angenehme Nachtruhe und bis bald.

      • Klaus G. Stölzel schreibt:

        Lieber „fassungsloser Durchschnittsbürger“,

        der Bezug von der „Story“, die ich erzähle und dem „Fall
        Mollath“ findet in 3 Schnittmengen-Bereichen statt:
        1. Das „Netzwerk zum Nachteil des Bürger`s“
        2. Das Verhalten der „Presse“, insbesondere der N – Fü,
        3. Der „Schrott-Immobilien-Finanzierungs-Skandal“, denn

        hierzu schreibt Herr Mollath in seinem Schreiben vom
        17. April 2008 folgendes, wörtlich:

        …….“Gegen Ende der 90 Jahre war nun die Schieflage
        der Hypo-Bank (Schrottimmobilien in den neuen Bundes-
        ländern etc.) nicht länger haltbar. Die Bay. Vereinsbank
        übernahm die angeschlagene Hypo-Bank; nach aussen
        hin als gleichberechtigte Fusion dargestellt. Aber kein
        Vorstand der ExHypo „überlebte“…………..

        Ende des Zitat`s.

        Zwar geht es bei Herrn Mollath und der HVB, um Schwarz-
        geldverschiebungen, aber das „HVB-Schutz-Klima“, dem
        Herr Mollath dessen Opfer wurde, war wegen dem
        „Schrott-Immobilien-Finanzierungs-Komplex“ entstanden,
        weil es auch den „SPARKASSEN“ in der Region zugute
        kam.
        Deswegen, gab es bei Hauptmannl`s Leuten eine Art
        „Task Force“, also bei den grünen Männchen. Also,
        eine „Greifer und Bürger-Kriminalisierungs-Gruppe“. Diese
        Leute griffen bei mir genauso zu, wie bei Herrn Mollath.

        Aber,
        zurück zum Verhalten der Nürnberger Presse:
        Die Nürnberger Nachrichten, sprich NN, ist auf den Fall
        Mollath ebenfalls jahrelang, also von 2006 – Ende 2011,
        trotz vieler Versuche von Herrn Gerhard Dörner nie,
        bzw. nicht angesprungen. Das hängt, u. a. mit einem
        2. Chefredakteur, namens Herrn Jungkunz, zusammen.

        Erst, als es Herrn Dörner gelang, eine startegische Allianz
        aus Herrn Schlötterer, oberster Ex-Steuerfahnder in Bayern,
        Herrn Rudolf Schmenger, Ex-Steuerfahnder aus Hessen,
        Herrn Dr. Weinberger, u. a. zu bilden und sich daraus,
        der „SWR“, nicht der „BR“, sich der Sache annahm, sprang
        die NN auf den fahrenden Zug auf, um nicht nur nicht zu spät
        zu kommen, sondern als „Aufklärer“ dazustehen.

        Die Verantwortlichen der NN haben bewusst den Fall Mollath
        durch Ignoration unterdrückt. Woher das Verhalten der NN zu-
        erklären ist, habe ich bereits erzählt und wer hier mit grosser
        Wahrscheinlichkeit eingegriffen habe könnte, also von
        Synodaler zu Synodaler, also Beckstein auf Jungkunz, ebenso.

        Also Rainer Heller auf Jungkunz, usw.

        Bis heute können Sie keinen „Artikel“ der NN von M.
        Kasperowitsch zum Fall Mollath im Internet aufrufen bzw.
        googeln. Ich habe mich hierzu bei der NN schon beschwert,
        aber keine Argument deswegen erfahren dürfen. Die Mauern.

        Ich nenne dies: „Das bewußte Schweigen des Presse-Kartell `s“
        zum Nachteil von Mollath, weiter gedacht: „Zum Nachteil des
        Bürger“.
        Ich empfehle hierzu, sich mit dem Thema: Christoph Hörstel,
        Ex-ARD-Chefkorrespondent zu beschäftigen. Der hat das
        Schweiger-Kartell gebrochen und dann wurde Herr Hörstel
        von den „Lügner-Medien“, sprich ARD, fertiggemacht.

        Warum lesen die Menschen immer weniger die Print-Medien ?
        Warum wohl ? Wer hat noch Lust auf die Lügner-Medien ?
        Warum wird die wahre Ursache der Finanzkrise, eben auch
        die Schrottimmobilien in Deutschland sind Mitverursacher, als
        reines Ami-Problem verkauft ?
        Warum wohl ?

        Desweiteren:
        Ich habe mein Lap Top relativ schnell wieder bekommen. Aber
        das ist eine eigene lustige Story, wie meine Frau und ich dies
        regeln, also das System am Nasenring packen konnten. Also,
        viel zu lange für diesen Blog.

        Mit feundlichen Grüssen

        Klaus G. Stölzel
        P.S.:
        Vielen Dank: Sie haben sehr schön über „Synodalen“ recherchiert
        und diese mit ihren „Sprüchen“ entlarvt. Sehr schön.
        Sie machen sich !

