Bestrafung für die Verletzung der Gefühle der Gläubigen vom Heiligen gefordert – Strafmaß nach Ermessen: doppelt? dreifach? zehnfach?

Hab’ ich nun halbwegs korrekt (wenn auch nicht unpolemisch) Herrn Spaemann referiert?

Tatsächlich – Spaemann hat nicht die Todesstrafe für Blasphemie gefordert. Vorschnell, ungeprüft hab ich die Überschrift einer Website übernommen, die sich dem wachsenden politischen Einfluß der Kirchen entgegen stellt. (Sehr empfehlenswerte Beiträge auf dieser Website übrigens hier und hier.) Wirklich: Wer aus seinem atheistischen Garten die Quecken vertreiben will, sollte nicht mit dem Vorschlaghammer zu Werke gehen. “Aua”, sagt der eigene Fuß. Und leider geriet damit das mich eigentlich interessierende Problem, nämlich das vermutete Kalkül der FAZ, in den Hintergrund: Wir schreiben den Staat herbei, der sich endlich wieder mehr traut als immer nur Anti-(Kommunismus). Reicht uns nicht mehr! Wir brauchen Pro! Wir brauchen Zucht! – die religionsgestützte Aufklärung für die am Ende drohnengestützten Menschenrechte.

Übrigens, die Beleidigung “Dreckskommunist” hab ich registriert; putzig in einer Diskussion, in der es um Beleidigung geht (wenn auch von Gläubigen); naja, wenigstens staatstragend.

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