Kleist, Verfasser des unsterblichen Lustspiels “Der zerbrochene Krug”,

im November 1811 an Adolfine Henriette Vogel:

“Mein Jettchen, mein Herzchen, mein Liebes, mein
Täubchen, mein Leben, mein liebes süßes Leben,
mein Lebenslicht, mein Alles, mein Hab und Gut,
meine Schlösser, Äcker, Wiesen und Weinberge, o
Sonne meines Lebens, Sonne, Mond und Sterne, Him-
mel und Erde, meine Vergangenheit und Zukunft,
meine Braut, mein Mädchen, meine liebe Freundin,
mein Innerstes, mein Herzblut, meine Eingeweide,
mein Augenstern, o, Liebste, wie nenn ich Dich?
Mein Goldkind, meine Perle, mein Edelstein, meine
Krone, meine Königin und Kaiserin. Du lieber Lieb-
ling, meines Herzens, mein Höchstes und Teuerstes,
mein Alles und Jedes, mein Weib, meine Hochzeit,
die Taufe meiner Kinder, mein Trauerspiel, mein
Nachruhm. Ach Du bist mein zweites besseres Ich,
meine Tugenden, meine Verdienste, meine Hoffnung,
die Vergebung meiner Sünden, meine Zukunft und
Seligkeit, o, Himmelstöchterchen, mein Gotteskind,
meine Fürsprecherin und Fürbitterin, mein Schutzen-
gel, mein Cherubim und Seraph, wie lieb ich Dich! –”

Heinrich von Kleist 1777- 21.11.1811, Henriette Vogel 1780- 21.11.1811.

About these ads
Dieser Beitrag wurde unter Gesundheit Alter Tod, Kunst, Leben, Liebe Sex, Literatur abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s