  8. Heinz schreibt:

    Ein weiterer Handballspieler, wenn auch bei zuerst einem benachbarten Verein, dann jedoch als Meistertrainer der Frauen des 1. FCN, ist hier zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Porzner

    Auch dessen Bruder war Handballspieler, zudem SPD-Politiker und schaffte es von 1990 bis 1996 an die Spitze des BND: http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Porzner

    Beide gehören einer Studentenverbindung an, bei der auch der CSU-Beckstein als Mitglied gelistet ist: http://de.wikipedia.org/wiki/AMV_Fridericiana_Erlangen

    Beckstein war ab Juni 1993 bayerischer Innenminister: http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Beckstein

    Im August 1994 lieferte der BND Plutonium nach München. Becksteins Polizei und Partei nahm dies dankbar in Empfang 😉 : http://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium-Aff%C3%A4re

    Sicher ohne besonderen Zusammenhang damit ist, dass nur kurz darauf im Oktober die für Schwarz-Gelb ziemliche heikle Bundestagswahl 1994 abgehalten wurde: http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_1994

    (Da kann man nur hoffen, dass vor den im Herbst anstehenden Doppelwahlen nicht noch was „hoch geht“. Ins Schema würde es passen.)

  9. Frage schreibt:

    Schutz der Demokratie.
    Frage (Sicher ist Sicher): Wer hat zu Zeiten des dritten Reichs eine bestimmte Volksgruppe aus den Häusern geholt ?
    Welche staatliche Funktion hatten diese ?
    Handelten diese im Rahmen der damaligen Gesetze ?
    Ist das ganze in unsere Zeit übertragbar ?

  10. Deali schreibt:

    „Glauben Sie, durch ankreuzen einer anderen „Farbspalte“ der multicolorierten Blockpartei (von pseudorot über gelb, grün, dunkelrot, schwarz) würde sich etwas verändern?“
    Wohin hat den 60 Jahre CSU in Bayern geführt? Welche Regierung hat denn in Hessen die unbequemen Steuerfahnder ausgeschaltet? Wer hat in Baden-Württemberg den EnBW-Deal durchgezogen? Wer hat in Niedersachsen die Krankenhäuser unter Wert verkauft?
    Es wird sich sicher nicht viel ändern wenn mal ein Regierungswechsel stattfindet, das habe ich auch in BW gesehen, der Lügner der Staatsanwaltschaft Mannheim ist unter Grün-Rot sogar noch befördert worden. Aber jede noch so kleine Verbesserung für die Menschen ist ein Fortschritt und ein Schritt in die richtige Richtung.
    Aber wir haben hier in D fast schon eine Mediendiktatur. Die Massen werden von ein paar wenigen beeinflusst. Die zahlen sogar freiwillig um sich vom Staatsfernsehen verblöden zu lassen. Und Zeitungen/Zeitschriften? Da sind wir im freien Fall.

  11. Menschenrechtler schreibt:

    Die „Gefährlichkeit“ kommt übrigens in keinem der „Gutachten“ vor, sie ist eine Erfindung Otto Brixners.
    Dies führt der Kommentator „Mein Name“ am 2.3.2013 im Blog von Prof. Müller aus.
    Wenn diese Feststellung wahr ist – und dies ist anzunehmen und könnte durch „Gustl-for-help“
    bestätigt werden, kann m.E. gefolgert werden, dass die Unterbringung auch deshalb rechtswidrig
    ist, weil es dem Richter Brixner rechtlich nicht zusteht ohne eine eindeutige psychiatrische Stellungnahme zur Gemeingefährlichkeit die Unterbringung mit dem Urteil vom 8.8.2006 anzuordnen.
    Dieser Sachverhalt wurde bereits früher und auch heute am 2.3. ausführlich begründet durch Frau Wolff in ihrem Blog. Bitte um Kommentare, ob die Schlußfolgerung juristisch richtig
    sind und wie dies vom Verhalten vom Richter Brixner einzuordnen ist.

  12. kranich05 schreibt:

    @ alle aber besonders
    @ McKotz
    @ Deali

    Dieses Blog sieht sich als Teil der Bemühungen zur Befreiung von Gustl Mollath durch KONKRETE Aufklärungsarbeit. Dazu ist es notwendig, den Skandal nicht nur als einen juristischen, sondern noch mehr als einen POLITISCHEN zu begreifen. Auch das Politische muß KONKRET aufgedeckt werden. Die zuletzt gehäuften Links auf „Wide Awake News“ und Louis Farrakhan sind das GEGENTEIL von konkret. Ich unterstütze nicht diese scheinrevolutionäre und Phrasenpropaganda, die sich gegen DAS GELD und DAS SATANISCHE in aller Welt aufbaut und HINTER DER AUS JEDER RITZE DIE HEUTE MÄCHTIGEN hervorgucken.
    Ich bin nicht kleinlich und habe Euch Gelegenheit zur Äußerung gegeben. Jeder kann das also selbst beurteilen. Wer glaubt, hier allmählich solche Propagandaschiene aufbauen zu können, irrt sich gewaltig.

