Felicia Langer

mit einem – ich mag es nicht anders sagen – zu Herzen gehenden offenen Brief an Günter Grass.

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2 Antworten zu Felicia Langer

  1. oldowl schreibt:

    Hallo Kranich,
    Auf Deinen Artikel vom 4. April hatte ich Dir sofort einen Kommentar geschrieben, um mich für die Information zu bedanken – ich habe sie ja auch sofort weiter verwurstet – , aber beim Abschicken hat Dein WordPress von mir verlangt, mich in mein altes, nicht mehr benutztes englisches WordPress-Blog einzuloggen, was ich nicht tat. Ich sehe, dass sie ohne das meine Kommentare nicht mehr annehmen, was ich besch… finde. Da ich aber weiter kommentieren will, werde ich mich diesmal dort einloggen, und wenn Du dann einen Kommentar von einer “oldowl” bekommst, dann bin ich das.
    Ich habe jetzt auch Deinen langen Artikel vom 8. April gelesen, aber Ich gebe meine Kommentare zu diesem ganzen Komplex jetzt lieber hier auf Deinem letzten Artikel zum Thema.

    Ja, der Brief geht wirklich zu Herzen, wegen der Schreiberin und ihrem Mann. Was Grass betrifft, so zerfließe ich nicht ganz so in Mitleid; ich meine, als Deutscher muss man das abkönnen. Wenn wir in Luxemburg mit unserem Wohnmobil ganz legal irgendwo stehen, wo es jemanden stört, sind wir “Nazis”, und wenn man die Politik Israels auf der Grundlage von Tatsachen kritisiert, ist man “Antisemit”; daran kann ich mich nicht mehr aufhalten, und Grass hoffentlich auch nicht – was kümmerts den Mond, wenn ihn ein Hund anbellt.

    Deine Analyse vom 8.4. ist sehr treffend. Aber auch hier: mich wundert das alles überhaupt nicht. Was ich dazu zu sagen habe, habe ich über Ostern als Leserbrief an meine beiden abonnierten Zeitungen geschickt – ist natürlich nicht erschienen. Ich gebe das hier mal wieder:
    Es ist einfach ärgerlich:
    Da werden zu Günter Grass’ Gedicht “Was gesagt werden muss” Zwei lange Artikel geschrieben, aber keiner befasst sich mit dem eigentlichen Inhalt, nämlich der Forderung im vorletzten Vers: “dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle/ des israelischen atomaren Potentials/ und der iranischen Atomanlagen/ durch eine internationale Instanz/ von den Regierungen beider Länder zugelassen wird”.
    Grass bezieht sich offenbar auf die Resolution der IAEO vom 18. September 2009, die für Israel genau diese Forderung aufstellt und bis heute nicht umgesetzt wurde. Darüber wurde bisher in der westlichen Öffentlichkeit weitgehend mit Stillwchweigen hinweggegangen, während die mangelnde Kontrolle der Atomanlagen des Iran seit Monaten ständiges Thema ist.
    Die literarische Qualität des Gedichts oder seine Einfügung in das Gesamtwerk des Autors ist mir hier nicht wichtig, auch nicht die Frage seiner eigenen Glaubwürdigkeit im Hinblick auf sein eigenes Leben. Wichtig ist , dass eine Persönlichkeit, deren Wort offenbar sehr viel Gewicht hat, endlich diesen Skandal aufgreift. Der Aufschrei, der prompt erfolgte, zeigt, dass es richtig war. Ärgerlich ist, dass die Diskussion bisher nur im Werfen von Nebelkerzen besteht.

    Ich überlege mir jetzt, ob ich das noch bei mir als neuen Post reinsetze, damit im Netz eine Bemerkung mehr in unserem Sinne steht.

    Dass unser glorreicher Bundespräsident nichts sagt, war mir noch nicht aufgefallen, aber Du hast Recht. Der müsste es mit seinem abgeschlossenen evangelischen Rhetorikstudium doch fertigbringen, die Wahrheit so christlich-versönlich zu formulieren, dass man ihr nichts mehr entgegensetzen kann. Aber wenigstens hat er sich nciht in den Chor der Grass-Kritiker eingereiht…

    Das wars für heute.
    Gute Nacht,
    eule70

    • kranich05 schreibt:

      Liebe Eule/oldowl,
      wie das mit den Kommentaren bei wordpress funktioniert oder dann wieder nicht funktioniert, ist mir rätselhaft. Und ich mit meinem rudimentären english habe es aufgegeben, dahinter zu steigen.
      Ich habe mit reichlich Spam zu tun, manchmal verwirrend, werde dazu wohl mal etwas posten.
      Deinen Leserbrief, den sie nicht veröffentlicht haben, zu posten finde ich allemal sinnvoll und wünschenswert.
      Herzliche Grüße dem Nachtvogel
      PS:
      Übrigens steht noch ein, mein Kurzkommentar bei Dir an zum Wort “deutsches Demokratiewunder”..

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