Heizen mit Holz – gestern, heute, morgen – Selbstbau Grundofen

Das Thema war ja schon öfter im opablog zu finden. Darüber, wie ich unseren Grundofen selbst gebaut habe, und was er leistet, habe ich schon vor fast fünfeinhalb Jahren berichtet. „Selbstbau Grundofen“  ist der zweithäufigste Begriff, unter dem das alte opablog über Google gefunden wird. Weil ich dieses alte Blog irgendwann still lege, und weil ja alles mit dem Ofenbau anfing, bringe ich den Beitrag vom März 2006 noch einmal:

„Anfang des Winters war „Moby Dick“, unser Grundofen, fertig geworden. (Allerdings noch nicht die Ofenbank, wir müssen noch Kacheln machen.)
Der prächtige Ofen hat alles in allem ziemlich genau 4500€ Material und 150 Stunden meiner Arbeitszeit gekostet. Der Schornsteinfeger hat ihn, genauso wie früher schon den Schornstein, anstandslos abgenommen. Im Laufe von mehr als 15 vorsichtigen Heizgängen (mit jeweils nur 3 –5 kg Holz) habe ich ihn trocken geheizt. Dann hab ich ihn ein paar Mal mit ca 10 kg Holz einigermaßen hoch geheizt. Bei nächtens –2° machte er das ganze kleine Haus mit seinen 90 qm Wohnfläche warm, was ja gar nicht verlangt wird. Das Häusel ist eben auch gut gedämmt.
Seine volle Leistung, 3,5 KW, bringt er bei 12,5 kg Holz. (Er wird ja ausschließlich mit Holz geheizt.) Seine Speichermasse ist so groß, dass er ungefähr 12 Stunden warm bleibt. Danach, frühestens aber nach 8 Stunden, könnte man ihn erneut heizen. Bei Nachttemperaturen bis -18°C habe ich das getan und hatte dann morgens im Raum noch 16,5 °C.
Das Holz muss richtig gut trocken sein- weniger als 20% Feuchtigkeit. Als der Schornsteinfeger da war, hat er das bereitgelegte Holz mal gemessen und kam auf 7% – Klasse! So’n Holzfeuchtemesser wäre ‚ne schöne Spielerei, muss ich mir aber z. Z. verkneifen.
Ich habe durch eine Internetauktion 30 fm trockenes (aber noch unzerkleinertes) Brennholz für 203 € erstanden. Das dürfte für drei bis vier Jahre reichen.
Fast wird es zum täglichen Vormittagsritual vor der (Glas-) Ofentür zu sitzen, Meckie in „meinem“ Hängesessel ich im Sessel daneben und den Flammen bei der 60- bis 90-minuten-Brennphase zuzuschauen.“

Soweit mein Bericht von 2005/2006. Wie ging es weiter?

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