  13. Deali schreibt:

    @kranich05
    Kein Problem, ich schließe mich McKotz an, ich bin weder „Scheinrevolutionär“ noch „Propagandist“ und gegen Geld habe ich auch nichts. Also, löschen Sie meinen Beitrag.
    Wer nichts weiß muss alles glauben

    MfG

    Deali

  14. willi schreibt:

    Nach diesem Hollywood-reifem Desaster für die freiheitliche menschenrechteachtende Demokratie würde es nun lange nicht mehr wundern wenn eines Tages die Meldung vom wie auch immer gearteten Tod des vorerst nur weggesperrten Mollath käme…das ist die große Gefahr die ich hier sehe-wie sehr sogar Regierungsbeteiligung an diesen geradezu faschistischen Vorgängen existiert, sieht man ja an den Reaktionen der Justizministerin (das diese überhaupt noch im Amt ist nach den Vorgängen ist der eigentliche Skandal ) und überall wo Regierungsbeteiligung an Schwerverbrechen nachweisbar bleibt wartet man wie im Fernsehkrimi eigentlich auf das unumgängliche Finale…das erschreckende an solchen Vorgängen ist für normale Menschen immer wieder die Macht-und Geldgier einiger in der Bevölkerung,die es damit auch nahezu unumgänglich bis in die höchsten politischen oder gesellschaftlichen Ebenen schaffen und aus dieser Macht-und Geldkonzentration zusammen mit einer Interessenkonzentration in zugrundeliegenden Seilschaften entkoppeln sich diese Personengruppen nahezu unvermeidbar von rechtsstaatlicher Transparenz und Objektivität – man sieht es ja auch aktuell – da werden 10000 abhörsichere Handys für je 2500 Euro das Stück angeschafft – warum denn eigentlich diese für normale Menschen unfassliche Summe für einen Effekt, den genau diese Regierung dem normalen Bürger verweigern möchte – der soll nämlich am liebsten abgehört werden, die Daten abgespeichert werden und am besten noch die Daten wieder für gutes Geld verkauft werden dürfen…aber wichtig das die „FÜHRER“ der Nation nicht abgehört werden dürfen,dann können Sie ihre Waffen- und Geldgeschäfte mit den anderen „FÜHRERN“ der Welt weiter ungestört und intransparent abwickeln!! Deutschland – mir graut vor Dir, sehe ich den Fall Mollath sollte man das Land mal wieder verlassen in der Befürchtung vor der weiter um sich greifenden Machtfülle derjenigen, die nach außen das Gesetz vertreten und in Wahrheit das gestz treten!

    • Klaus G. Stölzel schreibt:

      Lieber „Willi“,

      Sie treffen mit Ihren Ausführungen den Nagel auf den „Kopf“. Herr
      Mollath leistet für jeden Bürger, unglaubliche Bürgerarbeit. Also,
      ist es doch das Mindeste, dass wir seinen Ball aufnehmen und das
      Spiel gegen das „System“ weiterspielen.

      Herr Mollath ist für uns „Alle“ ein Vorbild. Er hat für uns und unsere
      Kinder durchgehalten. Flüchten aus Deutschland ist keine Lösung.
      Die Lösung liegt hier vor unserer Haustüre.

      D. h., m. E., dass eine Lösung in dem Modell „Direkte Demokratie“
      liegen könnte. D. h., die wesentliche Entmachtung der Parlamentar-
      ischen Demokratie, zugunsten uns, den Bürgern. Ansonsten be-
      kommen wir das „System“ nie in den „Griff“. Ich möchte deshalb
      daran errinnern, dass wir noch keine durch den Deutschen Souverän,
      also durch uns Bürger, selbstbestimmte Verfassung, nach dem 2 + 4
      Vertrag vom 12. 09 1990, haben.

      Mit einer „Verfassung“ könnten wir das „System“ auf eine „Direkte
      Demokratie“ umstellen und Frau Merkel, Herr Schäuble, usw. wären
      dann Geschichte.

      Mit freundlichen Grüssen

      Klaus G. Stölzel

  15. Reinhard schreibt:

    Maske… Maske, das sagt mir doch was. Heißt nicht die geschiedene Frau Mollath jetzt so?
    Komische Zufälle gibt’s aber auch.
    Könntet ihr da mal bitte in der Richtung weiter recherchieren?

  16. Legis schreibt:

    Ist ja nicht zu fassen. Der Typ Brixner kannte den „inzwischen“ verurteilten Wilhelm Schelsky. hätte die IG-Metall Strafanzeige erstattet, wegen versuchter Betriebsratsbeeinflussung, würde dieser Typ noch immer hinter „Schwedischen Gardinen“ residieren. Das hat der Bundesgerichtshof so bestätigt. Derjenige, der Strafanzeige gegen diesen Typ gestellt hatte, war Heribert Fieber, leider verstarb dieser vor einer Urteilsfindung. Hätte er noch gelebt, hätte dieser die damalige Strafanzeige wieder aufleben lassen können. Schelsky hatte die AUB gegründet und hierfür über 55 Mio. aus den Schwarzen Kassen der Siemens AG erhalten. Einen Teil davon hatte er nicht versteuert. Wegen dieser Steuerhinterziehung ist er dann verurteilt worden. Wilhelm Schelsky ist nach wie vor Berater der Bayerischen Wirtschaft. Er soll inzwischen in Saßnitz auf Rügen residieren. Er hat die einflussreichsten Bayerischen Politiker und Wirtschaftsbosse persönlich gekannt. In Erlangen und Nürnberg kannte er die prominentesten Leute. Er war der Gründer des Erlangener Sicherheits-Services (übertrug diese Firma seiner Frau und Tochter). Er hat die engsten Beziehungen zu Dr. Martin Bellmann (Sein Sohn und er beim Bund der Vertriebenen engagiert) (Personalchef von Arcandor – früher bei Siemens). Dieser Martin Bellmann organisierte gegen die Münchner Betriebsräte in der Hofmannstraße eine Privatdetektei. Im ZDF-Film: Der Fall Siemens wurde darüber berichtet. Heinrich von Pierer hat nicht nur aufgrund dieser Geschichte heute Hausverbot bei Siemens. Auch Wilhelm Schelsky. Der Vater von Wilhelm Schelsky war Helmut Schelsky, der Freund von Hanns-Martin Schleyer und dessen gesamten Freunden des braunen Sumpfes (Wikipedia Gustav Adolf Scheel, Stille Hilfe, Vom Februar 1954 bis zum 8. April 1977 war er niedergelassener Arzt in Hamburg. Scheel war mit Hanns Martin Schleyer bis zu dessen Tod eng befreundet.). Helmut Schelsky nannte die Euthanasie z.B. als größte Tat von A. H. …. und er wurde … wie viele andere nach 1945 blitzschnell rehabilitiert und wurde Professor für Soziologie der Uni Bielefeld. Er schrieb: Wer einmal oben ist… bleibt oben in den einflussreichen Kreisen. Sein Freund war Karl Diehl….! Diese Kreise bestimmen das Geschick der Bundesrepublik. W. Schelsky hatte nur eine einfache Kaufmannslehre und hat im Grunde keine besondere Leistung vollbracht, außer dem Siemens-Konzern geschadet. Denn diese Geschichte wird nicht vergessen werden. Ich bin ja gespannt, wer von diesen Typen bei den Geldverschiebungen noch so ans Tageslicht kommt. Mollath ist ein Opfer. Und wenn ich mir jetzt den Fall von Dr. Munzert aus Erlangen betrachte, sehe ich hier eindeutig Parallelen. Denn auch dieser wurde „Zwangsverräumt“.

    • kranich05 schreibt:

      Die Beziehung Schelsky Diehl war mir unbekannt. Zu Diehl möchte ich unbedingt noch mehr posten.

      Gruß

      • Legis schreibt:

        Warum setzt sich Beckstein nicht für Mollath ein, wie hier aufgezeigt – im Gegenteil, er meinte sogar, die Gerichte und Gutachten stimmten:
        http://www.wolfgang-dudda.de/?p=7889

        Günther Beckstein kannte Karl Diehl persönlich …. und ebenso Heinrich von Pierer…. der gesamte Nürnberger…. und Erlanger Sumpf ist miteinander verstrickt.

        Wilhelm Schelsky hat mit seiner damaligen Sicherheitsfirma die meisten Firmen mit seinen Leistungen versorgt. D.h. er stellte das externe Pförtner- und Bewachungspersonal. Jetzt müsste man hinterfragen, wer bei Diehl das Sicherheitspersonal stellt.

        http://www.ess-erlangen.de/index.php/partner-verbaende
        Auszug aus dieser Webseite:
        ….
        PARTNER / VERBÄNDE

        – Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz
        – BDSW – Bundesverband der Sicherheitswirtschaft
        – BVSW – Bayerischer Verband für Sicherheit in der Wirtschaft
        – Ortungslogistik GmbH
        – Atarax
        – Sicom Computer
        – Die Weinecke 24
        – HC Erlangen
        ….
        Nachweislich ist diese Firma damals von W. Schelsky mit den Geldern aus den „schwarzen Kassen“ gegründet worden.

        Und wie man sieht, gehen seine Kontakte sehr weit. Siehe Punkt 1 – der Aufzählung.

      • Legis schreibt:

        http://www.loester.net/zeittafel2.htm

        Diese Zeittafel zeigt ein wenig über die Vernetzung der Nürnberger Szene.

        Beste Grüße
        Legis

  17. Legis schreibt:

    @kranich05… bei Rheinmetall arbeitet ein Gerhard Danzl…. könnte es sich um den Sohn des Direktors der Bereitschaftspolizei Gerhard Danzl handeln? Rheinmetall gehört zur Diehl-Holding…!
    http://www.xing.com/profile/Gerhard_Danzl2
    Die Bayerische Polizei ist vernetzt und verfilzt – direkt mit der Politik.
    http://dpolg.hosting.werbe-team.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8&Itemid=9

    Auch der Verfassungsschutz. Und nochmals: Schelsky hat für den Verfassungsschutz mit seiner Erlanger Sicherheitsservice GmbH gearbeitet.

    Hier passiert nichts zufällig.

    Brixner war sich sicher.

  18. Legis schreibt:

    Was noch interessant ist: Der Bürger erkennt meist die Verflechtungen viel später, oder nur dann, wenn dieser die wirtschaftlichen Verflechtungen durchleuchtet. Rheinmetall… welche ja zur Diehl-Holding gehören.

    Stefanie zu Guttenberg… und Udo Nagel – Prevent AG (ehemaliger Kriminaler) und die dortigen ehemaligen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und BNDs..:

    http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1684792/Ex-Polizisten-im-Visier.html

    http://www.hamburg1.de/aktuell/Hausdurchsuchung_bei_Prevent-5372.html
    ….
    http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Nagel

    http://www.sueddeutsche.de/politik/kinderschutz-innocence-in-danger-aerger-um-spenden-fuer-alle-faelle-stephanie-1.1030598

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sicherheitsfirma-prevent-ag-dubios-statt-diskrett-1.1056725

    Nicht zu vergessen, dass das Ganze eine wohl eher inszenierte Medienkampagne war. Denn sie (Stephanie zu Guttenberg) hat ja auch die Serie „Tatort Internet“ unterstützt, bei der der ehemalige Innensenator von Hamburg, Udo Nagel, der ursprünglich von der Münchner Kripo kam und von „Roland Schill“ (Wikipedia – und bei youtube beim Koksen) nach Hamburg geholt wurde, eine führende Rolle spielte. Man wolle das ach so schlimme Internet „als völlig und gänzlich verdorben“ präsentieren. Die Bilder, die beide in Freundschaft zeigten, gingen durch die Medien.

    Udo Nagel reiste nachweislich nach China, um sich die „erfolgreichen“ Methoden und Überwachungsmethoden der chinesischen Regierung gegen renitente Bürger anzusehen und zu ergründen, welche von diesen in Hamburg oder Deutschland umsetzbar sind.

    Udo Nagel gründete die Prevent AG. Gegen diese wurde vom FBI ermittelt. Da sich die Hamburger Justiz nicht bewegte und dem Amtshilfeersuchen aus New York nicht nachkam, flogen die FBI-Beamten persönlich nach Hamburg. Es kam heraus, dass ein Mitarbeiter einem hochrangigen Manager der HSH-Nordbank in New York kinderpornographisches Material auf den Rechner gespielt hatte.

    Die Skandal-HSH-Nordbank wollte den Manager so ohne Abfindung „entsorgen“. Alles kam heraus. Den Vertrag für die Prevent AG in der HSH-Nordbank hatte der dortige Chef Dirk Jens Nonnenmacher (inzwischen gefeuert) unterschrieben.

    Einer der Mitarbeiter der Prevent AG… ist der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes… August Hanning. Bei der Prevent AG arbeiten viele vom Dienst und ehemalige Kriminaler.
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/august-hanning-job-mit-nebenwirkungen/3532722.html

    Handelsblatt: 06.09.2010: Job mit Nebenwirkungen
    „Der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes BND spielt nun im Vorsitz des Beirates der Wirtschaftsdetektei Prevent die Führungsrolle. Dabei berät er auch die Spürnasen der Skandalbank HSH.“

    Stern online schrieb am 16.12.2010: Im Reich der Schattenmänner
    „Die private Sicherheitsfirma Prevent AG soll mit falschen Spuren und schmutzigen Tricks operiert haben. Zu ihren Kunden gehörten die HSH Nordbank, die Modedesignerin Jette Joop und der Rüstungskonzern Rheinmetall. Ein Ermittlungsbericht“

    Nachlesen im Internet:
    Spiegel-online: Personal-Affäre in New York: US-Fahnder ermitteln gegen HSH-Manager

    SZ schrieb am 8.2.1011: Dubios statt diskret

    SZ schrieb am 1.12.210: Ärger um Spenden für alle Fälle Stephanie
    „Stephanie zu Guttenberg wirbt viel Geld für „Innocence in Danger“ ein und spart mit Details der Rechnungslegung. Andere Beratungsstellen ärgert der Eindruck, es gebe nur noch die Kinderschutz-Aktion der Ministerfrau.“

    Man hat den Eindruck, dass es sich um eine dubiose Welt dieser angeblichen Eliten handelt.

    http://buskeismus-lexikon.de/324_O_610/10_-_25.02.2011_-_Kanzlei_Nesselhauf_vetritt_das_insolvente_Unternehmen_Prevent_AG

    Es ist ein Spinnennetz… mit einer ziemlichen Vernetzung bis ins Unendliche verstrickt…
    ….
    Und die Chefs… und leitenden Angestellten kennen sich meistens untereinander…deshalb auch die Nähe von dieser Prevent AG… zu Rheinmetall und damit zu Karl Diehl. Welcher zusammen mit F.J. Strauß direkt mit den damaligen Geheimdienstlern… zusammenarbeitete. Rüstungsgeschäfte werden immer in der obersten Etage abgewickelt…. und von der Bundesregierung abgesegnet. Aussenhandelspapiere für Rüstungsgüter unterzeichnet die Bundesregierung.
    Deutschland ist drittgrößter Rüstungsexporteur.

    Der Wikipedia-Eintrag über die Prevent Ag ist gelöscht (hier ist fast nichts mehr über diese Leute zu finden) und auch einige Einträge beim Wikipedia-Eintrag von Udo Nagel wurden nachträglich bearbeitet.

    Aber sie sind noch aktiv:
    http://www.stern.de/blogs/der-investigativ-blog/neues-von-den-schattenmannern/

    Der Bürger hat weder einen Verfolgungswahn, noch leidet er an Verschwörungstheorien: Es handelt sich um die übliche Verschwörungspraxis.

  19. Yami no Yami schreibt:

    Ich verfolge den Fall Mollath auch schon geraume Zeit (als Leser). Diese Verwicklungen und Verbandelungen hier… Habt ihr schon mal versucht, das ‚Netz‘ in 3D über die Zeit zu erfassen? (Vielleicht gibt es Programme, mit denen man sowas am Computer erstellen kann)
    Ich könnte mir denken, das dieser Wust dadurch eine gewisse Übersichtlichkeit gewinnen könnte…

    MfG, YnY

  20. Stephan Berlinger schreibt:

    Dieser Satz oben im blog gibt mir zu denken:
    „Diese übergreifenden Netzstrukturen sind durch Mollath nicht akut bedroht und müssen deshalb nicht zum Äußersten greifen. Aber sie fühlen sich (nach den Steuerskandalen in Hessen und bei Diehl umso mehr) doch sehr gestört und wünschen eine endgültig-nachhaltige Lösung des Problems.“
    – „zum Aussersten greifen“… also den Mollath auch physisch beseitigen, wäre allemal einfacher gewesen, als ihn auf diese doch recht komplexe, und auch mit einem Restrisiko des Scheiterns behaftete Weise nur mundtot zu machen.
    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Bayerische Poitik weit tiefer, und für sie existenzbedrohender in diesen Fall verstrickt ist, als das bisher noch den Anschein hat.
    Erste Wahl ist hier natürlich des Erbe unseres ehem Landesvaters, und dessen Herkunft.

    Weitgehen unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wurde in der SZ folgendes berichtet:
    „Max Strauß, der Sohn des früheren bayerischen Ministerpräsidenten, hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach er 1992 Bargeld in Höhe von 300 Millionen Mark nach Luxemburg transferieren wollte. “
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/spekulationen-um-millionen-mark-in-bar-max-strauss-weist-geldtransfer-vorwuerfe-zurueck-1.1395201

    Irgendwo muss diese doch recht stattliche Summe ja abgeblieben sein.
    Und obwohl es sich bei ihr wohl nur um einen Teil des Erbes handeln dürfte, wirft sie doch Fragen nach ihrer Herkunft auf.

    Diese Spur des Geldes zu verfolgen, könnte durchaus auch die wahren Hintergründe des Falles Mollath aufhellen.
    Und zudem erklären, warum man ihn nicht einfach Opfer ein tragischen Verkehrsunfalls werden lassen konnte, sondern lebend und bei guter Gesundheit so lange aufbewahren muss, bis die Eröffnung eines von ihm bei einem Notar hinterlegten Testaments keinem seiner Zeitgenossen mehr schaden kann.

    S.B.

  21. Stephan Berlinger schreibt:

    Re : Diese Spur des Geldes

    Wie ich soeben lese, führt diese Spur zur Bayerischen LZB.
    http://www.express.de/koeln/prozess-in-koeln-banker-behauptet–strauss-sohn-wollte-300-mio–nach-luxemburg-schaffen-,2856,21496192.html
    Zitat:
    „Er habe gefragt, um welches Geld es sich handele, und habe als Antwort sinngemäß erhalten: „Das ist unser Erbe von unserem Vater. Der Betrag ist 300 Millionen.“ Das Geld liege bei der bayerischen Landesbank in München.“
    – Welche ja durch die Übernahme der HYPO Alpe-Adria in schweres Fahrwasser geraten ist, in welchem man diese stattliche Summe nicht untergehen lassen wollte.
    Was liegt da näher, als sich einer, bei der HYPO etablierten Methode zu dessen Rettung zu bedienen…?
    Alles höchst spekulativ.
    Aber eine mögliche Erklärung dafür, dass selbst jetzt, nachdem ja die Gemeingefährlichkeit des Mollath sich hinlänglich als eine Chimäre erwiesen hat, die Justizministerin bei ihrem Auftritt im BR3 -Stammtisch immer noch, und gegen besseres Wissen, diese Verleumdung aufrecht erhält. Und stattdessen lieber über’s Wetter sprechen möchte.
    Im Chor mit dem Moderator Markwort, der als Chefredakteur des Focus diese Fakten sicher ebenso gut kennt, wie sie.

    Welchen Grund sollten sie dafür haben, wo es doch wesentlich sinnvoller wäre, diese Position bei der Gelegenheit vor einer breiten Öffentlichkeit zu räumen, und die alleinige Schuld an der Affäre Mollath bei Brixner und den übrigen Beteiligten abzuladen ?

    S.B.

    • fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:

      @ Stephan Berlinger

      Ich habe in irgendeinem Schreiben oder Interview Herrn Mollaths gelesen, dass er wichtige Unterlagen außerhalb seines Hauses deponiert hatte. Es war dabei allerdings keine Rede von einem Testament, das bei einem Notar hinterlegt ist.

      Können Sie mir bitte sagen, woher diese Information stammt? Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herr Mollath diese Art von Verwahrung seiner Unterlagen gewählt hat.

      Dass Herr Mollath wichtige Unterlagen außerhalb seines Hauses deponiert hatte, war natürlich sehr klug und vermutlich auch lebensrettend, vor allem aber dann, wenn Ihre Vermutung zuträfe. Herr Mollath hatte vielleicht auch noch in Erinnerung, dass der Leitende Oberstaatsanwalt Jörg Hillinger aus Augsburg im Jahr 1999 einem völlig unerklärlichen Autounfall zum Opfer gefallen war.

      Das „merk“würdige und peinliche Verhalten Frau Merks bei der Stammtischrunde des Bayerischen Rundfunks spricht m.E. dafür, dass es Frau Merk darum ging, ihre Partei zu schützen. Für eine einzelne oder mehrere Personen innerhalb ihrer Partei hätte sie sich sicher nicht so ins Zeug gelegt und auf so blamable Weise angreifbar gemacht.

      Deswegen kann ich mich eher mit dem Gedanken anfreunden, dass die Partei Frau Merks selbst involviert ist. Auch die CSU ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Sie hatte vermutlich – wie auch die CDU – viele Parteispenden erhalten, die aus dem Schwarzgeldbesitz ihrer vermögenden Unterstützer stammten.

      Grundsätzlich eignet sich Schwarzgeld hervorragend für Parteispenden, weil die Herkunft des Geldes dabei keine Rolle spielt und die Partei ein vertrauenswürdiger Empfänger ist. Da aber anonyme Spenden nicht zulässig sind, müssen Schwarzgeldspenden immer verdeckt erfolgen. Das bedeutet wiederum, dass die betreffende Partei für die „schwarzen Schwarzgeldspenden“ selbst Schwarzgeldkonten bereitstellen muss.

      Solche Konten sind nur im Ausland denkbar. Der Transfer der Gelder ins Ausland kann nur in bar erfolgen, weshalb es nötig ist, Geldtransporte zu organisieren. Das alles ist selbst für eine Partei eine heikle und schwierige Angelegenheit, bei der man sich natürlich am besten auf bewährte Strukturen und erfahrene Fachleute verlässt, um sich die Hände nicht selbst schmutzig machen zu müssen.

      • Stephan Berlinger schreibt:

        > Können Sie mir bitte sagen, woher diese Information stammt?
        Nein, das kann ich Ihnen nicht sagen.
        Aber schauen wir doch mal, was Mollath der SonntagsZeitung gesagt hat.
        http://www.sonntagszeitung.ch/fokus/artikel-detailseite/?newsid=249159
        „Über 100 Millionen D-Mark waren einst illegal nach Zürich geflossen, so behauptete Mollath.“
        Und dann ganz unten im o.g.. Artikel:
        “ Im Prüfbericht der Hypo-Vereinsbank ist die Rede von einer «allgemein bekannten Persönlichkeit», deren Geld gestückelt in die Schweiz gebracht worden sei. Es soll sich dabei, so viel scheint klar, um eine Frau handeln.“

        – Und jetzt teilen wir diese 300Mio, welche der Maxl seinerzeit den Luxemburgern doch arg tollpatschig angedient hatte, durch die Anzahl der Strauss’schen Nachkommenschaft… 😉

        Da ist auch eine Frau dabei, die seinerzeit als Einzige noch unmittelbaren Zugang zur Parteiführung der CSU hatte. Und zudem auch noch die vom Papa geerbten Dossiers.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Hohlmeier
        Zitat :
        “ In einer Krisensitzung der Münchner CSU-Führung am 16. Juli 2004 habe Monika Hohlmeier zudem „ihren innerparteilichen Gegnern damit gedroht, Dossiers über sie zu verwenden, berichten Teilnehmer. Mit den Worten ‚So, gegen jeden von euch gibt es was‘ habe sie einen grünen Plastikordner auf den Tisch gelegt“.[16]“

        – Und jetzt zählen wir zwei und zwei zusammen und warten , wie das weitergeht… 😉

        Gruss,
        S.B.

        • fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:

          Es wäre sehr zu wünschen, dass die Spur des Geldes verfolgt werden kann. Da sehe ich im Moment leider noch keinen Hoffunungsschimmer.

          Vermutungen über die Identität der „allgemein bekannten Persönlichkeit“ gibt es viele. Auch Monika Hohlmeier käme natürlich theoretisch als Kandidatin in Frage. Aber das, was Sie zur Begründung Ihrer These vorbringen, bleibt völlig allgemein und ohne konkreten Bezug zu Herrn Mollaths sonstigen Angaben (z.B. die „Täterliste“, die die Namen vieler Personen enthält). Der von Herrn Mollath genannte Betrag von 100 Millionen DM scheint also gerade nicht aus dem Vermögen einer einzigen Person gestammt zu haben.

          Auch war Monika Hohlmeier seinerzeit nicht die einzige CSU-Politikerin, die unmittelbaren Zugang zur Parteiführung der CSU hatte. Sogar das Amt des CSU-Schatzmeisters wurde damals von einer Frau versehen (Dagmar Wöhrl).

          „Es soll sich dabei, so viel scheint klar, um eine Frau handeln.“ Diese Passage am Ende des von Ihnen genannten Artikels in der SonntagsZeitung scheint nicht aus dem Mund Herrn Mollaths zu stammen. Vielmehr ist im Revisionsbericht (Seite 7) ist die Rede von einer „Kundin“.

          Das muss aber nicht heißen, dass es sich um eine Frau handelte. Florian Streibl von den Freien Wählern hat darauf hingewiesen, dass es sich auch um eine juristische Person gehandelt haben kann. Auch Parteien sind juristische Personen, soweit sie – wie die CSU – als rechtsfähige (eingetragene) Vereine organisiert sind. Und auch sie können als „allgemein bekannte Persönlichkeiten“ bezeichnet werden, jedenfalls im Bankerdeutsch.

      • Stephan Berlinger schreibt:

        fassungsloser Durchschnittsbürger schreibt:
        15. April 2013 um 14:43

        > Aber das, was Sie zur Begründung Ihrer These vorbringen, bleibt völlig allgemein
        > und ohne konkreten Bezug zu Herrn Mollaths sonstigen Angaben (z.B. die
        > “Täterliste”, die >die Namen vieler Personen enthält). Der von Herrn Mollath
        > genannte Betrag von 100 >Millionen DM scheint also gerade nicht aus dem
        > Vermögen einer einzigen Person >gestammt zu haben.

        Ihre Logik erschliesst sich mir nicht so recht.

        Im Revisionsbericht steht auf Seite 4
        „- da vom März 1999 bis März 2000 insgesamt 44 Depotüberträge mit einem Depotnolumen von ca. 18,5 Mio DM von Kunden aus dem Raum Nürnberg vom Bankhaus Ernst zur Bank Leu erfolgten. Bis auf drei Kunden waren alle auch Kunden der HypoVereinsbank. Davon wurden 18 Kunden von Herrn D…. und sechs von Frau M…. betreut.“

        Zusammen waren das also 24 Kunden, die im Schnitt rd. eine dreiviertel Mio verschoben haben.
        Dabei ist noch nichtmal sicher, dass es sich dabei überhaupt um Schwarzgeld gehandelt hat, oder ob dieser Transfer nur vorgenommen wurde, um für völlig legal erworbenes und auch versteuertes Geld lediglich die Kapitalertragssteuer vermieden werden sollte.
        – Eher wohl sogar vorwiegend Letzteres, wir reden hier ja nicht über die Drogenmafia.

        In Summa geht es da also um Kleinkram, der gerade bei so einem prominenten Personenkreis still hinter den Kulissen, und auf Sachbearbeiterebene des zuständigen FA beigelegt wird. Noch nicht mal bis zur Sta geht das, und wenn, dann wird gegen Auflage eingestellt. Alles geht seinen geordneten Gang, der Mollath wirrd ordnungsgemäss von der Sta über den Fortgang der Dinge in Kenntnis gesetzt, und wenn er sich dann an die Presse wenden sollte, dann gähnen die selbst im Sommerloch gelangweilt.

        Zudem ist das alles jetzt auch schon längst verjährt, und trotzdem wird auf Teufel komm raus der Mollath immer noch ruhiggestellt.
        Mit einem Riesenaufwand, und unter Einbeziehung weiter Kreise der Justiz und damit auch der Weisung gebenden Regierungsstellen, obwohl man ihn nach allen Regeln der Vernunft doch spätestens dann hätte laufen lassen müssen, als die Presse sich seiner angenommen hat.

        Und vor allem wäre der dann doch in der Situation, in der er jetzt immer noch ist, in der Tat komplett wahnsinnig, wenn er ggüber der Presse etwas von „weit über 100 MIo“ behaupten würde, über deren Verbleib er Kenntnis hat.

        Da er aber nicht wahnsinnig ist, kann er das ruhig bekanntmachen, weil er ja weiss, dass Diejenigen, um die es da geht, schon längst wissen, dass er das weiss… und auch beweisen kann.

        q.e.d.
        S.B.

  22. Farinelli schreibt:

    Artikel in der SZ: Brixner und Maske kannten sich nicht nur oberflächlich, Brixner war sogar der Trainer von Maske.

    Umstrittener Richter mit brisanter Bekanntschaft
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mollath-umstrittener-richter-mit-brisanter-bekanntschaft-1.1647863

  23. Pingback: Der Mollathskandal – Dimensionen und Dynamik eines unbegriffenen Geschehens (II) | opablog

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